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Heute: Neujahr

Heute ist der 29. Tag des sechsten hebräischen Monats, Elul. Morgen beginnt der siebte, Tischri. Heute feiern die Juden Rosch Haschanna, das Neujahrsfest. 3 Mose 23, 24 hat das Fest festgelegt, die Mischna, (der jüdische Kommentar zum AT), daß damit das neue Jahr beginnt. Rosch Haschanna ist laut Talmud der Jahrestag der Welterschaffung, sowie der Tag der Erschaffung Adams. An Rosch Haschanna bedenken gläubige Juden, daß sie--und die ganze Welt--gerichtet werden. Sie identifizieren Verfehlungen und fassen Wiedergutmachung ins Auge. Allerdings trauern Juden an diesem Tag nicht, sondern freuen sich über die Barmherzigkeit Gottes. Man ißt Süßes, weil man ein ebensolches neues Jahr erwartet. In zehn Tagen ist Versöhnungstag. In 15 Tagen beginnt das Laubhüttenfest. Fröhliches Schofarblasen, Moische und Hadassa! (Und denkt dran: Die Versöhnung in zehn Tagen macht Jeschwa möglich).

Einzigartigkeit der Bibel

Heute ging es im Alphakurs um die Besonderheit der Bibel. Sie ist Jahr für Jahr der Weltbestseller Nr. 1. Was sie so besonders macht, ist, daß sie Gottes Wort ist. Nun kann jedes schwarze Buch mit Goldschnitt behaupten, Gottes Wort zu sein. Der Beweis, daß die Bibel tatsächlich Gottes Wort ist, liegt in den Prophezeiungen, die sie enthält. Die Hauptperson der Bibel ist Jesus. Er ist der "Same der Frau", der der Schlange den Kopf zertritt. (1 Mose 3, 15). Er ist der Sohn Davids, den David "Herr" nannte und "Priester in Ewigkeit nach der Ordnung Melchisedeks." (Psalm 110). Er ist der Sohn der Jungfrau, Immanuel. (Jesaja 7, 14). Er ist das Kind, das uns geboren, der Sohn, der uns gegeben wurde, dessen Name Wunderbarer Ratgeber, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Fürst des Friedens ist. (Jesaja 9, 5). Er ist der Verachtete, der unsere Leiden und Schmerzen auf sich lud, der durchbohrt wurde um unserer Vergehen willen, zerschlagen um unserer Sünden w...

Piraten entern Berlin

"Pastor, du predigst über die zehn Gebote. Eines davon ist: Du sollst nicht stehlen. Nun ist in Berlin eine Partei ins Parlament gewählt worden, die den Raub im Namen führt: die Piraten. Was ist davon zu halten?" Raub war die erste Sünde der Menschheit. (Eva stahl, was Gott gehörte). Sowie die erste Sünde Israels bei der Landnahme. (Achan). Diebstahl war die einzige markante Sünde, die einem Jünger zuschreibbar war: Judas hatte die Kasse, war ein Dieb und stahl, was eingelegt wurde. (Johannes 12, 6). Er richtete sich selber. Jesus wurde zwischen zwei Dieben hingerichtet. Die erste Sünde der Gemeinde war auch Diebstahl. (Ananias und Saphira). Trotzdem denke ich nicht, daß die Pirates of the Caribberlin nun à la Somalia auf der Spree herumschippern und Touristendampfer hopsnehmen werden. Sie sind vorerst eine klapprige Protestpartei wie (einst) die Grünen. Die Frage muß lauten: Wieso schon wieder eine Protestpartei? Das hat damit zu tun, daß wir hier in Deutschland...

Adrenalin

Aktiver Sport ist ein wunderbares Lebensverschönerungsmittel. Wenn man sich schindet, Sturzbäche schwitzt, mitten im Getümmel steckt und alles gibt, dann setzt der Körper Stoffe frei, die großen Lebensgenuß verschaffen. Der Adrenalinschub hält ein paar Tage. Dann geht man wieder zum Training. Deswegen bin ich seit Jahren begeisterter Ju Jutsuka. Ju Jutsu ist ein Sport, der das Beste aus Judo, Karate und Aikido in sich vereinigt, ganz ohne fernöstliches Gedöns. (Der Sport wurde 1969 im Auftrag des Bundesinnenministeriums für Polizei, Justiz, Zoll und Militär entwickelt). Daß man dabei Gürtelprüfungen ablegen kann, also Ziele hat, ist super. Das Wort Gottes sagt, "Wenn keine Vision [kein Ziel] da ist, verwildert ein Volk." (Sprüche 29, 18). Auf ein konkretes Ziel hinarbeiten ist etwas Wunderbares: Erfolg wird meßbar. Heute morgen war es wieder einmal soweit. Habe mich im Sportverein einer dreieinhalbstündigen Prüfung zur nächsten Gürtelstufe unterzogen. Im Vorfeld war...

Jesus und Maria

"Sie nahmen mit aller Bereitwilligkeit das Wort auf und untersuchten täglich die Schriften, ob dies sich so verhielte." Apostelgeschichte 17, 11 Wir hatten einen wunderbaren Alpha-Auftakt gestern. Ich sah viele neue Gesichter. Nach Essen und Botschaft wurde eifrig diskutiert. Eine Frau sprach davon, lange Jahre zur "Muttergottes" gebetet zu haben. Stets fühlte sie sich dabei wie beobachtet, also ob jemand hinter ihr stehe. Das machte sie nervös. Vor einiger Zeit machte sie Schluß damit und begann, zu Gott zu beten in Jesu Namen, wie die Bibel sagt: "Was ihr den Vater [ nicht die Mutter ] bitten werdet in meinem Namen, wird er euch geben." Johannes 16, 23. Als sie dies tat, verschwanden ihre Bedrückung und das Gefühl, hinterrücks beobachtet zu werden. Nirgendwo in der Bibel wird zu Heiligen oder Madonnen gebetet. Das widerspräche dem ersten Gebot! Als der Apostel Johannes, überwältigt von der Herrlichkeit eines Engels, vor diesem niederfäll...

Der Unterschied

"Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern, sie taufend auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und sie lehrend alles zu bewahren, was ich euch geboten habe! Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters." Matthäus 28, 19-20 Mein Sohn kam heute aus der Schule und berichtete aus dem Religionsunterricht. Der Lehrer erklärte die Teilung des Roten Meers mit Tornados, die für Trockenheit gesorgt hätten. Das Ertrinken der ägyptischen Armee war danach etwas schwieriger zu erklären. Egal. Hauptsache, das Wunder (und damit Gott) kann wegerklärt werden. Die Schulbücher unserer Kinder sind durchtränkt vom betulich glaubenslos-humanistischen Geist, der seit mehr als hundert Jahren die deutschen Theologiefakultäten durchzieht. Doch ein Christ entzieht sich sein Fundament, wenn er beginnt, die Bibel zu relativieren. Das ist der alte Trick des alten Feindes. Die ersten Worte der Schlange in der Bibel sind, "Hat Gott ...

Alfa

Die Vorbereitungen laufen. Am Mittwoch um 19.00 Uhr beginnt unser achtwöchiger Alphakurs, in dem die Grundlagen des christlichen Glaubens für neue Christen, Kirchenferne und andere Interessierte vermittelt werden. Wird super. Bisher haben sich rund 50 Personen angemeldet, auch Gemeinde-Erstbesucher und Leute, die noch überhaupt nie gekommen sind. Sogar jemand vom Radiosender, auf dem wir geworben haben. Wir werden interessante Leute kennenlernen. Mir scheint, als ob Jesus unsichbar übers Land gehen und die Menschen zu sich rufen würde. Irgendwie hören sie diese unhörbare Stimme und kommen. Jesus sagte, "Und ich, wenn ich von der Erde erhöht bin, werde alle zu mir ziehen." (Johannes 12, 32). So ist es in diesen Tagen. Vor dem Vortrag gibt's Chili. Danach kann man seine Fragen loswerden. Falls das jemand liest und auch kommen möchte: Aus organisatorischen Gründen bitte per Email an info(at)onlinekirche.de mit Namen anmelden anmelden.