Anti-Pharisäergeist-Gebet am 29.3.2026

„Ihr blinden Führer, die ihr die Mücke seiht, das Kamel aber verschluckt.“
Matthäus 20,24

Guten Abend ihr Lieben,

heute in aller Kürze: wir beten für unsere Regierung auf allen Ebenen. 
Denn da sind die Prioritäten völlig verrutscht. 
Künstliche Probleme werden bis zur Lächerlichkeit aufgepumpt, echte Probleme völlig ausgeblendet. Man bekämpft Windmühlen mit quichottischem Eifer, während hinter einem der echte Drache schon den Rachen aufreißt.
Virtuelle Gewalt wird skandalisiert, tatsächliche Gewalt ignoriert.
Für eine Schauspielerin wird öffentlich demonstriert, weil ihr Exgatte vorgeblich pseudopornographisches Material von ihr weitergegeben hat, das allerdings der Staatsanwaltschaft nicht vorgelegt wurde. Die hat mittlerweile die Ermittlungen eingestellt.
In Spanien wiederum wurde eine junge Frau ganz real immer wieder vergewaltigt, ohne dass ihr von amtlicher Seite irgendeine Hilfe zuteil geworden wäre. Ein Selbstmordversuch lähmte sie. Da stellte sie Antrag auf Euthanasierung, was man in Spanien scheinbar tun kann, und bekam nun nach
zwei Jahren die Genehmigung zum assistierten Selbstmord.
Irgendwer wird darauf geachtet haben, dass es diesmal klappt. Ihre Organe sind auch schon verplant.
Mich macht das fassungslos.
Der Staat, der ihr gegen sexuelle Gewalt nicht half, erlaubte ihr großzügig, sich selbst Gewalt anzutun.
Spüren die gar nichts mehr?
Folgt man Jesus, haben wir es hier mit einem pharisäischen Geist zu tun. Denn die verbogen Gottes Wort auch, so sehr, dass zum Schluss der Maßstab auf dem Kopf stand. Als Pilatus sie vor die Wahl stellte: Wollt ihr, dass ich Jesus freilasse, den Nazarener, oder Barabbas?—der war ein Revoluzzer, Räuber und Mörder, kein Heiler und Weisheitslehrer—verlangte die Menge: Barabbas.
Auf Jesus meinten sie verzichten zu können.
Nun, 70 nach Christus ging Jerusalem unter.
Solange man auch bei uns hier Barabbas lieber hat als Jesus, befinden wir uns auf derselben schiefen Ebene nach unten und können dasselbe Resultat erwarten. Bei uns muss es gar keine 30-40 Jahre mehr dauern.
Das wollen wir nicht.
Deshalb bitten wir heute für unsere Regierung, dass der Herr sie mit Menschen besetzen möge, die sich am biblischen Maßstab orientieren, der der abendländischen Kultur mehr als 1000 Jahre lang gute Dienste erwiesen hat.
Die Bundeswirtschaftsminister hat außerdem darauf hingewiesen, dass bereits Ende April der Sprit knapp werden könnte. Sowas sagt man eigentlich nicht öffentlich, wenn man sich nicht über die Konsequenzen genau Gedanken gemacht hat.
Wenn der Sprit bei uns knapp wird, bricht der Transport zusammen. Dann sind die Menschen in unseren großen Städten noch 5 oder 6 Mahlzeiten vom Hunger entfernt. Lasst uns dafür beten, dass das nicht passiert. Das wäre dann tatsächlich ein Gericht biblischen Ausmaßes. Elia sieht das vielleicht anders, ich aber nicht den Nerv, für eine „große Dürre“ zu beten. Eine solche kann zu seiner Zeit aber und befreite das Land vom Baal. Eine solche Erweckung hätte ich auch gern.
Wir beten, dass solche massiven Verwerfungen dazu nicht nötig sind.
Und wie immer: Dass der Herr die Krisen unserer Tage benutzen möge, um die Herzen der Menschen auf ihn zu richten.

Ich wünsche euch eine gute Zeit im Gebet nachher von 20:00 Uhr bis 20:30 Uhr,

euer Pastor Gert

„Erbittet euch von dem HERRN Regen zur Zeit des Spätregens! Der HERR ist es, der die Wetterwolken macht, er läßt den Regen regnen, er gibt einem jeden Brot, Kraut auf dem Feld.“ (Sacharja 10,9).

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