Donnerstag, 25. Oktober 2018

Die Kalifornisierung Deutschlands?

"Und die Söhne Israel wohnten mitten unter den Kanaanitern, den Hetitern und den Amoritern und den Perisitern und den Hewitern und den Jebusitern. Und sie nahmen sich deren Töchter als Frauen und gaben ihre Töchter deren Söhnen und dienten ihren Göttern."
Richter 3,5-6.

Kein Land behält seinen Charakter, seine allgemeine Ausrichtung und seine Werte bei, wenn es sich in Sachen Einwanderung für Beliebigkeit entscheidet. Wenn jeder kommen darf und de facto keiner, auch nicht der schlimmste Verbrecher, wieder gehen muss. Darüber geht die gemeinsame Sprache verloren. Sodann gibt es auch kein gemeinsames Land mehr.
Die Bürger Kaliforniens wissen das.
Der US-Bundesstaat experimentiert bereits seit ca. 1980 mit einer offenen Südgrenze zu Mexiko. An seiner Entwicklung lässt sich daher ziemlich gut abschätzen, was auf uns zukommt, da auch die deutsche Regierung seit 2015 die Verteidigung der Landesgrenzen faktisch aufgegeben hat.
Ein Professor, dessen Familie seit 1870 im ländlichen Fresno County ansässig ist, beschreibt die Veränderung so:
In den 1970er Jahren hatte niemand einen Schlüssel zu seinem Haus. Die Türen waren stets unversperrt. (Selbiges berichtet übrigens auch meine mir angetraute Ehefrau, die ja auch „von drüben“ ist, von jenseits des großen Teiches). Kein Mensch dort besaß eine Handfeuerwaffe.
Kalifornien war reich und hatte die besten Schulen des Landes und eine der höchsten Quoten von Menschen mit höherer Bildung. Mehr als 70 % der Highschool-Absolventen besuchten anschließend ein College oder eine Universität. Es war progressiver Taktgeber und die Zukunft des Westens fand hier immer zuerst statt. Hollywood und Silicon Valley sind weltbekannte kulturprägende kalifornische Marken.
Die Schweden, Deutschen, Armenier, Griechen, Japaner, Panjabis und Portugiesen betrachteten sich in erster Linie als Amerikaner. Charakter war wichtiger als Abstammung. Alle waren Bauern, die Wein (Rosinen) und Mandeln anbauten.
Alle legalen Einwanderer waren bestrebt, sich so schnell wie möglich anzupassen.
Dann begannen die Kinder der Bauern, wegzuziehen. Ihre Farmen wurden vom global agierenden Agribusiness übernommen, die Häuser an illegale Migranten aus Mexiko vermietet, die ohne Baugenehmigung Wohnwägen abstellten und Wohnhütten auf dem Areal errichteten. Was die Behörde veranlasst hätte, Amerikaner mit gesalzenen Strafzahlungen zu belegen, nahm sie bei den Migranten einfach hin.
Heute ist es entlang der Landstraße des Professors so, dass ein Nachbar-Bauernhof als inoffizieller Schrottplatz und Abstellort für Dixi-Klos dient. Der Hof daneben ist eine illegale Müllkippe geworden und der dritte wird regelmäßig von der Polizei hochgenommen, die dort dem Bandenunwesen mit Drogenhandel und Prostitution Einhalt gebieten will.
Auf dem ehemals ruhigen Land hört man heute immer wieder die Sirenen der Sondereinsatzkräfte.
Vor kurzem wurde ein Gangster festgenommen, freigelassen und wieder verhaftet, nachdem er in derselben Nacht zum zweiten Mal in dasselbe Nachbarhaus einbrechen wollte.
Vor 1980 waren solche Zustände undenkbar. Heute sind alle Amerikaner in der Gegend bewaffnet. Ein allgemeiner Niedergang der Gesetzestreue ist zu beobachten. Das ländliche Kalifornien ist keine sichere Gegend mehr. Man kann nicht mehr unbefangen Radfahren.
Obendrein gibt es heute dort wilde Hunde.
Es finden Hunde- und Hahnenkämpfe statt. Manchmal liegen die Kadaver dann im Vorgarten.
Sperrmüll wird lastwagenweise an die Landstraße, sowie die Weinberge gekippt. Kantinenwagen entsorgen ihren Müll an den abgelegenen Gemeindeverbindungsstraßen. Jemand entlud neulich im Weinberg des Professors massenweise alte Glühbirnen, Farbeimer und Fässer mit Chemikalien.
Migranten suchen Pilze in seinem Garten.
Mit gestohlenen Autos werden Gartenzäune ramponiert. Die Fahrer flüchten und werden nie gefasst.
Ein weiteres Problem ist der zunehmende Identitätsdiebstahl.
In Amerika schreibt man oft noch Schecks. Der Professor berichtet, jemand habe plötzlich (auf dem örtlichen Latinomarkt) mit seinen Schecks bezahlt, die er keineswegs autorisiert hat. Die Ganoven hatten seine Unterschrift stilecht gefälscht. Seitdem schreibt er keine Schecks mehr aus.
Besonders spannend wird es, wenn Ganoven und Polizei sich eine Verfolgungsjagd liefern, die in der eigenen Auffahrt endet. Einer der Gangster flüchtete und tauchte in der Nacht hinter dem Haus des Professors auf, der den Verbrecher mit vorgehaltener Waffe festhielt, bis die Polizei ankam.
Der Professor ist 65 und fühlt sich zu alt für solchen Quatsch. Er hat beschlossen, die Gegend zu verlassen.
Festzuhalten bleibt, dass auch in Fresno County die überwiegende Mehrheit der illegalen Migranten keine Probleme macht. Diese Leute suchen ein besseres Leben für sich und ihre Kinder, passen sich an, sind fleißig und werden nicht weiter straffällig. Doch die rund 10 %, die kriminell werden, machen die ganze Gegend rund.
Kalifornien wird seit ewigen Zeiten von der Partei der Demokraten regiert, die hier keinen Änderungsbedarf sieht. Viele Menschen verlassen Kalifornien deswegen und ziehen in Bundesstaaten, die sicherer sind und in denen die Steuerlast nicht gar so drückend ist, denn Kalifornien ist heute so pleite wie Berlin, und in den USA gibt es keinen Länderfinanzausgleich. Nicht wenige wandern aus ins amerikanische Bayern: Texas. (Der Staat wurde in der Tat wesentlich von Deutschen miterschlossen).
Im Dorf des Professors haben die Mittelamerikaner eine Statue der Aztekengöttin Coatlicue errichtet, mit der Inschrift „Viva la Raza“, („Es lebe die Rasse“, womit sie natürlich ihre eigene meinen). Wer will hier noch von Integration reden?
Leute, die für bedingungslose, grenzenlose Einwanderung stehen, ermutige ich, doch mal in Fresno County oder in den Clanvierteln deutscher Städte Urlaub zu machen. Leider denken die meisten gar nicht daran. Schade.
Amerika hat jedoch bisher noch immer die Fähigkeit zur Erneuerung bewiesen.
Ob Deutschland auch die Kurve kriegt?
Ich denke, da haben wir ein Wörtchen mitzureden. (Im Gebet).

"Da ließ der HERR Richter aufstehen, die retteten sie aus der Hand ihrer Plünderer." (Richter 2,16).

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