Tiefergehendes Gebet am 14.6.2026
"Und er sprach zu ihnen: Diese Art kann durch nichts ausfahren als nur durch Gebet und Fasten."
Markus 9,29
Hallo miteinander,
wir bereiten uns in diesem Monat mit Fasten und Gebet auf den Heilungsgottesdienst am Samstag, dem 27. Juni um 19:30 Uhr vor.
Nun kann man sagen: Warum muss man sich da groß vorbereiten? Jesus sagte doch: "Den Kranken werden sie die Hände auflegen und sie werden sich wohlbefinden." Reicht das nicht? Kann man da nicht einfach loslegen, nach dem Motto: Wird schon werden?
Nun, in Markus 9,14 streiten sich die Jünger mit kritischen Schriftgelehrten. Denn ein Vater hatte seinen mondsüchtigen, tauben und stummen Sohn zu den Jüngern gebracht, damit diese den ihn malträtierenden Geist austreiben sollten, und sie konnten nicht. Der Junge bekam seine Anfälle stets in kritischer Umgebung, sodass er mal ins Feuer, mal ins Wasser fiel, was sein Leben akut gefährdete und seinen Eltern den letzten Nerv raubte. Denn das ging schon seit Ewigkeiten so, der Junge war kein kleines Kind mehr. Voller Erwartung hat der Vater nach der Gruppe um Jesus gesucht und sie nach viel Rumfragerei hier draußen in der galiläischen Prärie sogar gefunden. Und jetzt das.
Nun schien sich auch noch seine letzte Hoffnung zu zerschlagen.
Dabei hatten die Jünger schon in zahllosen ähnlichen Fällen vollsten Erfolg gehabt! Sie waren im Auftrag Christi durchs ganze Land getourt und hatten den großen und kleinen Städten gelehrt, gepredigt und geheilt. Sie waren begeistert zu Jesus zurückgekehrt und berichteten ihm: "Herr, auch die Dämonen sind uns untertan in deinem Namen!"
Und nun klappte es plötzlich nicht mehr?
Was war da los?
Was überhaupt nicht half, waren die neunmalklugen Schriftgelehrten, die den verunsicherten Jüngern ihre Vollmacht ausredeten und das bisschen Zuversicht, das der Vater noch noch hatte, mit ihrem Gerede hinwegdiffundierten. Ihr Geschrei war bis hierher zu hören.
Da erscheint plötzlich Jesus wie aus dem Nichts.
In Wirklichkeit war er von einem Berg heruntergekommen. Man sah ihn nur nicht gleich, weil alle vom Streit so abgelenkt waren. Jesus sah, was da lief. Er schimpfte laut und ließ sich den Jungen bringen, der prompt einen Anfall bekam, kaum dass er Jesus sah. Völlig unbeeindruckt beginnt Jesus ein Gespräch mit dem verzweifelten Vater, der seiner nagenden Hoffnungslosigkeit Ausdruck verschafft und ruft: "Wenn du etwas kannst, so habe Erbarmen mit uns und hilf uns!"
Jesus aber sprach zu ihm: "Wenn du das kannst? Dem Glaubenden ist alles möglich."
Jetzt fordert Jesus ihn auch noch auf, Glauben zu haben.
Angesichts dieser Umstände?
Sogleich schrie der Vater des Kindes und sagte: "Ich glaube. Hilf meinem Unglauben!"
Als Jesus sieht, dass die Volksmenge in Bewegung gerät, macht er kurzen Prozess und treibt den Dämon aus. Der ging auch, doch nicht ohne dramatische Abschiedsshow mit viel Geschrei und einem schlimmen Anfall. Danach war der Knabe da wie tot.
Und was sagte die glaubensvolle Menge, die zusah?
Die meisten sagten: Er ist gestorben.
Jesus aber nahm ihn bei der Hand, richtete ihn auf, und er stand auf.
Deine Welt ist in Ordnung, wenn Jesus dich bei der Hand nimmt und dich aufrichtet. Aufstehen aber musst du.
Später fragten ihn seine Jünger: Warum haben wir ihn nicht austreiben können?
Und dann kommt Jesus auf die Notwendigkeit, sich vorzubereiten, zu sprechen: Diese Art kann durch nichts ausfahren als nur durch Gebet und Fasten.
Kein Gebet? Kein Fasten?
Kein Resultat.
Der heilende Segen liegt nicht auf Streitgesprächen mit glaubenslosen Theologen, sondern auf der Konferenz mit Gott. Und Fasten verändert ja nicht Gott, sondern uns.
Jesus selbst kam übrigens gerade aus einer ausgedehnten Gebetszeit oben auf dem Berg der Verklärung. Er war dort oben sogar umgestaltet und verherrlicht worden und leuchtete wie die Sonne. Selbst seine Kleider waren weißer als Schnee geworden. Er hatte sich mit Gott dem Vater, Mose und Elia kurzgeschlossen, bevor es wieder ins Tal ging.
Denn jede noch so schöne Gebetszeit dient nur der Vorbereitung auf die nächste Begegnung mit dem Elend im Jammertal. Wir sind nicht dazu berufen, auf dem herrlichen Berg zu verweilen, sondern müssen das, was wir dort oben empfangen, im Tal zur Anwendung bringen.
Jesus tat's.
Und wir tun's auch.
Deswegen bereiten wir uns mit Fasten und Gebet auf diesen Gottesdienst vor. Alles was dann passiert, ist immer noch Gottes Sache, doch es wird besser fließen. Da bin ich zuversichtlich.
Markus 9,29
Hallo miteinander,
wir bereiten uns in diesem Monat mit Fasten und Gebet auf den Heilungsgottesdienst am Samstag, dem 27. Juni um 19:30 Uhr vor.
Nun kann man sagen: Warum muss man sich da groß vorbereiten? Jesus sagte doch: "Den Kranken werden sie die Hände auflegen und sie werden sich wohlbefinden." Reicht das nicht? Kann man da nicht einfach loslegen, nach dem Motto: Wird schon werden?
Nun, in Markus 9,14 streiten sich die Jünger mit kritischen Schriftgelehrten. Denn ein Vater hatte seinen mondsüchtigen, tauben und stummen Sohn zu den Jüngern gebracht, damit diese den ihn malträtierenden Geist austreiben sollten, und sie konnten nicht. Der Junge bekam seine Anfälle stets in kritischer Umgebung, sodass er mal ins Feuer, mal ins Wasser fiel, was sein Leben akut gefährdete und seinen Eltern den letzten Nerv raubte. Denn das ging schon seit Ewigkeiten so, der Junge war kein kleines Kind mehr. Voller Erwartung hat der Vater nach der Gruppe um Jesus gesucht und sie nach viel Rumfragerei hier draußen in der galiläischen Prärie sogar gefunden. Und jetzt das.
Nun schien sich auch noch seine letzte Hoffnung zu zerschlagen.
Dabei hatten die Jünger schon in zahllosen ähnlichen Fällen vollsten Erfolg gehabt! Sie waren im Auftrag Christi durchs ganze Land getourt und hatten den großen und kleinen Städten gelehrt, gepredigt und geheilt. Sie waren begeistert zu Jesus zurückgekehrt und berichteten ihm: "Herr, auch die Dämonen sind uns untertan in deinem Namen!"
Und nun klappte es plötzlich nicht mehr?
Was war da los?
Was überhaupt nicht half, waren die neunmalklugen Schriftgelehrten, die den verunsicherten Jüngern ihre Vollmacht ausredeten und das bisschen Zuversicht, das der Vater noch noch hatte, mit ihrem Gerede hinwegdiffundierten. Ihr Geschrei war bis hierher zu hören.
Da erscheint plötzlich Jesus wie aus dem Nichts.
In Wirklichkeit war er von einem Berg heruntergekommen. Man sah ihn nur nicht gleich, weil alle vom Streit so abgelenkt waren. Jesus sah, was da lief. Er schimpfte laut und ließ sich den Jungen bringen, der prompt einen Anfall bekam, kaum dass er Jesus sah. Völlig unbeeindruckt beginnt Jesus ein Gespräch mit dem verzweifelten Vater, der seiner nagenden Hoffnungslosigkeit Ausdruck verschafft und ruft: "Wenn du etwas kannst, so habe Erbarmen mit uns und hilf uns!"
Jesus aber sprach zu ihm: "Wenn du das kannst? Dem Glaubenden ist alles möglich."
Jetzt fordert Jesus ihn auch noch auf, Glauben zu haben.
Angesichts dieser Umstände?
Sogleich schrie der Vater des Kindes und sagte: "Ich glaube. Hilf meinem Unglauben!"
Als Jesus sieht, dass die Volksmenge in Bewegung gerät, macht er kurzen Prozess und treibt den Dämon aus. Der ging auch, doch nicht ohne dramatische Abschiedsshow mit viel Geschrei und einem schlimmen Anfall. Danach war der Knabe da wie tot.
Und was sagte die glaubensvolle Menge, die zusah?
Die meisten sagten: Er ist gestorben.
Jesus aber nahm ihn bei der Hand, richtete ihn auf, und er stand auf.
Deine Welt ist in Ordnung, wenn Jesus dich bei der Hand nimmt und dich aufrichtet. Aufstehen aber musst du.
Später fragten ihn seine Jünger: Warum haben wir ihn nicht austreiben können?
Und dann kommt Jesus auf die Notwendigkeit, sich vorzubereiten, zu sprechen: Diese Art kann durch nichts ausfahren als nur durch Gebet und Fasten.
Kein Gebet? Kein Fasten?
Kein Resultat.
Der heilende Segen liegt nicht auf Streitgesprächen mit glaubenslosen Theologen, sondern auf der Konferenz mit Gott. Und Fasten verändert ja nicht Gott, sondern uns.
Jesus selbst kam übrigens gerade aus einer ausgedehnten Gebetszeit oben auf dem Berg der Verklärung. Er war dort oben sogar umgestaltet und verherrlicht worden und leuchtete wie die Sonne. Selbst seine Kleider waren weißer als Schnee geworden. Er hatte sich mit Gott dem Vater, Mose und Elia kurzgeschlossen, bevor es wieder ins Tal ging.
Denn jede noch so schöne Gebetszeit dient nur der Vorbereitung auf die nächste Begegnung mit dem Elend im Jammertal. Wir sind nicht dazu berufen, auf dem herrlichen Berg zu verweilen, sondern müssen das, was wir dort oben empfangen, im Tal zur Anwendung bringen.
Jesus tat's.
Und wir tun's auch.
Deswegen bereiten wir uns mit Fasten und Gebet auf diesen Gottesdienst vor. Alles was dann passiert, ist immer noch Gottes Sache, doch es wird besser fließen. Da bin ich zuversichtlich.
Vielen Dank allen, die an bestimmten Tagen mitfasten oder ein Teilfasten veranstalten, indem sie hin und wieder zwischen 9 und 15:00 Uhr nichts essen, oder von 13:00 Uhr an einem Tag bis 13:00 Uhr am nächsten. Da kann man ja kreativ sein.
Wir lassen uns das Fasten nicht anmerken, denn Jesus sagt, der Vater, der im Verborgenen sieht, wird uns dafür belohnen. Und unser Lohn soll sein, dass er sich an den Kranken und Leidenden verherrlicht, die Ketten von Zwangsgedanken und Phobien sprengt, Süchte auflöst, Mühlsteine der Angst um den Hals der Geplagten abfallen lässt.
Jesus sagte auch, wir sollen uns nicht freuen, dass uns die Geister untertan sind. Vielmehr sollen wir uns darüber freuen, dass unsere Namen im Himmel angeschrieben sind. Dass Menschen zum erlösenden Glauben an Jesus kommen ist nochmal ungleich wichtiger als die schönste Heilung. So beten wir auch, dass er offene Menschen bringen möge, die sich von ihm erretten lassen.
Heilung und Errettung: wir wollen beides.
Danke fürs Mittun. Der Herr wird es euch vergelten.
Ich wünsche euch eine herrliche Zeit in der Begegnung mit Gott von 20:00 Uhr bis 20:30 Uhr,
euer Pastor Gert
"Sie erstaunten aber alle sehr über die herrliche Größe Gottes." (Lukas 9,43).
Wir lassen uns das Fasten nicht anmerken, denn Jesus sagt, der Vater, der im Verborgenen sieht, wird uns dafür belohnen. Und unser Lohn soll sein, dass er sich an den Kranken und Leidenden verherrlicht, die Ketten von Zwangsgedanken und Phobien sprengt, Süchte auflöst, Mühlsteine der Angst um den Hals der Geplagten abfallen lässt.
Jesus sagte auch, wir sollen uns nicht freuen, dass uns die Geister untertan sind. Vielmehr sollen wir uns darüber freuen, dass unsere Namen im Himmel angeschrieben sind. Dass Menschen zum erlösenden Glauben an Jesus kommen ist nochmal ungleich wichtiger als die schönste Heilung. So beten wir auch, dass er offene Menschen bringen möge, die sich von ihm erretten lassen.
Heilung und Errettung: wir wollen beides.
Danke fürs Mittun. Der Herr wird es euch vergelten.
Ich wünsche euch eine herrliche Zeit in der Begegnung mit Gott von 20:00 Uhr bis 20:30 Uhr,
euer Pastor Gert
"Sie erstaunten aber alle sehr über die herrliche Größe Gottes." (Lukas 9,43).
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