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Sandy, Obama und die Ironie

"Vor dem Zusammenbruch kommt Stolz, und Hochmut vor dem Fall." Sprüche 16, 18 Präsident Obama hat in seiner Nominierungsrede 2008 verkündigt, daß seine Nominierung in die Geschichte eingehen wird als "der Moment in dem der Anstieg des Meeresspiegels sich verlangsamte und der Planet zu heilen begann." Große Worte. Nun hat er das Ende seiner Amtszeit erreicht. Just in diesen Tagen nun umspült ein gigantischer Sturm aus dem Meer den Messias aus Chicago. Wenn der vorbei ist, wird der Planet dort wo er wütete, vermehrt Heilung brauchen. Ein Abgesang auf die Politik der letzten vier Jahre? Vielleicht hätte man den Sturm nicht Sandy sondern Barry nennen sollen. Warum sage ich das? Wegen der Entwicklung der USA in den letzten vier Jahren: Arbeitslose: rauf Jobs: runter Schulden: mega-rauf, (doppelt soviele angehäuft wie Bush in der doppelten Zeit: eine Billion pro Jahr!) Vorschriften und Bürokratie: rauf Inflation: rauf Preise: rauf Steuern: rauf Einko...

Kraft, klarzukommen

"Die Frucht des Geistes aber ist: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung." Galater 5, 22 Die christliche Gemeinde ist quasi der Obstgarten Gottes. Er sucht Frucht an den Christen. Charakterfrucht. Es gibt neun Teile der Frucht. Umrahmt werden sie von Liebe am Anfang und von Selbstbeherrschung am Ende. Liebe und Selbstbeherrschung sind sozusagen die Buchstützen der Frucht des Geistes. Sie halten alles zusammen. Wer Liebe und Selbstbeherrschung draufhat, der ist von Gott universell einsetzbar. Deshalb sucht Gott nach diesen beiden Dingen in deinem Charakter mehr als nach allem anderen. Da Gott auf das Leben von Christen Einfluß nimmt, können wir davon ausgehen, daß unsere schwierigen Lebenssituationen zur Lösung vor allem zwei Dinge erfordern: Liebe und Selbstbeherrschung. Wenn du von Wahnsinnigen umgeben scheinst und stärkste Bedürfnisse nicht befriedigt bekommst, dann helfen dir: L.... und S............ Wenn ...

Erhörst du Gott auch mal?

"Wer darf hinaufsteigen auf den Berg des Herrn und wer darf stehen an seiner heiligen Stätte? Der unschuldige Hände hat und ein reines Herz, der seine Seele nicht auf Falsches richtet und nicht schwört zum Betrug. Er wird Segen empfangen vom Herrn, Gerechtigkeit von dem Gott seines Heils." Psalm 24, 3-5 Ziggi Zauder, der Christ und Individualist, suchte einen Parkplatz. Schon seit einer Viertelstunde fuhr er die Autoreihen vor dem Baumarkt auf und ab: Nichts. Kein leerer Fleck. Da betete er voller Verzweiflung, "Gott! Wenn du mir einen Parkplatz gibst, dann gehe ich in Zukunft sonntags regelmäßig in eine Gemeinde deiner Wahl." Kaum war das Gebet verklungen, schob sich direkt vor ihm ein Auto rückwärts aus der Parklücke. Ziggi betete noch einmal und sagte: "Vergiß es, Gott. Ich hab einen Parkplatz gefunden." Parkprobleme gibt's auch immer wieder im Gelthari-Ring in Geldersheim. Allerdings nur sonntags. Früher kommen spart Laufzeit.

Wieder andere Härte

"Der Ackerbauer, der sich müht, muß als erster an den Früchten Anteil haben." 2 Timotheus 2, 6 Nach einem Soldaten und einem Wettkämpfer stellt Paulus seinem bedrängten Freund Timotheus nun einen Bauern als Vorbild dar. Bauern waren, in der alten Zeit besonders, Geduldsmenschen. Vor allem aber sind sie Visionäre. Sie schmeißen große Mengen Saatgut auf leere Flächen, in der Hoffnung, irgendwann, nach Monaten, Halme, Ähren und Frucht zu sehen. Vorher müssen sie das Feld bestellen. Das tun sie, in dem sie Pferd/Ochsen/Kamel/Muli oder sich selber vor einen Pflug spannen, den sie dann (oder ihre Frau, wenn sie selber ziehen), in die Erde drücken, um Furchen herzustellen. Das ist Knochenarbeit. Das ist langweilige Knochenarbeit. Die Erde bleibt gleich, die Furchen gleichen sich. Die Anstrengung bleibt gleich. Höchstens wenn ein Stein zu entfernen ist: Das ist dann die Abwechslung. Auf die man aber gern verzichten würde, denn Steineschleppen ist noch schwerer als Pflüge...

Noch mehr Härte

"Wenn aber auch jemand am Wettkampf teilnimmt, so erhält er nicht den Siegeskranz, er habe denn gesetzmäßig gekämpft." 2 Timotheus 2, 5 Gestern ging's um Soldaten. Heute geht's um Sportler. Paulus hat seinen Mitarbeiter Timotheus ermutigt, sich als Wettkämpfer des Herrn im Lauf des Lebens zu sehen. Wettkämpfer nehmen bewußt Risiken auf sich, einzig und allein aus dem Grund, eine möglichst hohe Plazierung auf dem Treppchen zu bekommen. (Und ein wenig Preisgeld und eine Medaille, und um bewundert zu werden...) Ich kenne persönlich Ju Jutsu-Wettkämpfer, die, um in eine niedrigere Gewichtsklasse zu kommen, einfach nichts mehr gegessen und getrunken haben. Gesund ist das nicht. Doch einer, von dessen Doktor ich das weiß, wurde so Weltmeister. Die Jungs, (Mädels weniger), trainieren auf höchsten Niveau, (ich hab zugeschaut), kämpfen wie die Weltmeister, (ditto), schwitzen Sturzbäche, und trinken einfach nichts. Nur um leichter zu werden. Paulus geht es natürlic...

Härte

"Nimm teil an den Leiden als ein guter Streiter Christi Jesu! Niemand, der Kriegsdienste leistet, verwickelt sich in die Beschäftigungen des Lebens, damit er dem gefalle, der ihn angeworben hat." 2 Timotheus 2,3-4 Als Paulus das an Timotheus schrieb, befand er sich im Gefängnis. Nero hatte gerade begonnen, gegen die Christen zu rasen. Alle befürchteten nun, der Wahnsinn könnte aus Rom auf die Provinzen übergreifen. Man wähnte sich auch in Ephesus, wo Tim Pastor war, nicht mehr sicher. Der Apostel ermahnt Timotheus, der ein ziemlicher Softie war, nicht im Selbstmitleid zu versinken, sondern sich einen Soldaten zum Vorbild zu nehmen. Soldaten erwarten Probleme. Probleme sind ihr Leben. Lebensgefährliche Probleme sind ihr Leben. Soldaten leben für gewöhnlich nicht im Luxus. Sie rechnen mit Feldbetten und Kantinenfraß. Sie rechnen damit, bei Tag und Nacht, bei jedem Wetter draußen zu sein. Sie trinken schonmal Wasser, durch das man zwar nicht durchblickt, das dafür ...

Direkte Rede: Wer darf?

"Laßt uns aber die Wahrheit reden in Liebe." Epheser 4, 15 Manch einer sagt gern die ungeschminkte Wahrheit. Er ratzt und fatzt und kommt gleich zur Sache. Doch die Qualifikation dafür, diese Art der Rede im Mund zu führen, ist Liebe. Die Liebe liebt nicht nur die Wahrheit, sondern auch den, an den sie gerichtet ist. Wie schon Mary Poppins sagte: "A little bit of sugar makes the medicine go down." Denn ohne Liebe kann die Wahrheit destruktiv sein. Manchmal schweigt die Wahrheit auch, weil man sie nicht hören will. Gott segne jeden, der hörende Ohren hat.