Dienstag, 29. Januar 2019

Zu alt für die Bibelschule?

"Bei Greisen ist Weisheit, und Einsicht bei hohem Alter."
Hiob 12,12.

"Pastor, ich trage mich mit dem Gedanken, eine Bibelschule zu besuchen, dabei bin ich schon im Rentenalter. Bringt das noch was?"

Klar!
Vorausgesetzt, es handelt sich um eine Bibelschule, in der tatsächlich die Bibel gelehrt wird und nicht Bibelkritik, ist das ein ausgezeichneter Gedanke. Ich selber habe zwei Bibelschulen auf zwei Kontinenten besucht und weiß: Solche intensiven Zeiten in Gottes Wort verändern einen schneller, als das normalerweise möglich ist. Je nachdem, wie offen man dafür ist.
Am Glauben orientierte Bibelschulen predigen mehr oder weniger alle dasselbe, (hoffe ich). Sie unterscheiden sich meistens nur im Spirit. Damit meine ich Kultur und Tradition und den eigenen Blick auf die Welt. Diese Unterschiede haben natürlich ihre Berechtigung und man muss halt schauen, wo man am besten dazu passt.

Dabei darf man allerdings nicht vergessen: "Die Erkenntnis bläht auf, die Liebe aber erbaut." (1 Korinther 8,1). Ich habe schon erlebt, dass Absolventen nach einem solchen Bibelschuljahr so aufgeblasen waren, dass sie allen ernstes dachten, sie wüssten es nun besser als diejenigen, welche die Schneisen durch die geistliche Einöde geschlagen und die Pfade geebnet haben, auf denen sie spazierten. Die hatten zwar ein Diplom, waren aber für ihre Gemeinde wertlos, sofern sie dorthin überhaupt zurückgingen. So sollst du nicht enden.

Aus dem CGZ werden demnächst rund 7-10 Personen die Rhema Bibelschule, Filiale Coburg, besuchen. Die ist gut.

"Sie nahmen mit aller Bereitwilligkeit das Wort auf und untersuchten täglich die Schriften, ob dies sich so verhielte. Viele nun von ihnen glaubten." (Apostelgeschichte 17,11-12).

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