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„Herr, folge mir nach!“

"Entsetzen hatte ihn erfaßt und alle, die bei ihm waren, über den Fischfang, den sie getan hatten." Lukas 5,9. Jesus hatte vom Boot des Petrus aus zu einer Volksmenge am Ufer des Sees Genezareth gepredigt. Petrus war übernächtigt, hungrig und müde, denn er hatte die ganze Nacht gefischt, ohne etwas zu fangen. Doch als Jesus in sein Boot trat, und ihn bat ein wenig vom Ufer hinaus zu fahren, stellte er seine Zeit und seine Mittel zur Verfügung. Jesus setzte sich und lehrte. Danach, als die Sonne schon hoch am Himmel stand, sagt er zu Simon, nachdem er Volksmenge entlassen hatte, „Fahre hinaus auf die Tiefe und lasst eure Netze zu einem Fang hinab.“ Petrus versuchte, ihm dieses Vorhaben auszureden. Schließlich war Jesus Zimmermann und er, Petrus, der Fachmann mit dem Haus am See. Schließlich gehorchte er dem Wort Christi doch und fuhr hinaus. Prompt umschlossen sie mit ihren reißenden Netzen eine große Menge Fische. Der Segen war so groß, dass sie seinetwegen um Hilfe rufen mu...

Staatsgebet am Sonntag, 28.3.2021

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"Und Jesus trat zu ihnen und redete mit ihnen und sprach: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden." Matthäus 28,18. Liebe Beter, Es sind einige schöne Gebetserhörungen zu vermelden: Wir beten immer wieder für die Regierung und es scheint, dass Gott sich nunmehr erbitten lässt. Denn zwei gute, wichtige Dinge sind in dieser Woche passiert: Ein von den Regierungschefs der Länder neulich irgendwann nach Mitternacht beschlossener verschärfter Osterlockdown findet nicht statt. Die christliche Gemeinde feiert Ostern in ihren Kirchen. Preis dem Herrn. Genauso wichtig: das Verfassungsgericht hat dem Bundespräsidenten untersagt, ein bestimmtes Gesetz zu unterschreiben, da es gegen die deutsche Verfassung sowie eine ganze Reihe europäischer Vereinbarungen verstößt. Nichts davon gehört? Das wundert mich nicht. Worum ging es? Im Windschatten der Coronakrise versuchte der Bundestag ein Gesetz zu verabschieden, das der EU einen eigenen Haushalt zubilligt, den euphe...

Gute Nachrichten von der Gesundheitsfront

"Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher wird meine Hilfe kommen? Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat." Psalm 121, 1-2. GrippeWeb ist ein Projekt des dem Gesundheitsministerium unterstellten Robert Koch Instituts. Es beobachtet seit 2011 die Aktivität akuter Atemwegserkrankungen, (sogenannter ARE und ILI), in Deutschland. Zu diesen ARE und ILI gehören Grippe, Schnupfen, Lungenentzündungen, usw. mit und ohne Fieber, und auch die Coronakrankheit Covid-19. GrippeWeb meldet, dass die Gesamtrate dieser Krankheiten in der zehnten Kalenderwoche zwar von 2,1% auf 2,5% gestiegen ist, aber trotz des Anstiegs deutlich unter den Vorjahreswerten liegt. Die außergewöhnlich niedrigen ARE- bzw. ILI-Raten seien mit hoher Wahrscheinlichkeit auf die kontaktreduzierenden Maßnahmen im Bundesgebiet zurückzuführen. Grippeähnliche Krankheiten, (also Schlimmeres als Schnupfen und Co.), beträfen 0,3 % der gemeldeten Fälle. Von diesen 0,3 % sind wiederum 6% Covid-Fälle. D...

Explosiv: Gebet am 21.3.2021

"Sagt ihr nicht: Es sind noch vier Monate, und die Ernte kommt? Siehe, ich sage euch: Hebt eure Augen auf und schaut die Felder an! Denn sie sind schon weiß zur Ernte." Johannes 4,35. Liebe Beter, Paulus sagt in 1 Korinther 3,6-7: „Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen, Gott aber hat das Wachstum gegeben. So ist weder der da pflanzt etwas, noch der da begießt, sondern Gott, der das Wachstum gibt.“ Der eine pflanzt, d. h. er führt die Leute zu Jesus. Der andere gießt, d. h. er schaut, dass aus den Bekehrten etwas wird. Das eigentliche Wunder des Wachstums bewirkt jedoch der geheimnisvolle Mechanismus, den Gott in jede Pflanze gelegt hat. Die Getreidefelder, auf die Jesus blickte, waren noch grün. Doch die metaphorischen Menschenfelder waren ausgedörrt und klapperten im Wind. Die Umstände waren ideal: Die Felder bettelten darum, endlich geerntet zu werden—ohne es zu wissen. Denn Felder erfassen nicht völlig, was um sie herum vorgeht. Dazu fehlt ihnen das Sensorium. Die H...

Feedback von der Firma

"Es rühme dich ein anderer und nicht dein Mund, ein Fremder und nicht deine Lippen." Sprüche 27, 2. Wir haben am Mittwoch das letze Woche verunglückte Interview für Radio Smile und weitere Stationen nochmal aufgenommen und als Video und Audio an die Firma für die Sendeabwicklung weitergeleitet. Wie so oft sind mir nach dem Vortrag noch alle möglichen guten Sätze eingefallen, die ich hätte sagen können, um die Botschaft besser rüberzubringen. War also unzufrieden. Doch das ist Wasser unter der Brücke. Gelegenheit verstrichen. Umso mehr haben mich zwei Emails von Mitarbeitern des Sendeabwicklers gefreut. Erbauliche Lektüre. Balsam aufs geschundene Predigerherz. ;) Hier ist, was sie sagten: "Sehr geehrter Herr Pastor Hoinle, Frau Dr. S. hat mir Ihre sehr schöne Sendung weitergegeben. Unsere Kollegen waren sehr begeistert, das jemand so gut und verständlich Begebenheiten erklären kann. Sie haben ein großes Talent und eine ausgesprochen gute Begabung im "normalen, verstä...

In welche Richtung tendierst du?

"Wenn jemand unter euch der Erste sein will, wird er euer Sklave sein, gleichwie der Sohn des Menschen nicht gekommen ist, um bedient zu werden, sondern um zu dienen." Matthäus 20,27-28. Kurz nachdem Jesus diese Worte zu seinen Jüngern gesagt hatte, zog er in Jerusalem ein. Dabei ritt er nicht auf einem weißen Pferd wie ein König, obwohl ihm das angemessen gewesen wäre, sondern "auf einem Fohlen, dem Jungen eines Lasttiers." (Matthäus 21,5). Das ist prophetisch. Jesus kam nicht, um zu herrschen, sondern um zu dienen.  Seine Jünger hingegen hätten schon gern geherrscht. Ihre Mütter haben sie in diesem Bestreben auch unterstützt, wie die Mutter der Söhne des Zebedäus die ihren. Johannes und Jakobus sollten zu seiner Rechten zu seiner Linken sitzen in seinem Reich. Doch Jesus ließ seine Tante abblitzen und als seine Jünger lebhaft und mit heißen Köpfen über den Sachverhalt diskutierten, sagte er die obigen Worte. Ein Esel ist ein Lasttier und Jesus kam, um die Mühsal u...

Gottes Lautsprecher: Gebet am 14.3.2021

"Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern... und lehrt sie alles zu bewahren, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters." Matthäus 2819-20. Hallo liebe Beter, mein Anliegen heute kurz und bündig: Nachdem ich in einer Woche mit zwei Radiosenderbetreibern gesprochen habe, (die beide auf mich zukamen), und sehe, dass sich da etwas entwickelt, wollen wir heute die christliche Medienarbeit in der Fürbitte vor den Herrn bringen. Um was geht es? Um ansprechend gestaltete Hör- und Videobeiträge, die viele Menschen ansprechen. Unterhaltung ist King. Ich bin mir sicher, wenn es beispielsweise eine ansprechende christliche Nachrichtensendung in einem angemessenen Comedy-Format gäbe, dann würden viele vor allem junge Leute ihre Nachrichten nur noch von diesem Format beziehen. Das andere ist ihnen zu steif. Allerdings braucht man hierfür eine natürliche Begabung. Allerdings bin ich mir aber auch sicher, dass es solche Beg...