Freitag, 14. Juli 2017

Allmacht: Kann Gott einen Berg machen, über den er nicht drüberschauen kann?

"Jesus sprach zu ihm: Wiederum steht geschrieben: 'Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen.'"
Matthäus 4, 7.

"Pastor, euer Gott ist doch allmächtig. Kann er dann einen Berg erschaffen, der so hoch ist, daß er selber nicht drüberschauen kann?"

Du möchtest nicht über Gott nachdenken müssen, obwohl dich der Gedanke an ihn verfolgt.
Das ist so, weil Gott an dir arbeitet.
Sein Geist erinnert dich daran, daß den Leben irgendwann ein Ende hat. Was kommt danach? Für eine Person, die in ihren Sünden in die Ewigkeit geht, (und die ist lang), schaut's da nicht so gut aus.
Deswegen ist Jesus gekommen.
Der Berg namens Tod schien größer zu sein als Jesus. Denn Jesus starb. Doch unsere Kategorien von "unmöglich" und "paradox" sind auf unser Denksystem begrenzt und Gott ist größer als unsere Fähigkeit, Schlüsse zu ziehen.
Jesus überwand den Tod und stand von den Toten auf. Dies haben hunderte seiner Zeitgenossen, die ihn persönlich sahen, bestätigt. Einmal erschien er sogar 500 auf einmal. (1 Korinther 15, 6). Die haben nicht alle halluziniert.
Außerdem haben Millionen von Menschen das Wirken seines Geistes erlebt und leben heute in einer lebendigen Beziehung zu ihm.
Jesus rettet.
Dich.
Dir mag das nicht bewußt sein, doch du brauchst ihn. Du solltest ihn mal ansprechen und am besten in den Leben einladen. Er befreit von problematischen Problemen und verändert einen dauerhaft, (wenn man ihn läßt).

Um deine Frage zu beantworten:
Einen solchen Berg gibt es nicht. Genauso wie es kein schwarzes Haar gibt, das blond ist. Oder einen Montag, der gleichzeitig ein Mittwoch ist. Eine grüne Wiese kann nicht gleichzeitig blau sein. Ein Berg kann nicht größer als Gott sein. Wer solche Gedanken spinnt, betreibt Sophisterei und vermeidet das Eigentliche: Sich mit dem Thema Gott intelligent auseinanderzusetzen.

"Und er hat aus einem jede Nation der Menschen gemacht, daß sie auf dem ganzen Erdboden wohnen, wobei er festgesetzte Zeiten und die Grenzen ihrer Wohnung bestimmt hat, daß sie Gott suchen, ob sie ihn vielleicht tastend fühlen und finden möchten, obwohl er ja nicht fern ist von jedem von uns." (Apostelgeschichte 17, 26-27).

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