Mittwoch, 31. Dezember 2014

Das "angenehme Jahr des Herrn"



""Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, Armen gute Botschaft zu verkündigen. Er hat mich gesandt, Gefangenen Freiheit auszurufen und Blinden, daß sie wieder sehen, Zerschlagene in Freiheit hinzusenden, auszurufen ein angenehmes Jahr des Herrn."
Lukas 4, 18-19.

Es ist schon lange her, daß Jesus in Nazareth aus Jesaja 61 zitiert und diese Stelle auf sich bezogen hat.
Doch das "angenehme Jahr", das Jahr des Heils, das er ausgerufen hat, ist noch immer nicht zuende. Allen, die sich Gott zuwenden und Jesus als Herrn und Erlöser annehmen, werden von ihm noch immer angenommen. Der Zorn, der wegen ihrer Sünde auf ihnen liegt, wird getilgt und sie treten ein in den Bereich des Segens, ins angenehme Jahr.

Heute ist der letzte Tag des Jahres 2014.
Es war in vielerlei Hinsicht ein gutes Jahr für uns.
Ich persönlich bin dieses Jahr endlich einmal nach Israel gekommen, (mit einer super Gruppe aus der Gemeinde), wo ich das Vorrecht hatte, viele der biblischen Orte zu sehen und dort Ansprachen zu halten—und sogar zu taufen und Abendmahl zu feiern!—wie Jesus Jahrtausende vor mir.
Ich hatte sogar ein paar Minuten allein im leeren Felsengrab.
Fühle mich sehr privilegiert.

Auch im nächsten Jahr setzt sich das "angenehme Jahr", das Jesus angestoßen hat, fort. Es hat kein Ende, bis er wiederkommt. Gott ist mit uns. Seine Verheißungen gelten uns auch 2015.

In diesem Sinne: Einen guten Beschluß, (wie man hier zu sagen pflegt), und ein gesegnetes neues Jahr!

"'Zur angenehmen Zeit habe ich dich erhört, und am Tage des Heils habe ich dir geholfen.' Siehe, JETZT ist die wohlangenehme Zeit, siehe, jetzt ist der Tag des Heils."
2 Korinther 6, 2.

Montag, 29. Dezember 2014

Wie ist die Stimmung?



„Eure Milde soll allen Menschen bekannt werden. Der Herr ist nahe.“
Philipper 4, 5

Man sagt, das Verhalten in den ersten fünf Minuten präge eine Begegnung dauerhaft. Es bestimmt, in welcher Stimmung der Rest der gemeinsamen Zeit verbracht wird.

Wenn ein Mann, erschöpft und reizbar, von der Arbeit kommt und Berge ungespülten Geschirrs, sowie ungewaschener Kleider vorfindet, dann kann er versucht sein, seine Frau lautstark auf ihre Defizite hinweisen und ein paar Anweisungen bellen, um die Ordnung wiederherzustellen.
Dieser unangenehme Anfang ihrer Begegnung wird den gesamten Rest des Abends prägen.
Ihre gemeinsame Zeit wird wenig auferbauend sein.

Er kann jedoch auch beschließen, das Chaos fürs erste zu ignorieren. In diesem Fall wird er seine Frau freundlich begrüßen und sie fragen, wie ihr Tag gewesen ist. Vielleicht liegt's ja gar nicht an ihrer generellen Faulheit, dass die Wohnung so aussieht. Vielleicht war sie ja damit beschäftigt, alles auf Vordermann zu bringen, doch etwas ist ihr dazwischengekommen.
Dieses kleine Maß an absichtlicher Freundlichkeit wird auf den gesamten Feierabend abfärben. Er wird für beide viel erfreulicher werden.
Chaos hin oder her.

Mittwoch, 24. Dezember 2014

Frohe Weihnachten!



„Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter, und man nennt seinen Namen: Wunderbarer Ratgeber, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Fürst des Friedens.
Groß ist die Herrschaft, und der Friede wird kein Ende haben auf dem Thron Davids und über seinem Königreich, es zu festigen und zu stützen durch Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Der Eifer des HERRN der Heerscharen wird dies tun.“
Jesaja 9, 5 + 6.

Damit ist alles gesagt. Jesaja hat alles prima auf den Punkt gebracht.
Ich wünsche allen auswärtigen Lesern, Hörern und Zuschauern frohe Weihnachten.

Wir vom CGZ treffen uns nachher um 16:00 Uhr zum Weihnachtsgottesdienst. Den Teil mit Lobpreis und Weihnachtsliedern gestaltet diesmal die neue Mädelsband mit Nico. J
Predigen werde ich.
Um 17:00 Uhr werden wir spätestens fertig sein. Dann gehen wir heim und machen Bescherung.

Montag, 22. Dezember 2014

Heavy Metal und der Respekt vor dem Tod



"Als ein Schattenbild wandelt der Mann einher. Nur um Nichtigkeit lärmen sie. Er häuft auf und weiß nicht, wer es einsammeln wird."
Psalm 39, 7

Dieser Tage ist Udo Jürgens gestorben. Er wirkte jung, war aber in seinen Tagen schon ziemlich weit fortgeschritten. Nun hat's ihn erwischt. Möge er in Frieden ruhen.
Die Frage ist natürlich, wie bei jedem Menschen, wie es um seine Seele stand, als er starb.

Ein anderer wackerer Schlagerkämpe ist auch schon 77 und erfindet sich gerade neu: Heino.
Ihn sah ich neulich auf einem Bild, das wohl das Cover seiner neuen CD ist. Er saß dort, angezogen wie der Fürst der Finsternis, auf einem Teufelsthron mit Hörnern und Totenschädeln an den Armstützen. Den Hintergrund bildete eine Feuerwand, die wohl die Hölle darstellen soll.
Er präsentiert auf der neuen Scheibe seine bekannten Hits wie "Schwarz blüht der Enzian" in einer Heavy Metal Version.
Mir ist natürlich klar, daß Heino diese Inszenierung aus Gaudi macht und nicht wirklich zur "Dunklen Seite der Macht" übergelaufen ist.
Trotzdem.
Bei allem Respekt auch vor seinem Humor: Wäre es so spät im Leben nicht vielmehr an der Zeit, intensiv über die Zeit danach nachzudenken und sich mit Gott gutzustellen?
Tom Jones, der alte Tiger, singt mittlerweile Gospel.
Nina Hagen hat Jesus in ihr Leben eingeladen. Bob Dylan tat das schon in den Siebzigern. Rick Wakeman von Yes glaubt, Dave Mustaine von Megadeth, Nicko McBrain von Iron Maiden, Sogar der olle Alice Cooper: Mittlerweile alles bekennende Christen, Cooper ist sogar Sonntagsschullehrer in seiner Gemeinde.

Zum Leben gehört auch ein gewisser Respekt vor dem Tod und dem, was danach kommt.

Heino?

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Verliere das Wichtigste nicht aus den Augen!



„Gott aber sprach zu ihm: Du Tor! In dieser Nacht wird man deine Seele von dir fordern. Was du aber bereitet hast, für wen wird es sein?“
Lukas 12, 20.

In diesen Weihnachtstagen, in denen viel an materielle Dinge gedacht wird, (Geschenke nämlich), ist es vielleicht ganz gut, sich wieder einmal ins Gedächtnis zu rufen, dass unsere Zeit auf der Erde nur sehr kurz sein wird im Vergleich zu der Zeit, die wir in der Ewigkeit verbringen werden.

Sicher werden auch dieses Jahr wieder Monopoly-Spiele verschenkt. In diesem Spiel geht es um den Erwerb von Grundstücken und darum, möglichst viele davon zusammenzuraffen, um dadurch zum Monopolisten zu werden, dem alle horrende Mieten zahlen müssen.
Dieses Spiel geht, wie übrigens alle Spiele, immer gleich aus:
Zum Schluss wandern die Spielsteine, das Brett und das Geld wieder zurück in die Kiste.
Auch die Spieler wandern irgendwann in die Kiste.
Tatsache ist, nichts was wir hier erwerben, bleibt dauerhaft in unserem Besitz. Nachdem wir gestorben sind, sucht sich unser Besitz schnurstracks einen neuen Eigentümer.

Genau genommen können wir nur drei Dinge mit in die Ewigkeit nehmen:
1. Uns selbst natürlich, d.h. unsere Seelen, bzw. unseren Geist. Der Körper bleibt hier.
Weißt du, wohin du gehst nachdem gestorben ist?
Viel wichtiger als das Haus, in das du hier unten auf der Erde so viel investiert hast, ist dein ewiges Haus. Wo wird es stehen? Wenn du das nicht weißt, dann bitte Gott, dich zu seinem Kind zu machen. Lade Jesus in dein Leben ein und gestatte ihm, dir deine Sünden zu vergeben. Dazu ist der extra aus dem Himmel gekommen und für dich am Kreuz gestorben.

2. Andere Menschen! Leute, die der Herr durch uns mit dem Evangelium erreicht hat.
Bitte den Herrn, dir immer wieder Menschen über den Weg zu schicken, bei denen du die Freiheit hast, mit ihnen über das Evangelium zu reden. Du musst nicht ständig alle bequatschen und zur Nervensäge werden.
Außerdem ist Jesus kein Sonderangebot.
Aber bereit, anderen immer wieder mal von Jesus zu erzählen, solltest du schon sein.

3. Unsere Taten. Nach denen wird der Herr uns dermaleinst richten.
Jeder kann behaupten, er glaube. Jesus lässt sich jedoch nichts vormachen. Für ihn gilt: An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.

Freu dich an den vielen schönen Geschenken, die du dieses Jahr gibst, bzw. erhältst.
Aber denk dran: Viel wichtiger ist das große Geschenk, dass Gott uns zu dieser Zeit macht: Er wurde Mensch, damit wir, wenn wir Jesus annehmen, Teilhaber seiner Natur werden.
Darum geht's in diesen Tagen.

„Er hat uns die kostbaren und größten Verheißungen geschenkt, damit ihr durch sie Teilhaber der göttlichen Natur werdet.“ (2. Petrus 1, 4).