Heilungsgottesdienstvorbereitungsgebet am 31.5.2026

„Und er war innerlich bewegt und streckte seine Hand aus, rührte ihn an und spricht zu ihm: Ich will. Sei gereinigt!“
Markus 1,41

Hallo miteinander,

viele fragen sich, ob es immer Gottes Wille ist, Krankheiten zu heilen.
Ist es das?
Nun, manchmal handelt es sich bei Krankheit tatsächlich um ein Gericht, wie in Offenbarung 2,22, wo Jesus einer in Ehebruch und Unzucht verharrenden falschen Prophetin in Thyatira verheißt, sie und ihre Liebhaber aufs Krankenbett zu werfen. Der Ort ihres falschen Vergnügens wird also zum Ort ihres Leidens. Doch er sagt ihnen auch, dass dies nur geschehen wird, wenn sie nicht umkehren von ihren Werken.
Jesus ist jetzt vor allem Retter.
Zum Richter wird er später.
Im allgemeinen ist Christi Haltung die, die er einem ihm bislang unbekannten Aussätzigen gegenüber demonstrierte. Der Mann kam zu Jesus, kniete nieder, und sagte, „Wenn du willst, kannst du mich reinigen.“
Der Mann wusste: Jesus kann.
Doch will er auch?
Jesus beantwortete diese Frage ein für alle Mal mit: „Ich will.“
Völlig unbeeindruckt von der Ansteckungskraft der hochinfektiösen Krankheit streckte er seine Hand aus und sogleich wich der Aussatz von ihm. So bekam der Mann ein neues Leben.
Viele wissen das natürlich, doch latente Zweifel bleiben. Sie glauben schon irgendwie, sind aber nicht besonders zuversichtlich. Denn es wird ja nicht jeder geheilt. Sie freuen sich, wenn es jemand wird, und sind auch bereit, für sich selber beten zu lassen. Aber was dabei wohl rauskommt? Diesen zögerlichen aber zugänglichen Leuten wollen wir in einem Gottesdienst am 27.6.2026 mit Gottes Hilfe über die Schwelle zur Heilung verhelfen.
Dazu bereiten wir uns vor und ich lade alle geneigten Leser ein, mitzumachen. Wir fasten und beten ab 1. Juni, aber insbesondere zwischen dem 13. und dem 27., also den 14 Tagen vor dem Termin.
Natürlich hören wir in diesem Monat nicht ganz auf zu essen, sondern fasten jeder für sich an diesem oder jenem Tag. Es muss auch kein Totalfasten sein, sondern kann darin bestehen, dass man statt zu Mittag zu essen sich die halbe Stunde zurückzieht und den Herrn bittet, die Herzen geeigneter Kandidaten zu bewegen, dass sie kommen und geheilt—und gerettet!—werden. Oder man fastet von einem Tag ab 18:00 Uhr bis zum nächsten Tag 18:00 Uhr.
Ich bin überzeugt, wenn wir ernsthaft bei der Sache sind, wird das für viele Menschen zu einem großen Segen. Denn Jesus sagt, „der Vater, der im Verborgenen sieht, wird dir vergelten.“
Die Vergeltung, die wir uns wünschen und an die wir den Herrn erinnern, ist die Heilung anderer Leute an diesem Tag.
Doch nicht nur sie, auch wir selber werden einen Segen abbekommen.
Den schon Salomo wusste: „Die segnende Seele wird selbst gesättigt, und wir andere tränkt wird auch selbst getränkt.“ (Sprüche 11,25). Wobei das Wort für „tränken“ im Hebräischen auch „laben“ oder „berauschen“ bedeutet.
Nicht das Fasten ist berauschend, sondern die Belohnung dafür.
Das sind mal Aussichten.
Der 27. Juni ist ein Samstag. Beginn ist um 19:30 Uhr.
Heute beten wir jedenfalls dafür, dass sich der Herr da verherrlichen möge. Wir bitten ihn: "Gib deinen Knechten, dein Wort mit aller Freimütigkeit zu reden,indem du deine Hand ausstreckst zur Heilung, und daß Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen deines heiligen Knechtes Jesus." (Apostelgeschichte 4,29-30). Wir können da nichts erzwingen. Doch der Herr ist gnädig und wird uns entgegenkommen. Dessen bin ich sicher.

Ich wünsche euch eine heilsame Zeit im Gebet nachher von 20:00 Uhr bis 20:30 Uhr,

euer Pastor Gert

„Ich bin der Herr, der dich heilt.“ (2 Mose 15,26).

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