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Rathaus Rock

Die Praise Night in Haßfurt war ein voller Erfolg. Die Band gospelte und rockte und machte Lobpreis. Ich predigte, Stefan N. betete für die Kranken. Zahlreiche Außenstehende waren da, eine Religionslehrerin, sowie die Presse. Hinterher standen wir noch zusammen und haben uns gut unterhalten. (Das Rumstehen hinterher ist ja oft genausowichtig, wie das, was davorkam). Viele Rückenprobleme sind geheilt worden. Auf die Frage, wo die Schmerzen nun seien, antwortete eine Person, "Momentan sind sie weg." Momentan... Wenn wir so reden, offenbaren wir, daß wir die Schmerzen zurückerwarten. Jesus sagt jedoch: "Halte fest, was du hast, damit niemand deinen Siegeskranz nehme." Offenbarung 3, 11. Man kann seinen Siegeskranz auch wieder verlieren, wenn man ihn nicht festhält. Wie hält man seine Heilung fest? Indem man nicht auf die Rückkehr der Schmerzen wartet, sondern Gott dankt für das, was er getan hat. Man muß da sehr diszipliniert sein. Noch was: Ein Geschäftsmann aus Haßfu...

Praise Night in Haßfurt

"Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern." Matthäus 28, 19. Heute abend um 19.30 Uhr steigt in der Rathaushalle von Haßfurt unsere zweite Praise Night an diesem Ort. Letztes Mal, im Juli, war prima. Menschen haben zu Jesus gefunden--und die haben mittlerweile selber wieder andere für ihn gewonnen. Was will man mehr? Jorge und die Band werden spielen, ich werde ein kurzes Wort bringen. Dann werden Stefan N. und ich für die Kranken beten und Jesus wird sich als der Lebendige erweisen. Herzliche Einladung an alle aus der Region. (Hinterher, also so um 21.30 Uhr, gibt's noch was zu essen. Ein Grund mehr, vorbeizuschauen.)

Kultursmog

Bob Tyrell, Chefredakteur des American Spectator, hat den interessanten Begriff "Kultursmog" geprägt. Damit meint er Ideen, Meinungen, Vorurteile, Überzeugungen, die von den Eliten in Universitäten, Politik und den Medien mit aller Macht propagiert werden, und die gefälligst alle zu teilen haben. In den Siebziger Jahren gehörte der Sozialismus dazu. Fünfzig Jahre davor dachte alles völkisch-national. Gegenwärtig gehört es zum guten Ton, Klimaretter zu sein. Energie wird ultrahoch besteuert, um völlig unwirtschaftliche Windräder und Solarpaneelen zu subventionieren. (Die FAZ berichtete einst, daß bei der Erzeugung eines Windrades mehr Energie verbraucht wird, als dieses je produzieren wird). Während Al Gores Klimafilm "Eine unbequeme Wahrheit" in deutschen Schulen vorgeführt wird, hat ein britischer Richter britischen Schulen verboten, den Streifen zu zeigen, da er zahlreiche wissenschaftliche Unrichtigkeiten enthält. Kultursmog. Schiefe Ideen, die einem die intellek...

Heiligenfiguren

"Aus ihm aber kommt es, daß ihr in Christus Jesus seid, der uns geworden ist Weisheit von Gott und Gerechtigkeit und Heiligkeit und Erlösung." 1 Korinther 1, 30. "Pastor, in eurer Kirche stehen gar keine Heiligenfiguren!" "Doch doch, auch in unserer Gemeinde stehen Heiligenfiguren herum. Nur, daß die nicht aus Holz sind. Aus Stein auch nicht. Das sind die Christen, die es hier gibt. Im biblischen Sinn Heiliger ist nämlich jeder, der an Jesus als seinen Erlöser glaubt." In den Tempeln der Heiden stehen normalerweise stumme und kalte Idole aus Holz und Stein herum, die von den Besuchern verehrt werden. Als Jesus seinerzeit im Tempel von Jerusalem erschien, war die Situation eine gänzlich andere. In Maleachi 3, 1 heißt es: "Und plötzlich kommt zu seinem Tempel der Herr, den ihr sucht, und der Engel des Bundes, den ihr herbeiwünscht, siehe, er kommt, spricht der HERR der Heerscharen." Im Gegensatz zu den steinernen Abbildern war dieser Gott lebendig....

Euphoriequellen

"Wer sein Leben retten will, wird es verlieren." Matthäus 16, 24. Man könnte das obige Wort so umschreiben: "Wer sich ständig um sich selber dreht, dringt nie zu großer Lebensqualität durch." Eigenartigerweise fühlen sich Menschen nicht dann am lebendigsten, wenn sie frei haben und nichts tun. Nichtstun--eine Form der Unterforderung--führt erst zur Entspannung, dann zur Apathie. Und wer nichts zu tun hat und obendrein allein ist, beginnt unweigerlich über seine Lebensumstände nachzudenken und darüber, was an ihnen alles nicht stimmt. Ständige Selbstanalyse und grüblerische Unzufriedenheit führen zu Verdruß. Verdruß ist das Gegenteil von Leben im Überfluß. Der Ausnahmezustand der Euphorie, der totalen Lebendigkeit und Erfülltheit, tritt ein, wenn Menschen so sehr mit einer Aufgabe beschäftigt sind, daß sie alles um sich her vergessen. Ihre Fähigkeiten sind maximal gefordert. Sie sind hochkonzentriert. Doch sie fühlen sich nicht gestreßt, sondern erleben Hochgefühle. ...

Euphorie

"Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es in Überfluß haben." Johannes 10, 10. Leben im Überfluß klingt nach Euphorie, nach totaler Lebendigkeit und nach Erfüllungsgefühlen. Wenn Jesus uns nicht nur Leben, sondern Leben im Überfluß verheißt, dann bedeutet das nichts anderes als daß ein Maß täglicher Euphorie möglich ist. Tatsache ist aber, daß sich unser Alltag meist recht grau und gleichförmig gestaltet. Euphorie ist größtenteils die Ausnahme. Es gibt jedoch konkrete Bedingungen. Wenn diese erfüllt sind, dann stellt sich zwangsläufig Euphorie ein. Das Wunderbare ist: Wir haben es täglich in der Hand, diese Bedingungen willentlich herbeizuführen. (Ich spreche nicht von komischen Psychotechniken, sondern von ganz bestimmten biblischen Handlungsschritten, die funktionieren, wenn man sie tut). Wie das geht, hören wir morgen ab 10.30 Uhr im Gottesdienst. Um 13.00 Uhr findet außerdem unser handwerklicher, musikalischer, kulinarischer Weihnachtsbasar statt! Noch ein Grund, mo...

Gebet für andere

"Und als Jesus von dort weiterging, folgten ihm zwei Blinde, die schrien und sprachen: Erbarme dich unser, Sohn Davids! Als er aber in das Haus gekommen war, traten die Blinden zu ihm; und Jesus spricht zu ihnen: Glaubt ihr, daß ich dies tun kann? Sie sagen zu ihm: Ja, Herr. Dann rührte er ihre Augen an und sprach: Euch geschehe nach eurem Glauben. Und ihre Augen wurden geöffnet." Matthäus 9, 27-30. Was hier sofort ins Auge sticht: Der Sohn Gottes übernimmt keinerlei Verantwortung für die Heilung dieser beiden Blinden. Sie laufen ihm nach und er ignoriert sie. Als er zuhause ankommt und die beiden immer noch da sind und geheilt werden wollen, sagt er: "Euch geschehe nach eurem Glauben." Und das, nachdem er gerade ein Mädchen von den Toten auferweckt hatte. Diese beiden Blinden heilt Jesus nicht einfach, sondern lotet deren Glauben aus. Warum? In Johannes 5, 19 sagt Jesus: "Der Sohn kann nichts von sich selbst tun, außer was er den Vater tun sieht." Er war ...