Leiterschutzgebet am 6. 20.4.2026

„Wer im Schutz des Höchsten wohnt, bleibt im Schatten des Allmächtigen.“
Psalm 91,1

Guten Abend liebe Weltveränderer im Gebet,

zunächst eine gute Nachricht: mein Buch „Die Bergpredigt“ gibt es nunmehr nicht nur auf Deutsch und Englisch, sondern in 16 weiteren Sprachen. KI macht‘s möglich. Was früher Tausende von Euro gekostet hätte und viel Zeit in Anspruch genommen hätte, lässt sich heute in wenigen Stunden—ach was, Minuten!—erledigen und kostet immer noch, aber nur einen Bruchteil von früheren Beträgen.
Natürlich müssen wir jetzt noch einen Qualitätscheck machen. Aber dann werden wir die Bücher nach und nach veröffentlichen. Und was ich bereits geprüft habe, indem ich es aus der Fremdsprache zurück ins Deutsche oder Englische übersetzt habe, ist sagenhaft wortgetreu. Manche Sprachen, wie Japanisch und Chinesisch, kann unsereiner ja nicht lesen, geschweige denn sprechen.
Manche der Zielländer haben praktisch keine vernünftige christliche Literatur. Vom westlichen Internet sind sie abgetrennt und haben somit auch keinen Zugriff auf biblische Predigten. Botschaften in ihrer Muttersprache sind Mangelware oder existieren nicht. Nun aber haben sie die Gelegenheit, einen ausführlichen Bibelkommentar in ihrer eigenen Sprache zu lesen und sich ein eigenes Urteil zu bilden. Ich sehe hier ein gewaltiges Evangelisationspotenzial. Denn das gelesene Wort ist leicht verständlich und wenn den Leuten dämmert, wie Jesus denkt, dann werden sie seine Sichtweisen übernehmen, tun was er sagt und Segen erleben wie nie zuvor.
Die göttliche Denkungsart nachvollziehen zu können ist wertvoller als Gold. Ich sehe hier ein revolutionäres Potenzial. Lasst uns deshalb heute dafür beten, dass das Buch seine Leser findet.

Mein zweites Anliegen hat mit dem Attentatsversuch von gestern Abend Ortszeit in Washington zu tun: Ein Lehrer aus Kalifornien versuchte schwer bewaffnet in den Saal des jährlichen Korrespondentendinners zu gelangen, um Donald Trump zu ermorden. Auf diesem Presseball geben sich die Spitzen von Politik und Korrespondentencorps die Ehre. Der Präsident, Vizepräsident, Minister und viele andere samt ihren Ehepartnern sind da, reißen Witze übereinander und dinieren gemeinsam. Der Attentäter hat sich in das Hotel am Veranstaltungsort eingemietet. Schüsse fielen. Ein Polizist wurde verwundet, der Angreifer überwältigt. Ob er auch verletzt ist, weiß ich nicht. Trump, der ja schon einmal von der Kugel eines Attentäters getroffen wurde, ist Gott sei Dank nichts passiert.
Besonders verkommene Zeitgenossen bedauern das.
Schande über sie.
Es ist so: Nur Leuten, die eine große Effektivität an den Tag legen, wird die Ehre eines Attentats zuteil. Alle anderen haben nicht so viel zu befürchten.
Jesus wurde mit dem Tod bedroht, ob in Nazareth, verschiedenen Synagogen oder im Tempel, weil er effektiv war. Paulus genauso. Wie zuvor Jesus, nahmen seine Verfolger ihn als Bedrohung ihrer herrschaftlichen Position wahr. Ja, alle Apostel mit der Ausnahme von Johannes starben eines Märtyrertodes, weil die Mächtigen ihnen unlautere Motive unterstellten.
Trump unterstellt man auch alles mögliche. 
Vor allem deutsche Medien sind von dem Mann völlig überfordert. Ihre Voreingenommenheit und Unfähigkeit, vernünftig über ihn zu berichten, sind legendär.
Natürlich bedient er sich oft einer haarsträubenden Rhetorik. Doch man muss bei ihm darüber hinaus auf seine Taten schauen. Und die sind bemerkenswert. Als die iranische Führung rund protestierende 40.000 Iraner auf den Straßen ermordete, dezimierte er sie bis zur gegenwärtigen Handlungsunfähigkeit. Gegenwärtig gibt es scheinbar vier verschiedene Führer, die jeder seine eigenen Ziele verfolgen. Möglicherweise gehen die bald aufeinander los. Wer weiß? Der Terrorstaat wird jedenfalls auf viele Jahre hinaus keine Terroristen mehr finanzieren können. Atombomben in den Händen von Apokalyptikern, die auf eine Weltherrschaft des Islams und die Zerstörung Israels und des Westens fixiert sind, sind eine schlechte Idee. Dieses Programm liegt gegenwärtig zerstört am Boden. Die Staaten am Golf feiern das. Warum das bei uns anders ist, ist mir nicht ganz klar. Ist der Hass auf Israel und auf Trump wirklich so groß, dass man ihnen ihre errungenen Vorteile nicht gönnt?
Trumps Osterbotschaft hätte übrigens ich selber auch nicht besser formulieren können. Es waren keine Plattitüden wie man sie hierzulande kennt, sondern klare Glaubensansagen. Ob er hinter jedem Wort steht, weiß ich natürlich nicht. Eins aber weiß ich: dieser Präsident ist Christen nicht feindlich gesonnen wie die beiden vor ihm, sondern er fördert sie. Das unterstütze ich gerne im Gebet.
Es gibt geistliche und politische Leiter, die der Herr eingesetzt hat, um seine Ziele durchzusetzen. Für diese beten wir heute Abend, dass ihnen nichts passiert und sie ihre von Gott zugedachte Aufgabe triumphal erfüllen und sie nicht vor der Zeit zu Tode kommen. Und dass die, welche die Interessen von Unten vertreten, ausgetauscht werden.
Amen.

Ich wünsche euch eine gute Zeit im Versteck des Höchsten von 20:00 Uhr bis 20:30 Uhr,

euer Pastor Gert

„So spricht der HERR zu seinem Gesalbten, zu Kyrus, den ich bei seiner Rechten ergriffen habe, um Nationen vor ihm zu unterwerfen—und die Hüften der Könige entgürte ich—um Türen vor ihm zu öffnen, und Tore bleiben nicht verschlossen: …Ich habe dich bei deinem Namen gerufen. Ich gebe dir einen Ehrennamen, ohne daß du mich gekannt hast.“ (Jesaja 45,1+4).

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