Dienstag, 6. Februar 2018

Alt und der Tage satt

"Denn das Leben ist für mich Christus und das Sterben Gewinn."
Philipper 1, 21.

Von Abraham, Isaak, David, Jojada und Hiob wird gesagt, sie starben „alt und der Tage satt.“
Sie alle starben in hohem Alter.
Ich komme darauf, weil ich morgen eine Beerdigung halten werde. Unser ältestes Gemeindemitglied ist im Alter von 94 Jahren zum Herrn gegangen. (Die Dame schloss sich erst vor 5 Jahren im Alter von 89 der Gemeinde an; ihre Tochter und deren Mann brachten sie mit).
Nun hat sie ihren Lauf vollendet.

Viele fragen sich was nach dem Tod kommt, denn es sei ja noch keiner wieder zurückgekommen. Doch das ist die Denkungsart von Ungläubigen. Denn natürlich ist einer wieder zurückgekommen. Jesus ist von den Toten auferstanden, um uns mitzuteilen, was danach kommt. Für diejenigen, die in diesem Leben mit ihm gegangen sind, bereitet er einen wunderschönen, genau auf die Person zugeschnittenen Ort vor. Petrus spricht in diesem Zusammenhang von einem unvergänglichen, unbefleckten, unverwelklichen Erbe. (1 Petrus 1, 4).
Ich habe vor ein paar Wochen eine Hyazinthenzwiebel geschenkt bekommen, die auch prompt austrieb und wunderbar blühte—und duftete.
Doch innerhalb kürzester Zeit war sie verwelkt.
Sie steht immer noch bei mir herum. Mittlerweile ist sie viel länger verwelkt als sie je geblüht hat. Ich muss also sagen, ich bin gespannt auf dieses unverwelkliche Erbe, das der Herr uns verheißt. Und die Unverwelklichkeit ist ja nur ein Aspekt. Es wird außerdem nicht altern und seine Vollkommenheit nie verlieren. Bin schon gespannt.

"Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin."
Johannes 14, 13.

Und wenn er nicht zu uns kommt, gehen wir zu ihm.
Egal, wie man es dreht und wendet: Wir gewinnen immer.

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