„Trügerisch ist das Herz, mehr als alles, und unheilbar ist es. Wer kennt sich mit ihm aus?“ Jeremia 17,9 Liebe Beter, Christen wissen, dass der Mensch nicht von Haus aus gut ist, sondern dass er seit dem Sündenfall erlösungsbedürftig ist. Allerdings möchte natürlich jeder gut dastehen, vor der Welt und vor sich selber, und neigt deswegen gern dazu, sich etwas vorzumachen. So gibt es Leute, die hochmoralische Reden führen und einem ganz genau sagen können, was für ein schlechter Mensch der andere ist und wie gut im Gegensatz dazu sie selber sind. Ganze Bewegungen der organisierten Selbstgerechtigkeit sind so entstanden. Selten sind ihre Anführer dabei so ehrlich wie einst Saul Alinski, der legendäre Organisator und Autor des Klassikers „Rules for Radicals“, (das er im Vorwort Luzifer widmet), der freimütig bekannte: Wenn du irgendein Ziel durchsetzen willst, musst du es in hohe Moral einkleiden, um deine Gegner als unmoralische Wichte darzustellen, völlig unabhängig von deinen tatsächl...
“Er sprach aber zu seinen Jüngern: Es ist unmöglich, daß nicht Verführungen kommen. Wehe aber dem, durch den sie kommen! Es wäre ihm nützlicher, wenn ein Mühlstein um seinen Hals gelegt und er ins Meer geworfen würde, als daß er einem dieser Kleinen Anlaß zur Sünde gäbe.“ Lukas 17,1-2 Guten Abend miteinander, daran, wie eine Gesellschaft mit ihren Schwächsten, den Kindern und den Alten umgeht, erkennt man ihren Charakter. Befürwortet man Abtreibungen (auch wenn die Schwangerschaft das Leben der Mutter nicht gefährdet), dann hat man das christliche Menschenbild aufgegeben und den Glauben verleugnet. Befürwortet man Abtreibungen bis zwei Minuten vor der Geburt, ist man ein Schlächter. Solche Abtreibungen ausgewachsener Kinder wurden in Amerika praktiziert, bis George W. Bush dieses Gemetzel im November 2003 mit seiner Unterschrift unter ein entsprechendes Gesetz verbot. Das Verfassungsgericht der USA hat dieses Gesetz 2007 bestätigt. Manche Prozentsätze entsetzen. So wurden 2021 rund 40 ...
„Für alles gibt es eine Stunde und für jedes Vorhaben unter dem Himmel eine Zeit.“ Prediger 3,1 Guten Abend ihr Lieben, eigentlich wollte ich heute mit uns abermals gegen die großen Krisen unserer Tage beten. Die Amerikaner beispielsweise befürchten in Europa mittlerweile einen Zivilisationsabriss. Denn die Europäer fluten ihre Länder mit kulturell Fremden, von denen keiner weiß, wer sie überhaupt sind, und die der europäischen Kultur oft genug antagonistisch gegenüberstehen. Die Betonklötze und Stahlpoller, die unsere Weihnachtsmärkte umgeben, (sofern sie überhaupt noch stattfinden), legen davon beredt Zeugnis ab. Dazu kommt die von der Klimapolitik ausgelöste massive Deindustrialisierung, die uns mittlerweile eine mehrjährige Rezession beschert und über kurz oder lang zu massiven Wohlstandseinbußen führen wird. Unsere Freunde jenseits des großen Teiches haben das schon hinter sich und arbeiten angestrengt an ihrer Reindustrialisierung. Sie ermutigen die Europäer, umzusteuern. Momenta...
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