Einerseits-andererseits-Gebet am 26.10.2025
„Er machte in Jerusalem kunstvoll erdachte Maschinen, die auf den Türmen und auf den Mauerecken stehen sollten, um mit Pfeilen und mit großen Steinen zu schießen. Und sein Name ging aus bis in die Ferne. Denn wunderbar wurde ihm geholfen, bis er sehr mächtig war.“
2 Chronik 26,15
Hallo ihr Lieben,
Usija von Juda war ein gottesfürchtiger König, der seinen Verstand dazu einsetzte, sein Volk und seine Hauptstadt mit kunstvoll erdachten Maschinen zu schützen. Darin war er sehr erfolgreich, doch nicht nur aus eigener Kraft. Vielmehr wurde ihm wunderbar geholfen, bisher sehr mächtig war.
Gott und Technik halfen gemeinsam.
Der technische Fortschritt ist grundsätzlich zu begrüßen. Er macht das Leben leichter, nimmt uns schwere Arbeiten aller Art ab und mildert so den Fluch, der seit dem Fall in Eden auf der Schöpfung liegt. Seitdem es Mähdrescher gibt, müssen keine Zehntausende mehr in der Hitze schwitzen, um die Ernte einzuholen. Südfrüchte finden selbst zur Winterszeit ihren Weg vom anderen Ende der Welt auf den heimischen Tisch. Ein Besuch bei Verwandten in einer anderen Stadt erfordert nicht mehr tagelanges Reisen, sondern erledigt sich in wenigen Stunden. Man muss auch nicht mehr zu den besten Predigern in die ferne Kirche pilgern, um dort die womöglich harten Bänke zu drücken, sondern man kann sie bequem auf dem Sofa hören.
Speziell die Künstliche Intelligenz wird in der nächsten Wochen, Monaten und Jahren unser Leben umkrempeln, wie wir es noch gar nicht ermessen können. Sie verkürzt heute schon Recherchezeiten um ein Vielfaches und bedient sich nicht nur einseitiger Quellen. Sie programmiert schneller als der schnellste Mensch, berechnet komplexeste Formeln in Rekordzeit, übersetzt dicke Bücher in Sekundenschnelle, liefert Rezepte für jede beliebige Küche für jedes vorgegebene Budget und manche lassen sich sogar auf das eher gruselige Experiment eines virtuellen Freundes sein.
Einerseits.
Andererseits habe ich mitbekommen, dass die KI einer bestimmten Suchmaschinenfirma einen bestimmten konservativen Publizisten seit 2023 mit Verleumdungen regelrecht zu vernichten trachtet. Fragt man diese KI nach dieser Person, stellt sie ihn als gefährlichen Extremisten dar, der er nicht ist. Sie fantasiert Skandale und Vorstrafen herbei, etwa wegen Drogenhandel und Betrug, obwohl die Person völlig unbescholten ist. Die KI fabriziert Dokumente voller Lügen, um ihn zu diskreditieren.
Hier wird die Technik zum Monster.
Der Mann verklagt Google deswegen und fordert mindestens 15 Millionen Dollar Schadenersatz. Die Klageschrift ist öffentlich, ich spare mir aber, sie zu verlinken, da uns das nur ablenken würde.
Wenn es heute ihn trifft, kann es morgen jeden treffen, den die Bosse hinter der KI zum Schweigen bringen wollen. Arbeiten die dann auch noch mit Regierungen zusammen, ist der Tyrannei Tür und Tor geöffnet.
Wir beten deshalb heute dafür, dass der Herr verantwortungsbewusste KI-Ingenieure und freiheitlich denkende, der Objektivität und der Meinungsvielfalt verpflichtete Besitzer dieser künstlichen Intelligenzen geben möge. Sie sind die Lösung.
Elektronische Vernichtungstrupps braucht kein Mensch. Googles Motto war einst: Don’t be evil. Sei nicht böse. Was ihr gegenwärtiges Motto ist, weiß ich nicht.
Mein Vertrauen auf eine intelligente Regulierung von KI staatlicherseits ist begrenzt. Greift der Staat ein, tendiert er dazu, sich falsch festzulegen, das Falsche zu fördern und das freie Spiel der kreativen Kräfte abzuwürgen. Das lässt sich ja momentan recht gut am Mobilitätssektor studieren, der durch willkürliche Festlegungen mit großem Furor nachhaltig ruiniert wird. Der Staat ist also eher nicht die Lösung.
Auf die einzelnen an der Spitze kommt es an. Für die beten wir heute Abend, denn sie haben künftig gewaltige Auswirkungen auf unser aller Leben. Wir bitten den Herrn, dass er ihnen einen verantwortungsbewussten Geist der ethischen Klarheit gibt, sodass sie die guten Kräfte fördern, ohne willkürlich zu werden. Tun wir das nicht, entsteht die Gefahr, dass sich Offenbarung 13 erfüllt, wo es heißt: „Und es wurde ihm gegeben, dem Bild des Tieres „Geist“ zu geben, so daß das Bild des Tieres sogar redete und bewirkte, daß alle getötet wurden, die das Bild des Tieres nicht anbeteten.“ (Vers 15).
Das klingt doch sehr nach einer durchgeknallten KI.
Um Verschonung vor ihr bitten wir den Herrn.
Vielmehr soll sie uns dienen, nicht quälen. Denn gutes Potenzial hat sie schon…
Ich wünsche euch eine intelligente Zeit im Gebet nachher von 20:00 Uhr bis 20:30 Uhr,
euer Pastor Gert
„Und eine Stimme kam vom Thron her, die sprach: Lobt unseren Gott, alle seine Knechte, die ihr ihn fürchtet, die Kleinen und die Großen.“ (Offenbarung 19,5).
2 Chronik 26,15
Hallo ihr Lieben,
Usija von Juda war ein gottesfürchtiger König, der seinen Verstand dazu einsetzte, sein Volk und seine Hauptstadt mit kunstvoll erdachten Maschinen zu schützen. Darin war er sehr erfolgreich, doch nicht nur aus eigener Kraft. Vielmehr wurde ihm wunderbar geholfen, bisher sehr mächtig war.
Gott und Technik halfen gemeinsam.
Der technische Fortschritt ist grundsätzlich zu begrüßen. Er macht das Leben leichter, nimmt uns schwere Arbeiten aller Art ab und mildert so den Fluch, der seit dem Fall in Eden auf der Schöpfung liegt. Seitdem es Mähdrescher gibt, müssen keine Zehntausende mehr in der Hitze schwitzen, um die Ernte einzuholen. Südfrüchte finden selbst zur Winterszeit ihren Weg vom anderen Ende der Welt auf den heimischen Tisch. Ein Besuch bei Verwandten in einer anderen Stadt erfordert nicht mehr tagelanges Reisen, sondern erledigt sich in wenigen Stunden. Man muss auch nicht mehr zu den besten Predigern in die ferne Kirche pilgern, um dort die womöglich harten Bänke zu drücken, sondern man kann sie bequem auf dem Sofa hören.
Speziell die Künstliche Intelligenz wird in der nächsten Wochen, Monaten und Jahren unser Leben umkrempeln, wie wir es noch gar nicht ermessen können. Sie verkürzt heute schon Recherchezeiten um ein Vielfaches und bedient sich nicht nur einseitiger Quellen. Sie programmiert schneller als der schnellste Mensch, berechnet komplexeste Formeln in Rekordzeit, übersetzt dicke Bücher in Sekundenschnelle, liefert Rezepte für jede beliebige Küche für jedes vorgegebene Budget und manche lassen sich sogar auf das eher gruselige Experiment eines virtuellen Freundes sein.
Einerseits.
Andererseits habe ich mitbekommen, dass die KI einer bestimmten Suchmaschinenfirma einen bestimmten konservativen Publizisten seit 2023 mit Verleumdungen regelrecht zu vernichten trachtet. Fragt man diese KI nach dieser Person, stellt sie ihn als gefährlichen Extremisten dar, der er nicht ist. Sie fantasiert Skandale und Vorstrafen herbei, etwa wegen Drogenhandel und Betrug, obwohl die Person völlig unbescholten ist. Die KI fabriziert Dokumente voller Lügen, um ihn zu diskreditieren.
Hier wird die Technik zum Monster.
Der Mann verklagt Google deswegen und fordert mindestens 15 Millionen Dollar Schadenersatz. Die Klageschrift ist öffentlich, ich spare mir aber, sie zu verlinken, da uns das nur ablenken würde.
Wenn es heute ihn trifft, kann es morgen jeden treffen, den die Bosse hinter der KI zum Schweigen bringen wollen. Arbeiten die dann auch noch mit Regierungen zusammen, ist der Tyrannei Tür und Tor geöffnet.
Wir beten deshalb heute dafür, dass der Herr verantwortungsbewusste KI-Ingenieure und freiheitlich denkende, der Objektivität und der Meinungsvielfalt verpflichtete Besitzer dieser künstlichen Intelligenzen geben möge. Sie sind die Lösung.
Elektronische Vernichtungstrupps braucht kein Mensch. Googles Motto war einst: Don’t be evil. Sei nicht böse. Was ihr gegenwärtiges Motto ist, weiß ich nicht.
Mein Vertrauen auf eine intelligente Regulierung von KI staatlicherseits ist begrenzt. Greift der Staat ein, tendiert er dazu, sich falsch festzulegen, das Falsche zu fördern und das freie Spiel der kreativen Kräfte abzuwürgen. Das lässt sich ja momentan recht gut am Mobilitätssektor studieren, der durch willkürliche Festlegungen mit großem Furor nachhaltig ruiniert wird. Der Staat ist also eher nicht die Lösung.
Auf die einzelnen an der Spitze kommt es an. Für die beten wir heute Abend, denn sie haben künftig gewaltige Auswirkungen auf unser aller Leben. Wir bitten den Herrn, dass er ihnen einen verantwortungsbewussten Geist der ethischen Klarheit gibt, sodass sie die guten Kräfte fördern, ohne willkürlich zu werden. Tun wir das nicht, entsteht die Gefahr, dass sich Offenbarung 13 erfüllt, wo es heißt: „Und es wurde ihm gegeben, dem Bild des Tieres „Geist“ zu geben, so daß das Bild des Tieres sogar redete und bewirkte, daß alle getötet wurden, die das Bild des Tieres nicht anbeteten.“ (Vers 15).
Das klingt doch sehr nach einer durchgeknallten KI.
Um Verschonung vor ihr bitten wir den Herrn.
Vielmehr soll sie uns dienen, nicht quälen. Denn gutes Potenzial hat sie schon…
Ich wünsche euch eine intelligente Zeit im Gebet nachher von 20:00 Uhr bis 20:30 Uhr,
euer Pastor Gert
„Und eine Stimme kam vom Thron her, die sprach: Lobt unseren Gott, alle seine Knechte, die ihr ihn fürchtet, die Kleinen und die Großen.“ (Offenbarung 19,5).
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