Sonntag, 10. Februar 2019

Der Pastor als Kellner

"Glückselig jene Knechte, die der Herr, wenn er kommt, wachend finden wird! Wahrlich, ich sage euch: Er wird sich umgürten und sie sich zu Tisch legen lassen und wird hinzutreten und sie bedienen."
Lukas 12,37.

Am Freitagabend hatten wir unser großes Mitarbeiter-Danke-Dinner. Etwa 80 der rund 100 Mitarbeiter des Christlichen Glaubenszentrums fanden die Zeit zu kommen und einen entspannten Abend miteinander zu verbringen. Andere wären gern gekommen, waren aber verhindert. Vielleicht gibt's ja ein zweites Mal.
Es gab Putenschnitzel mit Kartoffelsalat und grünem Salat, und hinterher Kaffee und Tee und Eis mit heißer Himbeersoße, (ein besonderer Hit).
Meine Frau und ich fungierten als Kellner.
Beim Nachtisch halfen dann Claudia R. und Melanie H.
Und zwischen den Gängen erzählte ich für die Neuen die Geschichte unserer Gemeinde. („Irgendwann um das Jahr 750 verlor Herzog Odilo von Bayern die Schlacht auf dem Lechfeld gegen den fränkischen Major Domus Pippin und wurde für ein paar Jahre in Soissons gefangengesetzt. Der Hausmeier der Merowinger ließ Odilo schließlich frei—um den Preis der bayerischen Gebiete nördlich der Donau. So kommt es, dass wir diese Gegend heute Franken nennen…“)
Mein Vortrag war kürzer als sein Anfang vermuten lässt: 10 Minuten.
Vielleicht waren es auch 15.
Oder 20.
Jedenfalls hatten wir viel Spaß und gute Gemeinschaft.

An dieser Stelle ein großes Danke an meine Frau, die die Idee hatte und sich aufopferungsvoll um ihre Verwirklichung kümmerte. Ohne sie hätte der Abend nicht stattgefunden. Selbiges gilt für Claudia R., die tatkräftig bis spät am Abend mitgeholfen hat. Auch meine Tochter hat sich mächtig ins Zeug gelegt.
Und die Mitarbeiter? Die haben nach der Feier den Saal wieder blitzschnell in seinen Urzustand versetzt, sodass wir heute Gottesdienst feiern konnten, als wäre nichts gewesen.

Pastoren gibt es jede Menge, gute Gemeinden hingegen nicht so oft. Insofern habe ich's mit dem CGZ sehr gut getroffen, (auch wenn ich es vor vielen Jahren selber gegründet habe). Eigentlich ist es ein Wunder Gottes.

Den eigentlichen Lohn für die Mitarbeit im Reich Gottes gibt natürlich später der Herr. Das wird mehr sein als ein Abendessen. Aber:

"Siehe, ich stehe an der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, zu dem werde ich hineingehen und mit ihm essen, und er mit mir." (Offenbarung 3,20).

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