Gesetzeszauber-Gebet am 13.9.2026
"Wir werden bei diesem Daniel keinen Anklagegrund finden, es sei denn, daß wir im Gesetz seines Gottes etwas gegen ihn finden."
Daniel 6,6
Hallo ihr Lieben,
Gesetzesworte sind Zaubersprüchen nicht unähnlich.
Gesetze, und damit meine ich Parlamentsgesetze, Ministererlasse, Behördenverordnungen, usw., sind unsichtbare Kräfte, die in der realen Welt überraschende Wirksamkeit entfalten können. Ich erinnere mich an einen Artikel, in dem von einem 500.000 € teuren Lastwagen die Rede war, der irgend einer staatlichen Organisation gehörte. Der fuhr auf eine Brücke und hielt dort an, vermutlich aus dienstlichen Gründen. Doch dann wurde die Brücke plötzlich für baufällig erklärt und niemand durfte sie mehr betreten. Und da sie niemand mehr betreten durfte, konnte auch niemand mehr zum Lastwagen, um das teure Ding wieder von der Brücke herunterzufahren, (was garantiert gefahrlos möglich gewesen wäre).
Man gab das teure Fahrzeug einfach auf.
In der physikalischen Welt hatte sich im Vergleich zum Vortag nichts verändert. Nur die Gesetzes- oder Verordnungslage. Und plötzlich war alles anders. Plötzlich wäre der Gang zum Laster ein verbotener, gefährlicher, tollkühner, verwegener Akt der Auflehnung und des Widerstands gewesen. Deswegen ging keiner dorthin, schon gar kein braver Staatsbediensteter. Vielleicht steht der Laster noch immer auf der Brücke. Ich weiß es nicht.
Gesetze haben es in sich.
Das musste auch der integre Beamte Daniel mit der porentief reinen Weste im alten Babylon feststellen. Der Mann war kompetent, begabt, inspiriert und gesegnet. So einer zieht natürlich Neider auf sich. Anstatt von ihm zu lernen und auch kompetent und gesegnet zu werden, trachteten die Kanaillen am Hof des eigentlich guten Königs Darius danach, Daniel zu beseitigen. Da sie ihre Dienste zwar auf ihn angesetzt hatten, diese aber einfach keinen verwertbaren Schmutz und keine Korruption fanden, beschlossen sie, seinen jüdischen Glauben zu kriminalisieren.
Sie suchten im Gesetz seines Gottes nach etwas, das sie gegen ihn verwenden konnten. Dazu schauten sie sich die prominenteste Zusammenfassung dieses Gesetzes an: die 10 Gebote.
Und wurden gleich im ersten Gebot fündig: "Ich bin der Herr dein Gott, du sollst keine anderen Götter neben mir haben." Wenn sie Daniel per Gesetz dazu zwingen konnten, einen anderen Gott anbeten zu müssen, dann hätten sie ihn am Wickel. Denn das würde er natürlich nicht machen. Dann könnten sie ihn aufgrund ihres speziellen Anti-Daniel-Gesetzes verurteilen und beseitigen.
Dann würde die Welt ihnen gehören!
Gesagt, getan. Tatsächlich unterschrieb König Darius dieses Unsinnsgesetz, das ihm seine Satrapen mit großer Dringlichkeit aufschwatzten. Sie schmeichelten ihm auch sehr: Niemand sollte innerhalb von 30 Tagen an einen anderen Gott oder Menschen außer den König eine Bitte richten dürfen.
Der König sollte sich 30 Tage lang wie ein Gott fühlen dürfen.
Welcher Politiker kann da nein sagen?
Natürlich verloren sie keine Silbe über Daniel und den eigentlichen Zweck dieses Gesetzes.
Und prompt entfaltete ihr Schandgesetz seinen ganz speziellen Zauber.
Denn natürlich fand man Daniel im Gebet zu seinem Gott, Gesetz hin oder her. Man skandalisierte seinen Gottesdienst, machte Sondersendungen über seine "fundamentalistischen"evangelikalen Ansichten und verlangte seine Verhaftung und seinen Tod.
Da erkannte der König, dass man ihn verschaukelt hatte.
Doch Gesetz ist Gesetz, und wenn man Gesetze nur selektiv anwendet, zerfällt der gesellschaftliche Grundkonsens und die Leute verlieren den Glauben an den König. Also muss Darius handeln, Daniel verurteilen, obwohl er das nicht will, und ihn in die Löwengrube werfen.
So können politische Interessengruppen auch Christen zwingen wollen, sich an dezidiert antichristliche Gesetze halten zu müssen. Reagieren wir dann wie Daniel?
Oder kuschen wir?
Daniel wurde aufgrund der "Zauberkraft" eines neuen Gesetzes in die Löwengrube geworfen.
Allerdings hat Gott ihn vor den wilden Tieren im Zellentrakt bewahrt. Kein Gewalttäter griff ihn an. Alle ließen ihn in Ruhe. So überlebte er und kam am nächsten Morgen wieder in Freiheit.
Allerdings erließ der kluge Darius stehenden Fußes ein neues Gesetz: Daniels verleumderische Verkläger sollten ernten, was sie gesät hatten. Nun waren sie an der Reihe, in den mörderischen Zellentrakt hinabzufahren. Sie ließ man allerdings nicht in Ruhe. Wahrscheinlich erinnerte sich der ein oder andere Löwe an die schlechten Erfahrungen mit diesen korrupten Beamten. Sie ließen sich diese Gelegenheit zur Abreibung nicht entgehen. Diese Wichte schadeten künftig niemandem mehr.
Darius der Kluge erließ nach der spektakulären Rettung Daniels aus der Löwengrube durch Gott den Herrn auch ein Gesetz, das die Anbetung des Gottes von Daniel ausdrücklich förderte. Statt dem Reich Gottes zu schaden, halfen die Verleumder, den Herrn, den Gott Israels, zu verherrlichen.
Finde ich prima. Können wir auch brauchen.
Nach Nebukadnezar ist Darius schon der zweite König, den Daniel zum Herrn führte.
Gebet wirkt! Gott lässt sich erbitten.
Wie komme ich drauf?
Es gibt mittlerweile Parteien im Bundestag, die Christen nicht wohlgesonnen sind. Diese Leute sind selbst nicht religiös, haben aber große Sympathien für nichtchristliche Religionen. Wenn sie mit ihren Gesetzesvorhaben erfolgreich sind, dann werden Christen und die Evangeliumsarbeit verteufelt. Dann entfaltet sich der sonderbare Zauber ihrer neu ausformulierten Gesetze und aus harmlosen Gläubigen werden plötzlich Feinde, die es zu blockieren gilt. Und alle machen mit.
Das wollen wir nicht.
Deswegen beten wir heute Abend um dariusmäßige Besonnenheit in den maßgeblichen politischen Leitern und darum, dass die Verleumder des Daniel und die Verräter an rechtsstaatlichen Prinzipien auch hierzulande aussortiert werden.
Und dass Daniel seine segensreiche Leiterwirksamkeit auch bei uns entfalten möge.
Und: wir beten auch wieder für verlorene Seelen, die Jesus sofort annehmen würden, wenn ihnen nur von ihm erzählt werden würde. Wir wollen nicht vergessen, dass wir ja auch einmal so waren wie sie, und wir sind froh, dass man uns von Jesus erzählt hat und wir gerettet wurden.
Wer, wenn nicht wir?
Wann, wenn nicht jetzt?
Ich wünsche euch eine stabile Zeit nach dem Gebet von 20:00 Uhr bis 20:30 Uhr,
euer Pastor Gert
Daniel 6,6
Hallo ihr Lieben,
Gesetzesworte sind Zaubersprüchen nicht unähnlich.
Gesetze, und damit meine ich Parlamentsgesetze, Ministererlasse, Behördenverordnungen, usw., sind unsichtbare Kräfte, die in der realen Welt überraschende Wirksamkeit entfalten können. Ich erinnere mich an einen Artikel, in dem von einem 500.000 € teuren Lastwagen die Rede war, der irgend einer staatlichen Organisation gehörte. Der fuhr auf eine Brücke und hielt dort an, vermutlich aus dienstlichen Gründen. Doch dann wurde die Brücke plötzlich für baufällig erklärt und niemand durfte sie mehr betreten. Und da sie niemand mehr betreten durfte, konnte auch niemand mehr zum Lastwagen, um das teure Ding wieder von der Brücke herunterzufahren, (was garantiert gefahrlos möglich gewesen wäre).
Man gab das teure Fahrzeug einfach auf.
In der physikalischen Welt hatte sich im Vergleich zum Vortag nichts verändert. Nur die Gesetzes- oder Verordnungslage. Und plötzlich war alles anders. Plötzlich wäre der Gang zum Laster ein verbotener, gefährlicher, tollkühner, verwegener Akt der Auflehnung und des Widerstands gewesen. Deswegen ging keiner dorthin, schon gar kein braver Staatsbediensteter. Vielleicht steht der Laster noch immer auf der Brücke. Ich weiß es nicht.
Gesetze haben es in sich.
Das musste auch der integre Beamte Daniel mit der porentief reinen Weste im alten Babylon feststellen. Der Mann war kompetent, begabt, inspiriert und gesegnet. So einer zieht natürlich Neider auf sich. Anstatt von ihm zu lernen und auch kompetent und gesegnet zu werden, trachteten die Kanaillen am Hof des eigentlich guten Königs Darius danach, Daniel zu beseitigen. Da sie ihre Dienste zwar auf ihn angesetzt hatten, diese aber einfach keinen verwertbaren Schmutz und keine Korruption fanden, beschlossen sie, seinen jüdischen Glauben zu kriminalisieren.
Sie suchten im Gesetz seines Gottes nach etwas, das sie gegen ihn verwenden konnten. Dazu schauten sie sich die prominenteste Zusammenfassung dieses Gesetzes an: die 10 Gebote.
Und wurden gleich im ersten Gebot fündig: "Ich bin der Herr dein Gott, du sollst keine anderen Götter neben mir haben." Wenn sie Daniel per Gesetz dazu zwingen konnten, einen anderen Gott anbeten zu müssen, dann hätten sie ihn am Wickel. Denn das würde er natürlich nicht machen. Dann könnten sie ihn aufgrund ihres speziellen Anti-Daniel-Gesetzes verurteilen und beseitigen.
Dann würde die Welt ihnen gehören!
Gesagt, getan. Tatsächlich unterschrieb König Darius dieses Unsinnsgesetz, das ihm seine Satrapen mit großer Dringlichkeit aufschwatzten. Sie schmeichelten ihm auch sehr: Niemand sollte innerhalb von 30 Tagen an einen anderen Gott oder Menschen außer den König eine Bitte richten dürfen.
Der König sollte sich 30 Tage lang wie ein Gott fühlen dürfen.
Welcher Politiker kann da nein sagen?
Natürlich verloren sie keine Silbe über Daniel und den eigentlichen Zweck dieses Gesetzes.
Und prompt entfaltete ihr Schandgesetz seinen ganz speziellen Zauber.
Denn natürlich fand man Daniel im Gebet zu seinem Gott, Gesetz hin oder her. Man skandalisierte seinen Gottesdienst, machte Sondersendungen über seine "fundamentalistischen"evangelikalen Ansichten und verlangte seine Verhaftung und seinen Tod.
Da erkannte der König, dass man ihn verschaukelt hatte.
Doch Gesetz ist Gesetz, und wenn man Gesetze nur selektiv anwendet, zerfällt der gesellschaftliche Grundkonsens und die Leute verlieren den Glauben an den König. Also muss Darius handeln, Daniel verurteilen, obwohl er das nicht will, und ihn in die Löwengrube werfen.
So können politische Interessengruppen auch Christen zwingen wollen, sich an dezidiert antichristliche Gesetze halten zu müssen. Reagieren wir dann wie Daniel?
Oder kuschen wir?
Daniel wurde aufgrund der "Zauberkraft" eines neuen Gesetzes in die Löwengrube geworfen.
Allerdings hat Gott ihn vor den wilden Tieren im Zellentrakt bewahrt. Kein Gewalttäter griff ihn an. Alle ließen ihn in Ruhe. So überlebte er und kam am nächsten Morgen wieder in Freiheit.
Allerdings erließ der kluge Darius stehenden Fußes ein neues Gesetz: Daniels verleumderische Verkläger sollten ernten, was sie gesät hatten. Nun waren sie an der Reihe, in den mörderischen Zellentrakt hinabzufahren. Sie ließ man allerdings nicht in Ruhe. Wahrscheinlich erinnerte sich der ein oder andere Löwe an die schlechten Erfahrungen mit diesen korrupten Beamten. Sie ließen sich diese Gelegenheit zur Abreibung nicht entgehen. Diese Wichte schadeten künftig niemandem mehr.
Darius der Kluge erließ nach der spektakulären Rettung Daniels aus der Löwengrube durch Gott den Herrn auch ein Gesetz, das die Anbetung des Gottes von Daniel ausdrücklich förderte. Statt dem Reich Gottes zu schaden, halfen die Verleumder, den Herrn, den Gott Israels, zu verherrlichen.
Finde ich prima. Können wir auch brauchen.
Nach Nebukadnezar ist Darius schon der zweite König, den Daniel zum Herrn führte.
Gebet wirkt! Gott lässt sich erbitten.
Wie komme ich drauf?
Es gibt mittlerweile Parteien im Bundestag, die Christen nicht wohlgesonnen sind. Diese Leute sind selbst nicht religiös, haben aber große Sympathien für nichtchristliche Religionen. Wenn sie mit ihren Gesetzesvorhaben erfolgreich sind, dann werden Christen und die Evangeliumsarbeit verteufelt. Dann entfaltet sich der sonderbare Zauber ihrer neu ausformulierten Gesetze und aus harmlosen Gläubigen werden plötzlich Feinde, die es zu blockieren gilt. Und alle machen mit.
Das wollen wir nicht.
Deswegen beten wir heute Abend um dariusmäßige Besonnenheit in den maßgeblichen politischen Leitern und darum, dass die Verleumder des Daniel und die Verräter an rechtsstaatlichen Prinzipien auch hierzulande aussortiert werden.
Und dass Daniel seine segensreiche Leiterwirksamkeit auch bei uns entfalten möge.
Und: wir beten auch wieder für verlorene Seelen, die Jesus sofort annehmen würden, wenn ihnen nur von ihm erzählt werden würde. Wir wollen nicht vergessen, dass wir ja auch einmal so waren wie sie, und wir sind froh, dass man uns von Jesus erzählt hat und wir gerettet wurden.
Wer, wenn nicht wir?
Wann, wenn nicht jetzt?
Ich wünsche euch eine stabile Zeit nach dem Gebet von 20:00 Uhr bis 20:30 Uhr,
euer Pastor Gert
"Von mir ergeht der Befehl, daß man in der ganzen Herrschaft meines Königreichs vor dem Gott Daniels zittere und sich fürchte! Denn er ist der lebendige Gott und bleibt in Ewigkeit; und sein Königreich wird nicht zerstört werden, und seine Herrschaft währt bis ans Ende. Er, der rettet und befreit und Zeichen und Wunder im Himmel und auf der Erde tut, er hat Daniel aus der Gewalt der Löwen errettet." (Daniel 6,27-28).
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