Revolutionäres Gebet am 11.1.2026

„Er tötete aber Jakobus, den Bruder des Johannes, mit dem Schwert. Und als er sah, daß es den Juden gefiel, ließ er weiterhin auch Petrus festnehmen.“
Apostelgeschichte 12,2-3

Hallo liebe Beter,

Jakobus, der Bruder des Johannes, war ein Cousin Jesu und einer seiner engsten Mitarbeiter. Nur ihn und zwei andere nahm der Herr mit auf den Berg der Verklärung, ihn bat er in Gethsemane um Gebetsunterstützung. Er war einer der zwölf Apostel des Lammes und eine Säule der Urgemeinde. Jakobus tat Zeichen, Wunder und mächtige Taten.
Und dann kam Herodes und tötete ihn mit dem Schwert.
Einfach so.
Als er dann auch noch Petrus, der Jakobus in Wichtigkeit und Gottverbundenheit in nichts nachstand, auch noch verhaften ließ, kam die Gemeinde in die Gänge: „Von der Gemeinde geschah ein anhaltendes Gebet für ihn zu Gott.“ (Apostelgeschichte 12,5).
Petrus starb nicht.
Vielmehr sandte Gott seinen Engel ins Gefängnis, der ihn in die Freiheit hinaus geleitete. Das eiserne Tor, das in die Stadt führte, öffnete sich ihnen von selber. Und sie traten hinaus und gingen eine Straße entlang. Sogleich schied der Engel von ihm. Da kam Petrus zu sich und erkannte, dass der Engel ihn aus der Hand des Herodes gerettet hatte. Und der Mob, der sich auf die Hinrichtung am nächsten Tag schon gefreut hatte, kam auch nicht auf seine Kosten.
Nicht Petrus starb, sondern vielmehr seine Wächter.
Ein Petrus war Gott wertvoller als sechzehn fehlgeleitete Soldaten.
Manchmal sollten Polizisten remonstrieren, statt zu schikanieren.
Warum wurde Petrus gerettet und Jakobus nicht?
Nun, für den einen wurde gebetet, für den anderen nicht.
Ja. Das soll ein Aufruf sein, speziell für geisterfüllte Verkündiger von Gottes Wort zu beten, dass sie nicht unter die Räder kommen. Jakobus zeigt, das kann passieren, wenn man sie als gegeben hinnimmt und denkt, denen passiert doch nichts. Die sind Gott doch so nahe. Beten wir nicht für sie, kommen sie Gott womöglich noch näher—und das vor der Zeit.
Warum beschäftigen mich solche Gedanken?
Wir wissen, dass die alte Schlange das Wort Gottes bekämpft. („Hat Gott wirklich gesagt?“, 1 Mose 3,1-5). Es geht nicht gegen Menschen, sondern gegen das Wort. Das wissen die Vollstrecker des Willens der Schlange natürlich nicht. Es ist ihnen auch egal. Sie haben ihre eigenen Gründe.
So wurde ein evangelisch-freikirchlicher holländischer Pastor in Tilburg am Freitagnachmittag in seiner eigenen Kirche verhaftet, weil er einen stinknormalen Heilungsgottesdienst abhalten wollte. Man hat den Gottesdienst, wie es scheint, einfach in eine genehmigungspflichtige Veranstaltung umdeklariert. Denn Gottesdienste darf man nicht verbieten, Veranstaltungen schon. Clever, nicht?
Christliche holländische Juristen sind schockiert über das, was da passierte. Die üblichen Verdächtigen wie die Buchstabensexuellen feiern das hingegen.
Rein formal handelt es sich um das Fehlen einer Veranstaltungsgenehmigung.
Doch seit wann braucht man für Heilungsgottesdienste Genehmigungen?
Wir, die wir hinter die Kulissen blicken, hören die Nachtigall trapsen.
Mittlerweile hat sogar der Papst auf die problematische Einschränkung der Meinungsfreiheit im Westen mit mahnenden Worten reagiert. Die US-Regierung hat einige der schlimmsten deutschen Zensuraktivisten mit Sanktionen belegt.
Immerhin.
Lasst uns dafür beten, dass wir als Christen in keinem Teil Europas marginalisiert und zum Schweigen gebracht werden können. Ich glaube, dass Gottes Engel bereitstehen und uns Türen öffnen, wenn wir den Herrn darum bitten.

Und: die Zeit scheint reif für die Befreiung des Irans von der Schreckensherrschaft der Mullahs. In Moskau scheint man die Gruppe schon zu erwarten. Das Volk steht auf. Moscheen brennen wie in Europa nur Kirchen und Synagogen.
Wie wir wissen, gehört die christliche Gemeinde Persiens zu den am schnellsten wachsenden der Welt. Lasst uns für unsere persischen Geschwister und einen friedlichen Übergang in die Freiheit beten. (Für alle, die es nicht wissen: vor der islamischen Revolution arbeiteten Israel und Iran auf vielen Gebieten sehr eng zusammen. Sie zogen strategisch am selben Strang und waren westlich orientiert. Kann ja nun wieder passiern. Übrigens hat es einst nach der Eroberung durch die Araber rund 400 Jahre gedauert, bis mehr als die Hälfte der Perser überhaupt Moslems waren. Heute sind die allermeisten keine mehr).

Ich wünsche euch in dieser aufgewühlten Zeit eine friedliche Zeit im Gebet nachher von 20:00 Uhr bis 20:30 Uhr,

euer Pastor Gert

„Das Wort Gottes aber wuchs und mehrte sich.“ (Apostelgeschichte 12,24).

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