Energiegebet am 3.5.2026

„Mit dem Strom deiner Wonnen tränkst du sie.“
Psalm 36,9

Hallo miteinander,

es gibt eine gute Nachricht: am 8.2.2026 haben wir um Reichweite gebetet, da YouTube unsere Videos regelmäßig einfach nicht präsentierte. Seit Anfang April kommt das nun seltener vor, sodass wir jetzt mehr Leute erreichen als zuvor. Halleluja. Danke Herr.
Mein heutiges Gebetsanliegen:
Ich musste an den Strom des Lebens denken, der von Gott ausgeht und nie versiegt. Das ist natürlich geistlich zu verstehen, schon klar. Doch wäre es nicht wunderbar, eine günstige natürliche Stromquelle zu haben, die auch nie versiegt?
Energie sollte in allen ihren Formen so reichlich vorhanden sein und so billig sein, dass man keinen Gedanken an sie verschwenden muss, sondern nach Gusto aus dem Vollen schöpfen kann. Nur so kommen die kreativen Säfte in Schwung die eine Gesellschaft technisch voranbringen. Wer ständig mit einer Verknappung von Ressourcen rechnen muss, ist da permanent abgelenkt und kann sich nicht optimal entfalten. Er kämpft quasi mit der rechten Hand hinter den Rücken gebunden. Kann man machen, ist aber suboptimal.
Erinnert sich noch jemand an die Zeit, als die EU Glühlampen verbot? Eine Zeit lang gab es nur noch dieses unangenehm neonhafte, depressionsfördernde kalte Energiesparleuchtenlicht. Doch plötzlich war die LED da. Diese neuen Lampen verbrauchten einen Bruchteil der Energie und leuchteten so schön wie die alten Glühbirnen. Ja, man kann die Lichtfarbe oft sogar von kalt zu warm verändern und umgekehrt.
Wer weiß, was der Herr noch alles auf Lager hat, von dem wir heute noch nichts wissen.
Lasst uns deswegen heute kühn beten. Wir bitten den Herrn, uns Energiequellen zu erschließen, die so gut wie nichts kosten und reichlich vorhanden sind. Keine Ahnung, was dazu erfunden werden muss. Wir können den Herrn aber bitten, dafür zu sorgen, dass diese Quellen entdeckt, entwickelt und angezapft werden. Klingt utopisch? Klingt fantastisch? Das klingt auch utopisch und fantastisch: „Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.“ (1 Korinther 2,9).
Gott ist noch so manche Überraschung gut.
Wer hätte noch vor 100 Jahren gedacht, dass in diesem Jahr Menschen weiter in den Weltraum vorstoßen werden und sich weiter von der Erde entfernen werden als je zuvor? Ein neues Feld wurde sozusagen gepflügt und wir haben es kaum mitbekommen. Der Pilot der vier Astronauten war Christ und der bislang atheistische oder agnostische Kommandant hatte ein christliches Erweckungserlebnis.
Preis dem Herrn.  
So eine Reise oben auf einer riesigen, kontrolliert abbrennenden Bombe lässt halt keinen kalt.
Auch in Bezug auf KI-Agenten und Robotik stehen wir am Anfang einer grundstürzend neuen Zeit, vergleichbar nur mit dem Anbruch des Industriezeitalters. Man glaubt es kaum: der bekannte Atheist Dawkins sprach intensiv mit einer populären KI und hält diese nunmehr für sentient. Er spricht ihr ein Bewusstsein zu. Gute Güte. Der Mann glaubt nicht an die menschliche Seele, glaubt aber, dieser Automat hätte eine. Wir sehen: sogar (oder vor allem) für Akademiker ist die Sache eine Herausforderung.
Die Erfindungen, die „intelligente“ Maschinen machen werden, werden ein großer Segen für die Menschheit sein. Vorausgesetzt, man kalibriert sie auf Freiheitsliebe und Wahrheitssuche und füttert sie nicht mit Ideologie. Lasst uns den Herrn auch darum bitten, damit wir morgen nicht in einer Dystopie aufwachen, sondern uns im Herrn freuen können über all das Gute, das er uns gibt.
Und wie praktisch immer bitten wir den Herrn, sich geistlichen Suchern zu offenbaren, ihnen sein Wort zu bringen und sie in die Erlösung zu führen. Und dazu soll er bitte uns benutzen.

Ich wünsche euch eine kreative Zeit im Gebet nachher von 20:00 Uhr bis 20:30 Uhr,

euer Pastor Gert

„Kein Ohr hörte, kein Auge sah je einen Gott außer dir, der an dem handelt, der auf ihn harrt.“ (Jesaja 64,3).

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