Samstag, 30. Dezember 2017

Einen guten Beschluss und ein gutes neues Jahr

"Seht auf euch selbst, damit ihr nicht verliert, was wir erarbeitet haben, sondern vollen Lohn empfangt."
2 Johannes 8.

Nun sitze ich hier vor meinem Bildschirm und versuche, erbauliche Zeilen abzusondern. Das sollte mir im Grunde nicht schwerfallen. Wir hatten als Gemeinde ein ausgezeichnetes Jahr. Wir haben mehr Mittel reinbekommen und ausgegeben als je zuvor. Zehntausende flossen in die Mission. (Geber, die uns noch keine Adresse mitgeteilt haben: Bitte macht das, wenn ihr in den nächsten Tagen eine Spendenquittung haben möchtet). Wir erreichen als Gemeinde mehr Menschen mit dem Wort Gottes als je zuvor.
Die Vorbereitungen für unsere Evangelisation in der Schweinfurter Stadthalle im März blubbern und plätschern vor sich hin. Florence Joy und die „Könige und Priester“ aus Köln gestalten den musikalischen Rahmen. Wir freuen uns auf einen prima Gastsprecher. Vom Evangelium völlig unbeleckte Zeitgenossen werden die Botschaft vom Kreuz hören, die ihr Leben revolutionieren wird. Jesus wird verherrlicht werden. Das ist wunderbar und ich beschwere mich ganz sicher nicht.

Was mir ein wenig auf die Stimmung drückt, ist die Tatsache, dass Silvester seit zwei Jahren in unserem Land eine Zeit der Sexattacken durch zugereiste Barbaren ist. Tausende Polizisten sind in unseren großen Städten deshalb im Einsatz. Am Brandenburger Tor wird ein Zelt hochgezogen, das als Sicherheitszone für bedrängte Frauen dienen soll, usw.
Schauderhaft.
Mädels, falls ihr vor habt, in einer deutschen Großstadt auf öffentlichen Plätzen Silvester zu feiern: Tut's nicht. Erspart's euch. Bleibt daheim. Trefft euch privat. Ist auch schön.

Was mir mindestens genauso aufs Gemüt drückt, ist die anhaltende Schönfärberei einer hässlichen Situation durch die Verantwortlichen und weite Teile der Presse. Denn um ein Problem zu lösen, muss ich es zuerst benennen. Überhaupt: Zu dem ganzen Geschwafel über Integration, (als ob sich 1,8 Millionen Migranten einfach so integrieren lassen würden wie willenlose Schafe; die machen was sie wollen), muss eine ernste Diskussion über Repatriierung hinzukommen. Denn der IS in Syrien ist besiegt. Das Land braucht jetzt alle Hände, vor allem die junger, kräftiger Männer, für den Wiederaufbau. In Amerika ist durch Initiativen der Regierung die illegale Einwanderung praktisch zum Erliegen gekommen. Der Fluss fließt momentan rückwärts, was man hört. Ein ähnlich entschlossenes Vorgehen würde ich mir auch bei uns wünschen.
Wir sind ein christlich geprägtes Land, das seine Freiheit teuer errungen hat. Ich möchte, dass das so bleibt. Dass Deutschland wieder ohne speziell ausgewiesene Schutzzonen für Frauen auskommt. Jetzt und immer.
Wir müssen den Herrn weiter um eine Erneuerung der politischen Landschaft und der in ihr agierenden Personen beten. Niemand braucht in dieser Zeit einen Belsazar an der Macht.
Gott erhört Gebet. Er hat die Hand auf diesen Entwicklungen. Immerhin sagte Jesus, „Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden.“ (Matthäus 28, 18). Doch er rechnet mit unserer Beteiligung. Als Beter haben wir gestalterische Macht. Sagen wir ihm also, was wir wollen.

In diesem Sinne: Gottes Segen und kommt gut ins neue Jahr.

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