Anti-Invasionsgebet am 2.8.2026
"So verarmte Israel sehr wegen Midian. Und die Söhne Israel schrieen zu dem HERRN um Hilfe."
Richter 6,6
Hallo allen treuen Betern an diesem lauen Sommerabend,
zur Richterzeit hatte Israel viele Probleme. Es gab vielfach keinen Konsens mehr in der Gesellschaft. Jeder tat mehr oder weniger, was er wollte, Übergriffe waren an der Tagesordnung und die Richter richteten nicht richtig. So etwas passiert, wenn man sich von Gott und seinen Werten wegwendet. Gott zog sich folgerichtig zurück und schon waren die Midianiter da, die immer abgrasten, was es zu holen gab und Israel ausplünderten. Dann gingen sie wieder.
Die Invasion der spanischen Exklave Ceuta durch jugendliche Marokkaner ließ mich an diese Geschichte zurückdenken. Einzelne der rund 50.000 jungen Männern im besten Kampfesalter, die die paar Meter um den Zaun im Meer herumgeschwommen sind und dann die Strände stürmten, gaben freimütig zu, dass sie gekommen waren, weil sie davon ausgingen, dass die Spanier nun ernst machen nach dem Urteil ihres höchsten Gerichtes, nach dem jeder, der auf spanisches Territorium vordringt, nicht einfach wieder abgeschoben werden kann, sondern ein Recht auf eine Anhörung hat und Asyl beantragen kann. Bis zur Entscheidung erwarteten sie die bekannte kostenlose asylsystematische Rundumbetreuung.
Doch die Spanier schoben viele der Invasoren in ihren Badeschlappen einfach wieder ab, Urteil hin oder her. Und ob tatsächlich 7000 unbegleitete Minderjährige aufs Festland gebracht worden, ist nicht sicher. Viele der Abenteurer gingen freiwillig wieder, als sie hungrig und durstig wurden und niemand ihnen etwas gab. Das ist eigentlich schon mein Punkt: wenn es nichts zu holen gibt, gehen die wieder.
Wie einst Midian.
Als die Midianitern damals wiederkamen und das verarmte Israel dann endlich zum Herrn schrie, erweckte der ihnen Gideon. Midianiter und Amalekiter waren zahlreich wie die Heuschrecken, wie der Sand am Meer. Doch Gideon besiegte sie mit lumpigen 300 Mann, wobei die Feinde tatkräftig mithalfen, indem sie sich gegenseitig dezimierten.
"Und er nahm die Halbmonde von den Hälsen ihrer Kamele." (Richter 8,21).
Wenn Gott für uns ist, kann niemand gegen uns sein. Wenn sie es doch sind, gelingt es ihnen nicht.
Unsere Aufgabe ist, den Herrn zu bitten, die Invasoren, die schon längst bei uns im Land sind und es nicht gut meinen, in ihrer Wirkung zu neutralisieren, sodass sie sich assimilieren oder halt wieder heimgehen.
Dafür müssen wir gar nicht viele sein.
300 reichten damals und wir haben eine bessere Ausgangsposition als sie, denn wir sind Kinder Gottes und nicht nur Knechte wie einst Israel.
"So mußte sich Midian vor den Söhnen Israel beugen und konnte sein Haupt nicht mehr erheben. Und das Land hatte in den Tagen Gideons vierzig Jahre Ruhe." (Richter 8,28).
Man trug Gideon den Thron an, doch der lehnte ab. Nicht er wollte herrschen, sondern: "Der HERR soll über euch herrschen." Er war nicht machtbesoffen, er schlug kein Kapital aus seinem Sieg. Er versprach nicht das eine und tat dann genau das Gegenteil. Er verwies die Leute vielmehr darauf, ein wertgeleitetes Innenleben zu führen und sich regelmäßig vor dem Herrn zu prüfen. Dann lebte er es ihnen vor, indem er sie 40 Jahre lang mit Gottes Gesetz und nach bestem Wissen und Gewissen richtete. Solange er lebte, folgte Israel dem Herrn und war mit Ruhe gesegnet.
Lasst uns ruhig auch um gesellschaftliche Leitfiguren wie Gideon beten.
Gideon war dominant, aber kein Diktator. Vielmehr verachtete er die Diktatur. Er war autoritär, aber im Sinne Gottes. Denn er diente der Freiheit, nicht sich selbst. Er schlug nicht über die Stränge, sondern orientierte sich an Gottes Wort. Er wusste jemanden über sich, dem er Rechenschaft schuldete. Er war ein geistgeleiteter Kämpfer, der seine Siege nicht eigenem Genie, sondern dem Herrn verdankte und das nie vergaß.
Lasst uns auch König Belsazar nicht vergessen: der machte Party die ganze Nacht und am nächsten Morgen hatte sein Reich Babylon—Überraschung!—eine persische Regierung und alles war anders. Wir wollen nicht eines Tages aufwachen und sehen müssen, dass alles anders ist, weil zu viele den Belsazar gemacht haben und nicht genug den Gideon. Wir beten, dass das nicht passiert.
Und natürlich: dass der Herr hungrige Herzen überall zu sich zieht und in sein Reich hinein rettet, und uns dazu benutzt.
Ich wünsche euch eine siegreiche Zeit nach dem Gebet von 20:00 Uhr bis 20:30 Uhr,
euer Pastor Gert "Es gibt keine Weisheit und keine Einsicht und keinen Rat gegen den HERRN." (Sprüche 21,30).
Richter 6,6
Hallo allen treuen Betern an diesem lauen Sommerabend,
zur Richterzeit hatte Israel viele Probleme. Es gab vielfach keinen Konsens mehr in der Gesellschaft. Jeder tat mehr oder weniger, was er wollte, Übergriffe waren an der Tagesordnung und die Richter richteten nicht richtig. So etwas passiert, wenn man sich von Gott und seinen Werten wegwendet. Gott zog sich folgerichtig zurück und schon waren die Midianiter da, die immer abgrasten, was es zu holen gab und Israel ausplünderten. Dann gingen sie wieder.
Die Invasion der spanischen Exklave Ceuta durch jugendliche Marokkaner ließ mich an diese Geschichte zurückdenken. Einzelne der rund 50.000 jungen Männern im besten Kampfesalter, die die paar Meter um den Zaun im Meer herumgeschwommen sind und dann die Strände stürmten, gaben freimütig zu, dass sie gekommen waren, weil sie davon ausgingen, dass die Spanier nun ernst machen nach dem Urteil ihres höchsten Gerichtes, nach dem jeder, der auf spanisches Territorium vordringt, nicht einfach wieder abgeschoben werden kann, sondern ein Recht auf eine Anhörung hat und Asyl beantragen kann. Bis zur Entscheidung erwarteten sie die bekannte kostenlose asylsystematische Rundumbetreuung.
Doch die Spanier schoben viele der Invasoren in ihren Badeschlappen einfach wieder ab, Urteil hin oder her. Und ob tatsächlich 7000 unbegleitete Minderjährige aufs Festland gebracht worden, ist nicht sicher. Viele der Abenteurer gingen freiwillig wieder, als sie hungrig und durstig wurden und niemand ihnen etwas gab. Das ist eigentlich schon mein Punkt: wenn es nichts zu holen gibt, gehen die wieder.
Wie einst Midian.
Als die Midianitern damals wiederkamen und das verarmte Israel dann endlich zum Herrn schrie, erweckte der ihnen Gideon. Midianiter und Amalekiter waren zahlreich wie die Heuschrecken, wie der Sand am Meer. Doch Gideon besiegte sie mit lumpigen 300 Mann, wobei die Feinde tatkräftig mithalfen, indem sie sich gegenseitig dezimierten.
"Und er nahm die Halbmonde von den Hälsen ihrer Kamele." (Richter 8,21).
Wenn Gott für uns ist, kann niemand gegen uns sein. Wenn sie es doch sind, gelingt es ihnen nicht.
Unsere Aufgabe ist, den Herrn zu bitten, die Invasoren, die schon längst bei uns im Land sind und es nicht gut meinen, in ihrer Wirkung zu neutralisieren, sodass sie sich assimilieren oder halt wieder heimgehen.
Dafür müssen wir gar nicht viele sein.
300 reichten damals und wir haben eine bessere Ausgangsposition als sie, denn wir sind Kinder Gottes und nicht nur Knechte wie einst Israel.
"So mußte sich Midian vor den Söhnen Israel beugen und konnte sein Haupt nicht mehr erheben. Und das Land hatte in den Tagen Gideons vierzig Jahre Ruhe." (Richter 8,28).
Man trug Gideon den Thron an, doch der lehnte ab. Nicht er wollte herrschen, sondern: "Der HERR soll über euch herrschen." Er war nicht machtbesoffen, er schlug kein Kapital aus seinem Sieg. Er versprach nicht das eine und tat dann genau das Gegenteil. Er verwies die Leute vielmehr darauf, ein wertgeleitetes Innenleben zu führen und sich regelmäßig vor dem Herrn zu prüfen. Dann lebte er es ihnen vor, indem er sie 40 Jahre lang mit Gottes Gesetz und nach bestem Wissen und Gewissen richtete. Solange er lebte, folgte Israel dem Herrn und war mit Ruhe gesegnet.
Lasst uns ruhig auch um gesellschaftliche Leitfiguren wie Gideon beten.
Gideon war dominant, aber kein Diktator. Vielmehr verachtete er die Diktatur. Er war autoritär, aber im Sinne Gottes. Denn er diente der Freiheit, nicht sich selbst. Er schlug nicht über die Stränge, sondern orientierte sich an Gottes Wort. Er wusste jemanden über sich, dem er Rechenschaft schuldete. Er war ein geistgeleiteter Kämpfer, der seine Siege nicht eigenem Genie, sondern dem Herrn verdankte und das nie vergaß.
Lasst uns auch König Belsazar nicht vergessen: der machte Party die ganze Nacht und am nächsten Morgen hatte sein Reich Babylon—Überraschung!—eine persische Regierung und alles war anders. Wir wollen nicht eines Tages aufwachen und sehen müssen, dass alles anders ist, weil zu viele den Belsazar gemacht haben und nicht genug den Gideon. Wir beten, dass das nicht passiert.
Und natürlich: dass der Herr hungrige Herzen überall zu sich zieht und in sein Reich hinein rettet, und uns dazu benutzt.
Ich wünsche euch eine siegreiche Zeit nach dem Gebet von 20:00 Uhr bis 20:30 Uhr,
euer Pastor Gert "Es gibt keine Weisheit und keine Einsicht und keinen Rat gegen den HERRN." (Sprüche 21,30).
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