Donnerstag, 31. Dezember 2015

Friede auf Erden?

"Herrlichkeit Gott in der Höhe, und Friede auf Erden in den Menschen des Wohlgefallens."
Lukas 2, 14.

"Pastor, der Engel hat bei der Geburt Jesu zu den Hirten gesagt, daß nun der Friede auf Erden ausbrechen wird. Das ist aber so nicht passiert!"

Natürlich nicht.
Wenn du genau liest, dann siehst du, daß es heißt, "Friede auf Erden IN den Menschen seines Wohlgefallens." Von allgemeinem Frieden oder gar Weltfrieden steht da nichts.
Wer Jesus in sein Leben einlädt, der hat nun Frieden IM HERZEN, sogar auf Erden, wo es bekanntlich wenig friedlich zugeht.
Der in dir als Christen wohnende Friede bewirkt, daß du dich friedlich verhältst, und so entsteht Friede in deiner Familie, deiner näheren Umgebung, und wenn viele so sind wie du, auch in deiner Gesellschaft.
Wenn du keinen Frieden in dir hast, kannst du auch keinen rauslassen. Du wirst dann auch keinen Frieden erleben, wenn du in eine friedliche Umgebung kommst. Denn der in dir wirkende Unfriede mischt früher oder später deine Umgebung auf und du selber wirst zum Unfriedensstifter.

Jesus hat nie irdischen, in idealen Umständen begründeten Frieden verheißen, wie sich das so viele wünschen.
Im Gegenteil.
In Matthäus 10, 34 sagt er, "Meint nicht, daß ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert." Dann spricht er über die Entzweiung in Familien, die der Glaube an ihn (nicht nur unter den Juden damals) bewirken kann.
Und am Ende seines Dienstes sagt er, "In der Welt habt ihr Bedrängnis, aber seid guten Mutes, ich habe die Welt überwunden." (Johannes 16, 33).

Schwert.
Entzweiung.
Bedrängnis.
Kling alles nicht so gut.
Nun, das Einstehen für den Glauben wird uns immer etwas kosten.
Na und?
Im Obersaal nach dem Abendmahl sagt der Herr: "Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch. Euer Herz werde nicht bestürzt, sei auch nicht furchtsam." (Johannes 14, 27).
Wir werden auch im Chaos dieser Welt Frieden haben.
In uns.
Weil wir ihm gehören.

Mit dieser Verheißung im Sinn beschließen wir das durchwachsene Jahr 2015 und freuen uns auf das durchwachsene Jahr 2016.

Ein gutes Neues!

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Frohe Weihnachten 2015

"Ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter. Und man nennt seinen Namen Wunderbarer Ratgeber, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Fürst des Friedens. Groß ist die Herrschaft und der Friede wird kein Ende haben."
Jesaja 9, 5-6

"Ein Kind geboren, ein Sohn gegeben": Hier haben wir eine dieser bemerkenswerten Weissagungen über Jesus, die man sich nicht ausdenken kann. Über keinen anderen wurde soviel prophezeit und kein anderer hat diese Prophetien so punktgenau erfüllt wie Jesus.
Was zeigt uns das?
Gott steht zu seinem Wort, auch wenn es manchmal Jahrhunderte dauert, bis es sich erfüllt.
Und Jesus ist das ultimative Geschenk Gottes an die Menschheit.

Ich wünsche allen Bloglesern frohe Weihnachten.

Dienstag, 22. Dezember 2015

Blut und Boden?

"Da ist weder Grieche noch Jude, Beschneidung noch Unbeschnittenheit, Barbar, Skythe, Sklave, Freier, sondern Christus alles und in allen."
Kolosser 3, 11.

Im Alten Testament ging es augenscheinlich um Stammeszugehörigkeit, um Blutsverwandtschaft und den Boden Kanaans. Die Israeliten sollten keine Ausländer heiraten und hatten ein verheißenes Land, das es einzunehmen und zu verteidigen galt.

Doch um Blut und Boden geht's nur augenscheinlich.

In Wirklichkeit war Gott stets das Verhältnis zu ihm viel wichtiger. Der Glaube und der Bund waren immer wichtiger als Boden und Blut. Bekehrte aus den Heiden hatten dieselben Rechte und Pflichten wie die Israeliten und mußten nicht zwingend von Abraham abstammen.

Das Gesetz des Mose machte Israel sogar zu einem ersten Rechtsstaat, in dem das Gesetz über den Launen des Herrschers steht. (Jahrhundertelang gab es deshalb sogar überhaupt keinen König).

Im Neuen Testament kommt der Glaube und die Loyalität zu Gott stets vor der Zugehörigkeit zu einer Volksgemeinschaft oder Nation. Petrus und die Apostel sagten deshalb zur übergriffigen Staatsmacht in Form des Hohen Rats: "Man muß Gott mehr gehorchen als Menschen." (Apostelgeschichte 5, 29). Wenn deshalb Politiker tönen, das Grundgesetz stehe über dem Koran, und nachschieben "und über der Bibel", um die Mohamedaner nicht zu ärgern, dann muß ich kichern. Christen gingen in Europa und der Welt für ihren Glauben ins Feuer und unters Beil, weil sie nicht akzeptierten, daß irgend ein korrupter König in ihrem Leben den Platz Gottes einnimmt. Zum Schluß prägten sie Europa. Sehr zum Segen, würde ich sagen.

Nationalität, Rasse und Geschlecht sind unerheblich für den Stand vor Gott. Bei ihm zählt nur die Staatsbürgerschaft in seinem Reich, die man durch den Glauben erwirbt. Wer Jesus nicht zu seinem König gemacht hat, gehört nicht dazu.

Gott versammelt sein Volk um eine gemeinsame Grundüberzeugung.
Während Bismarck vor 150 Jahren an der Einigung eines Deutschen Reichs arbeitete, (denn gleiches Blut gehört in ein gemeinsames Reich, hurra!), erstarkten jenseits des Großen Teichs die Vereinigten Staaten, die sich nicht über "gleiches Blut" definierten, sondern über die Idee der Freiheit, der Chancengleichheit und der Demokratie.
Deutschland hat seit dem Untergang des zweiten Reiches fünf verschiedene Regierungsformen ausprobiert, um schließlich auch in einer Art Demokratie zu landen—die derzeit jedoch von einer monarchisch regierenden Kanzlerin schon wieder schier ausgehebelt wird.

Eben weil bei Gott die Nation und das Volk eine untergeordnete Rolle spielen, kann ich mit nationalkonservativem Gedöns nichts anfangen. Ich finde Deutschland verteidigenswürdig gut. Meine Werte, da biblisch, ändern sich nicht mit dem Zeitgeist, sind also wahrscheinlich konservativ. Doch keine Nation ist aus sich heraus stark. Größe entsteht nicht durch pure Behauptung oder lautes Getrommel.
Gott macht Länder groß. An seinem Segen ist alles gelegen. Wir können daran mitarbeiten, indem wir uns an seine Regeln halten.
Deshalb sagt Salomo ja auch:

"Gerechtigkeit erhöht eine Nation, aber Sünde ist die Schande der Völker."
Sprüche 14, 34.

Freitag, 18. Dezember 2015

Bestandserhaltungsmigration

„Wie Wasserbäche ist das Herz eines Königs in der Hand des HERRN: Wohin immer er will, neigt er es.“
Sprüche 21,1.

Bei meinem beständigen Bemühen, die irritierende Einwanderungspolitik von Bundeskanzlerin Merkel zu verstehen, bin ich durch Anregung kluger Leute auf ein interessantes Schriftstück aus den Vereinten Nationen, Abteilung Bevölkerungsfragen, gestoßen. Es heißt: "Bestandserhaltungsmigration: eine Lösung für abnehmende und alternde Bevölkerungen?" Man kann es sich hier mal anschauen: http://www.un.org/esa/population/publications/migration/execsumGerman.pdf

Es ist ziemlich entsetzlich.

Dort werden für verschiedene alternde Länder fünf Szenarien bezüglich Schrumpfungsverhinderung und Bestandswahrung entworfen. Besonderes Augenmerk liegt auf dem Verhältnis von Menschen im erwerbsfähigen Alter und potenziellen Nutznießern eines Unterstützungsverhältnisses, zu deutsch: Der Ratio von Arbeitern und Rentnern.
Denn die Rentner werden mehr und die Arbeiter weniger.

In Deutschland sterben jedes Jahr 200.000 Menschen mehr als geboren werden. Rentner wachsen schneller nach als Kinder, von Erwerbsfähigen ganz zu schweigen.

Um der drohenden Vergreisung vorzubeugen, empfehlen die Vereinten Nationen, was sonst, Einwanderung. Denn wenn die Rentnerrepubliken weiterhin ihre Pensionen in gegenwärtiger Höhe beziehen möchten ohne bis 75 zu arbeiten, dann müssen Arbeitswillige, die bereit sind sie zu alimentieren, in sehr hoher Zahl importiert werden. Das 127-Millionen-Einwohner-Land Japan etwa bräuchte laut UNO jährlich eine Zuwanderung von 10,5 Millionen.
Wo sollen die herkommen?
Die Europäischen Union bräuchte eine Einwanderung von 13 Millionen Menschen jährlich, um so weitermachen zu können wie bisher. Doch die gutausgebildeten jungen Leute der Welt wollen nicht unbedingt nach Europa. Die zieht's mehr nach San Francisco und in solche Orte.
Die Weltenlenker glauben jedoch, nicht ohne Einwanderung auskommen zu können.
Da scheint sich Frau Merkel zu denken, ich nehm' was ich kriegen kann.
Dass hier zunächst nur in die Sozialsysteme eingewandert wird, wird hingenommen. Analphabetismus, Sprachlosigkeit, Islam, Kulturunterschiede hin oder her: Im Lauf der Zeit wird sich das schon irgendwie hinbiegen, Hauptsache, die Wirtschaft bleibt stark.
Bleibt zu fragen, ob das Prinzip Hoffnung oder die Verzweiflung die Bundeskanzlerin antreibt. Dass es rein die Humanität ist, nehm' ich ihr nicht ab.
Was nun?
Was demnächst in Erscheinung treten wird, sind prekäre Arbeitsstellen außerhalb des Systems, die man dulden wird. Damit meine ich nicht nur Prostitution oder Drogenhandel. Viele Zuwanderer werden auch in der Not ehrlich bleiben.
Ich denke da eher an folgendes Szenario: Eine, sagen wir, mittelalte, durch alle Raster gefallene, vom Staat kein Geld bekommende Afrikanerin kauft morgens eine Großpackung Papiertaschentücher für 2 € und vertickt die individuellen Packungen in der Fußgängerzone einzeln für 1 €. Macht etwa 20 € Profit am Tag. Damit, und mithilfe der Bahnhofsmission, kann man überleben—und lebt noch immer besser als daheim im Busch.
Junge Männer benutzt man als hilfsarbeitende Tagelöhner, ihre Schwestern als Pflegepersonal.

Es wird die Gruppe der überregulierten Arbeitnehmer geben, nämlich uns, und die Gruppe derjenigen, die überhaupt nicht reguliert werden.

Spannende Zeiten.

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Authentizität

Authentizität ist ein echtes Modewort, man begegnet ihm allüberall.
Authentizität bedeutet Echtsein.
Authentisch ist jemand, bei dem sich der Innenzustand sich mit seinem äußeren Verhalten deckt.
Jesus war so authentisch, dass er von sich sagte: „Ich bin… die Wahrheit…“ (Johannes 14,6).

Nachdem er ein bekannter Reiseprediger geworden war, sagte Jesus jedoch auch, „Die Füchse haben Höhlen und die Vögel des Himmels Nester, aber der Sohn des Menschen hat nicht, wo er das Haupt hinlege." (Matthäus 8,20).
Wie kann das sein?
Man möchte doch meinen, dass alle sich darum gerissen haben, den berühmten Rabbi aus Nazareth zu sich nachhause einzuladen.
Das taten sie aber nicht.
Warum?
Kann es sein, dass Jesus dort Dinge gesehen oder mitbekommen hätte, von denen man nicht wollte dass er sie sah oder mit bekam?
Hmmm.
Man ist so, wie man ist, wenn man alleine ist und einem niemand zuschaut bei dem, was man tut.
Authentizität.

Zu einem Mann, der ein großer Sünder war, aber großes Interesse an Jesus entwickelt hatte, lud Jesus sich einfach selber ein. Es war ein erpresserischer Zöllner, der auf einem Baum saß als Jesus in einer Volksmenge vorbeiging.
Dem rief er zu, „Zachäus, steig eilends herab! Denn heute muß ich in deinem Haus bleiben.“ (Lukas 19,5).
Es war egal, wie schlimm es bei dem zuhause zuging.
Das würde sich nun ändern.
Denn Jesus hatte von nun an oberste Priorität in seinem Leben.

Der vormals raffgierige Zachäus machte auch sofort klar Schiff: „Zachäus aber stand und sprach zu dem Herrn: Siehe, Herr, die Hälfte meiner Güter gebe ich den Armen, und wenn ich von jemand etwas durch falsche Anklage genommen habe, so erstatte ich es vierfach.“ (Lukas 19,8).
Und Jesus entgegnete: „Heute ist diesem Haus Heil widerfahren, weil auch er ein Sohn Abrahams ist, denn der Sohn des Menschen ist gekommen, zu suchen und zu retten, was verloren ist.“

Lass auch du Jesus in dein Haus hinein, egal wie's da drinnen aussieht.
Er kommt nicht, um dich zu verdammen.
Er kommt zu dir, um zu retten, was zu retten ist.

Samstag, 12. Dezember 2015

Nächstenliebe nochmal vereinfacht

Ich hab nach meinem Post gestern, („Der Schlüssel zum Herzen…“), nochmal nachgedacht. Ich denke, ich war da immer noch zu anspruchsvoll, was alltägliche Nächstenliebe angeht. Aufmunternde Worte, Freundlichkeit, Zuwendung, Anerkennung... Das ist nicht jedermanns Sache. Wir leben hier in einer Gegend, in der man tatsächlich sagt: „Nichts gesagt ist genug gelobt.“ (Nicht, dass sich alle dran halten würden).
Aber so mancher hat verinnerlicht, was Salomo in Sprüche 25,27 anmahnt: „Zuviel Honig essen ist nicht gut und ehrende Worte gebrauche sparsam.“ Manche von uns sind auch von ihrer Persönlichkeitsstruktur nicht dazu in der Lage, über diesen Satz hinauszugehen. Für die besteht die vollentwickelte Frucht des Geistes wirklich darin, Gutes zu beschweigen.
Gut.
Für solche Zeitgenossen ist es ein riesiger Fortschritt, wenn sie lernen, im richtigen Moment den Mund zu halten.
Nichts zu sagen.
Und dem andern die dumme oder ätzende, hämische, sarkastische, ironische, mürrische, nörgelnde oder sonst wenig erbauliche Bemerkung, die normalerweise kommt, zu ersparen.
Schon das ist Nächstenliebe.

Gott hat im Alten Testament das Volk Israel zwar aus Ägypten befreit. Doch als sich das Volk danach trotz prima Versorgung in permanentem Genöle erging, verurteilte er es zu einer vierzigjährigen Wüstenwanderung, ja zum Tod in der Wüste. (Judas 5).
Selbst vor Gott ist Schweigen manchmal Gold.

Der Jünger Thomas war stets schnell dabei, die in seinen Augen übertriebene Begeisterung seiner Glaubensbrüder ein wenig zu dämpfen. Viele seiner Worte wirken wie eine aufs Feuer geworfene nasse Decke, wenn man sie mal liest. Als Jesus beispielsweise nach Juda ging, um Lazarus von den Toten auf zu erwecken, sagte er: „Lasst auch uns gehen, dass wir mit ihm sterben.“ (Johannes 11,16).
Er rechnete mit seinem eigenen Tod statt mit der Auferweckung von Lazarus.
In seinem Herzen ging das genaue Gegenteil von dem vor, was im Herzen Jesu vorging.
Jesus hat ihn zuletzt scharf ermahnt. (Johannes 20,27).
Hätte er doch damals nichts gesagt. (Dann könnte ich ihn heute nicht als Beispiel hernehmen).
Doch Thomas lernte und wurde doch noch zu einem vollmächtigen Apostel.

Und was sagt Salomo, der Mann der 1000 Frauen, über manche seiner Göttergattinnen:
„Ein tropfendes Dach, das vertreibt am Tag des Regengusses, und eine zänkische Frau gleichen sich.“ (Sprüche 27,15).
Folgenden Satz sagt er gleich zweimal, in Sprüche 21,9 und 25,24: „Besser auf dem Dach in einer Ecke wohnen als eine zänkische Frau und ein gemeinsames Haus.“
Vielleicht mochten diese Frauen den König nicht so, so dass sie ihn mit ihren Worten in strategischer Absicht vertrieben. Vielleicht ging ihnen einfach der Mund über. Zur richtigen Zeit die falsche Bemerkung fördert jedenfalls eher die Einsamkeit denn die Zweisamkeit. Sagt Salomo.

Wie gesagt: Manchmal ist schon Schweigen Nächstenliebe
(Vielleicht sage ich in Zukunft noch weniger als so schon).

Freitag, 11. Dezember 2015

Der Schlüssel zum Herzen einer Person

„Er ist Israels König, so steige er jetzt vom Kreuz herab, und wir werden an ihn glauben.“
Matthäus 27,42.

Viele Christen glauben, so auch ich lange Zeit, wenn nur Wunder in ausreichender Zahl und Großartigkeit stattfinden, dann bekehren sich die Leute ganz von selbst und finden zum Glauben an Jesus. Doch dass dies jedoch nicht zwingend so ist, zeigt das Leben Jesu selber.
Niemand hat erstaunlichere Wunder getan als er.
Zumindest ist mir niemand bekannt, der einen seit vier Tagen toten und einbalsamierten Menschen aus der Gruft gerufen hat, wie Jesus dies mit Lazarus tat.

„Obwohl er aber so viele Zeichen vor ihnen getan hatte, glaubten sie nicht an ihn.“ (Johannes 12,34).

Der Schlüssel zum Herzen der Menschen liegt nicht in erster Linie im Wunder, sondern in etwas anderem: Der Nächstenliebe. Paulus sagt deshalb: „Wenn ich Weissagung habe und alle Geheimnisse und alle Erkenntnis weiß und wenn ich allen Glauben habe, so daß ich Berge versetze, aber keine Liebe habe, so bin ich nichts.“ (1. Korinther 13,2). Paulus erkennt hier an, dass Wunder nicht immer das effektivste Mittel zur Seelengewinnung sind.

Liebe.
Dieses Wort klingt so abstrakt und obendrein gefühlig. Es klingt nach Bahnhofsmission und Armenspeisung. Nach unbequemer Selbstaufgabe. Es klingt nach allem möglichen, nur nicht nach etwas Einfachem, Leichtem, dass man jeden Tag ohne groß dran zu denken tun kann. Es klingt schwierig.

Doch ich denke, wir machen's uns hier unnötig schwer. Gott weiß, wie seine Kinder gestrickt sind und verlangt nichts Unmögliches von ihnen.

„Wenn jemand einem dieser Geringen nur einen Becher kalten Wassers zu trinken gibt in eines Jüngers Namen, wahrlich, ich sage euch, er wird seinen Lohn gewiß nicht verlieren.“ (Matthäus 10,42).

Die Liebe besteht demnach aus vielen Kleinigkeiten. Sie ist ein Becher Wasser, ein freundliches Wort. Ein getaner Gefallen. Ein aufmunternder Blick. Ein bekundetes Interesse. Zuwendung. Ein offenes Ohr. Oft besteht sie nur darin, den Druck rauszunehmen und nicht unnötig viel vom anderen zu erwarten.

Wunder sind etwas wunderbares. Natürlich brauchen wir sie.
Doch, „haben alle Wunderkräfte? Haben alle Gnadengaben der Heilungen?“ (1. Korinther 12,29-30).
Leider nein.
Aber Nächstenliebe können wir alle.

Dienstag, 8. Dezember 2015

Schöne Feier

"Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter. Und man nennt seinen Namen: Wunderbarer Ratgeber, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Fürst des Friedens."
Jesaja 9, 5.

Wir hatten eine sehr schöne Weihnachtsfeier letzten Sonntag. Vielen Dank nochmal an alle Mitarbeiter und Helfer und Programmgestalter. Der Weihnachtsbaum mit seinen Lichtern schaut auch wieder super aus und die Kränze.

Preis dem Herrn.

Samstag, 5. Dezember 2015

Weihnachtsfeier!

„Geht hin, eßt fette Speisen und trinkt süße Getränke und sendet dem Anteile, für den nichts zubereitet ist! Denn der Tag ist unserm Herrn heilig. Und seid nicht bekümmert, denn die Freude am HERRN, sie ist euer Schutz.“
Nehemia 8,10.

Normalerweise soll man nicht zu fett essen und süße Getränke meiden. Doch es gibt Gelegenheiten, zu denen man diesen Rat ignorieren darf.
Eine Weihnachtsfeier gehört dazu.
Morgen ist es wieder soweit! Gleich nach dem Gottesdienst stellen wir Tische auf und essen miteinander in der Gemeinde zu Mittag. Danach gibt's Kaffee und Kuchen und ein Programm.
Bin schon gespannt.

Von der Wichtigkeit des richtigen Futters

Gestern war seit langem wieder einmal so ein Tag.
Am Abend zuvor hatten wir im Sport komplizierte Übungen gemacht, die sich ein wenig auf meinen Kreislauf niedergeschlagen haben. Puh. Bin deswegen schon um 11 ins Bett.
Da beginnt irgendwann nach Mitternacht der Hund mit einem verhaltenen Jaulkonzert. Spitze.
Macht er schon seit Wochen immer wieder.
Für sowas bin ich zuständig.
Ich krabble also aus dem Bett, tröste den Hund, und leg mich wieder hin.
Um 5:00 Uhr ging's dann richtig los: Der Hund begann zu wehklagen als ob ihm jemand das Fell abzöge. Es klang jedenfalls nicht, als ob er Einbrecher verscheuchen wollte. Eher leidend. Seine Musik erfüllte das Haus.
Wie gesagt, für sowas bin ich zuständig.
Ich erbarme mich also um 5:30 Uhr endlich, stehe auf, und schau nach unserem Zauseltier.
Und mir stehen die Haare zu Berge.
Seine Beine sind verdreht, seine Augen geschlossen, sein Maul schäumt; stinken tut er auch.
Furchtbar.
Gut, direkt Schaum war's jetzt vielleicht nicht, was er vorm Maul hatte. Aber Sabber. Es hat sich jedenfalls glitschig angefühlt.
Unser Wauzi ließ sich nicht trösten. Nicht einmal von mir.
Trotz der frühen Stunde, des Gestanks, meines sich hebenden Magens und immer noch irritierten Kreislaufs erkannte ich sofort: Hier handelt es sich um eine Art hysterischen Anfall. Unser Hund konnte nicht mehr aufstehen und war darüber verzweifelt.
Inzwischen war meine Tochter dazugekommen.
„Das ist ihr letzter Tag,“ prophezeite ich finster. Unser Hund ist nämlich eine Hündin. Eine ziemliche Seniorin, so daß das Ins-Auge-Fassen ihres letzten Tages gar nicht so abwegig war. Bisher hat sie sich erstaunlich gut gehalten für ihr Alter.
Doch jetzt?
Ich würde noch ein, zwei Stunden mit ihr ausharren, müde und selber leidend wie ein Hund, und ihr Leiden durch Kraulen lindern. Dann öffnete der Tierarzt.
„Oh nein,“ sagte meine Tochter. Sie klang glücklicherweise sehr gefasst. Ist ja mittlerweile auch erwachsen.
Um das Heulen abzustellen, nahm ich sie irgendwann und stellte sie auf ihre vier Beine. (Die Hündin, nicht die Tochter). Da verstummte sie und begann zu hecheln. Dann begann sie durch die Wohnung zu tigern wie ein betrunkener Pinball. Wenn sie hinfiel, was oft passierte, hob ich sie wieder auf und sie tigerte hechelnd weiter.
Als sie in die Terrassentür rannte, öffnete ich die und unsere Hündin verschwand in die Nacht. Ein Eiswind wehte meine schweißbedeckte Stirn an, so dass ich schnell wieder zumachte. Durchs Fenster spähte ich in die Dunkelheit, um zu sehen, was sie trieb. Bald erkannte ich, dass der weiße Fleck auf dem Kiesweg, unterhalb der 3 Stufen, ihr Bauchfell war. Sie war irgendwie auf dem Rücken gelandet.
Ich öffnete die Terrassentür noch einmal und sprang hinaus, um ihr barfuß, im Sweatshirt und in Boxershorts zu Hilfe zu eilen. Gut, dass ich wegen meines Kreislaufs und meiner Übelkeit selber schwitzte wie ein Tier, denn so nahm ich die Kälte nicht wahr. Sogar das Laufen auf Schotter war halb so schlimm.
Und gut, dass es dunkel war und mich niemand sah.
Ich richtete meinen gekenterten Hund wieder auf und brachte ihn zurück ins Haus.
Irgendwann um 6 stieß dann meine Frau zu uns, die sich bisher nicht allzu sehr hatte stören lassen. Ich schilderte ihr die Symptomatik und sie diagnostizierte: „Liegt bestimmt am Futter.“
Sofort fiel mir ein, dass wir am Tag zuvor einen neuen Sack Futter aufgemacht hatten, denn für das Füttern bin auch ich zuständig.
Statt in eine tierärztliche Todesspritze zu investieren, investierten wir an jenem Vormittag in einen Sack besonders populären—teuren—Hundefutters.
Sie fraß—und wir hatten eine neue Hündin. Sie war wie ausgewechselt.
Es hatte tatsächlich am Futter gelegen—was mich zu der Überlegung veranlasste: Lässt sich das auf den Menschen übertragen? Wieviele Gebrechen und Ausfallerscheinungen haben die Menschen aufgrund ihres Futters?

Noch wichtiger als die natürliche Nahrung ist die natürlich geistliche!
Wieviele Menschen leiden unnötigerweise aufgrund falscher Haltungen, Einstellungen, Grundüberzeugungen und alltäglicher Schrottgedanken, mit denen sie ihre Seele ernähren?

Das Wort Gottes ist Nahrung für unseren inneren Menschen, so wie Brot für unseren Körper. Wir müssen uns anschauen, was Gott über uns sagt, (zum Beispiel: wir sind mehr als Überwinder), das verinnerlichen und danach leben. Wenn nicht, geht es uns wie dem Psalmisten:

„Wie Gras ist abgemäht und verdorrt mein Herz, denn ich habe vergessen, mein Brot zu essen.“ (Psalm 102, 5).

Jesus sagte: „Meine Speise ist, daß ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat, und sein Werk vollbringe.“ (Johannes 4,34). Wenn man das Evangelium liest, sieht man, Jesus ging es ziemlich gut. Keine Ausfallerscheinungen, nirgends.

Es kommt aufs Futter an.

Dienstag, 1. Dezember 2015

Auf Klima und Tod

14 Tage nach den Terroranschlägen von Paris hat sich eine Armee von mehr als 40.000 Personen, dazu zahllose Staatsoberhäupter, in dieser Stadt versammelt, um das größte Problem unserer Tage zu bequatschen: Nicht die muselmanische Bedrohung durch Gestalten wie den Islamischen Staat, sondern (Trommelwirbel): Den Klimawandel.
Denn das Klima wandelt sich.
Tut es ja eigentlich schon immer.
Allerdings versucht man heute zu verhindern, dass es in 100 Jahren 2 °C wärmer ist als heute. Vor allem CO2 und Wasserdampf machen Probleme, denn diese Gase gelten als „Treibhausgase“, welche die Hitze der Sonne mehr als gewünscht auf der Erde festhalten.
Was mir irgendwie nicht ganz einleuchten will.
Denn im Ordovizium vor ca 450 Millionen Jahren hatte der Erdboden angeblich 16° Durchschnittstemperatur, (2° C höher als heute), die CO2-Konzentration war jedoch 11x höher als heute, (4200 ppm statt 380 ppm).
Ganz offenbar war CO2, von dem von Natur aus nur sehr wenig in der Atmosphäre vorhanden ist, damals überhaupt kein Problem, was die Temperatur angeht.

Und zur Erinnerung: Meinungen ändern sich.
Während des ersten Earth Day 1969 hat Aktivist Nigel Calder gewarnt: "Die Bedrohung durch eine neue Eiszeit (Eiszeit!) steht nun in einer Reihe mit dem Nuklearkrieg als wahrscheinliche Quelle gesamtheitlichen Todes und Elends für die Menschheit." Die World Meteorological Associaton pflichtete bei: "Die Abkühlung seit 1940 ist groß genug und beständig genug daß sie sich nicht rasch umkehren wird." Angesichts dieser Worte gestriger Forscher wäre für die heutigen ein wenig Demut angebracht.

Sicher wandelt sich das Klima--das tut es immer. Doch bei der gegenwärtigen Klimapolitik, die Milliarden kostet, handelt es sich meines Erachtens um nichts weiter als ein gigantisches Umverteilungsprojekt. Dem Bürger wird ein weiterer Grund gegeben, sich über seine Ausplünderung nicht zu beschweren. Dient ja einem guten Zweck, (wie immer).

Und selbst wenn man alles Menschenmögliche täte und erfolgreich wäre: Was, wenn dann ein Vulkan wie der Krakatau (1883) oder der Tambora (1815) ausbricht und jahrelang das Klima verändert?
Sowas kann man nicht verhindern.
Als der Pinatubo 1991 ausbrach, schleuderte er so viel Dreck in die Atmosphäre wie alle Automobile miteinander seit Bertha Benz nach Pforzheim fuhr (1888).
Das heißt nicht, dass Katalysatoren oder bleifreies Benzin eine schlechte Erfindung wären. Ich find sie super.
Doch man kann sich nicht gegen jede Eventualität absichern.
Der Mensch wird auf dieser Welt immer erlösungsbedürftig bleiben.
Er wird Gott immer brauchen.
Und wenn er denkt, er bräuchte ihn nicht, dann kommt er unweigerlich in eine Situation, in der er ihn ganz besonders braucht. Das wissen wir doch seit dem Turmbau zu Babel.

Ich bin schon für eine saubere Umwelt. Gute Luft ist gut. 
Vor einiger Zeit war ich in Peking. Wenn in Peking ein Pekinese mit seinem Herrchen Gassi geht, dann kann es sein, dass der zwar die Leine sieht, den Hund aber nicht. So dreckig ist dort die Luft. Dort muss schleunigst gehandelt werden.
Doch wenn der Mensch glaubt, das Klima des ganzen Planeten auf hundert Jahre im voraus beeinflussen zu können, ist er auf dem Holzweg—sagt Jesus:

„Es werden Zeichen sein an Sonne und Mond und Sternen und auf der Erde Angst der Nationen in Ratlosigkeit bei brausendem und wogendem Meer, während die Menschen verschmachten vor Furcht und Erwartung der Dinge, die über den Erdkreis kommen, denn die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden.“ (Lukas 21,25-26).

Er sagt allerdings auch: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist." (Johannes 11,25).

Das sollten wir ernstnehmen. Denn auch ohne Klimakatastrophe werden wir alle eines Tages gestorben sein. Es ist gut, wenn man dann noch lebt.

Freitag, 27. November 2015

Der Gottesstaat und die Freiheit

„Wir erwarten aber nach seiner Verheißung neue Himmel und eine neue Erde, in denen Gerechtigkeit wohnt.“
2. Petrus 3,13

Christen wollen den Gottesstaat.
Wir wollen und erwarten eine gerechte Gesellschaft mit Jesus als Herrscher. Wir wollen in einer christlichen Gesellschaft leben.
Doch Christen wissen: Mann kann niemanden zum Glauben zwingen. Denn der erwächst aus dem Herzen. Wenn das Evangelium von Jesus auf ein offenes Herz stößt, dann erwacht der Glaube und verbindet sich mit dem gehörten Wort. Wenn dieser Mensch nun in seinem Herzen glaubt, dass Jesus Gottes Sohn ist, dass er am Kreuz für die Sünde gestorben ist und Gott der Vater ihn am dritten Tag von den Toten auferweckt hat, und dies mit seinem Mund bekennt, dann ist dieser Mensch im biblischen Sinn gerettet.
Eine solche Person erlebt ein Wunder.
Sie wird (geistlich) von Neuem geboren.
Nicht alle Menschen sind Gottes Kinder. Doch alle können Kinder Gottes werden, wenn sie auf dem richtigen Weg zu ihm kommen.
Dieser Weg hat einen Namen.
Jesus sagt: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.“ (Johannes 14,6).

Doch wie gesagt: Es ist unmöglich, jemanden zum Glauben zu zwingen. Dazu ist ein Werk des Heiligen Geistes nötig und wir sind nicht der Heilige Geist. Wir können nur verkündigen.
Deshalb ist Freiheit so wichtig.
Da wir, bevor Jesus zurückkommt, keine durch und durch christliche Gesellschaft haben können, wollen wir eine freie Gesellschaft, in der man das Evangelium hören und sich für Jesus entscheiden kann.
Eine unfreie Gesellschaft, in der man nur glauben und denken darf, was einem eine politisch oder religiös motivierte Regierung vorschreibt, ist die „Nacht, da niemand wirken kann“, von der Jesus geredet hat. (Johannes 9,4).
In vielen Ländern der Welt ist es derzeit Nacht. Ich denke, ich muss da gar keine Beispiele anführen.
Die Freiheit ist deshalb in dieser Zeit quasi Ersatz fürs Christentum und muss genauso vehement verteidigt werden wie der Glaube selber.

„Für die Freiheit hat Christus uns freigemacht. Steht nun fest und laßt euch nicht wieder durch ein Joch der Sklaverei belasten.“ (Galater 5,1).

Der Glaube muß von Generation zu Generation weitergegeben werden.
Und die Freiheit muss in jeder Generation erneut verteidigt werden.

"Seht auf euch selbst, damit ihr nicht verliert, was wir erarbeitet haben, sondern vollen Lohn empfangt." (2. Johannes 1,9).

Mittwoch, 25. November 2015

Feldkirchen und Paris

„Geht hin, vergewissert euch noch mehr und erkundet und paßt genau auf, an welchem Ort sein Fuß weilt und wer ihn dort gesehen hat! Denn man hat mir gesagt, daß er sehr listig ist.“
1. Samuel 23,24

Vor drei Wochen weilte ich in Feldkirchen bei München auf einer Glaubenskonferenz.
Schön war's dort.
Ich saß mit Predigern zusammen, wunderbaren Brüdern, von denen manche begeistert bis euphorisch über die gegenwärtige Migrationswelle sprachen. Angela Merkel fanden sie auch gut. So müsse man nicht mehr in ferne Länder fahren, um zu missionieren, sondern könne das nunmehr gleich hier vor der Haustür tun.
Naja.
Ich komme mir in solchen Situationen immer ein wenig wie Jeremia vor, der bekanntlich auch nicht nur positive Emotionen hervorrief, wenn er den Mund aufgemacht hat. Manchmal halte ich dann auch die Klappe, damit die gute Stimmungsblase nicht platzt.
Doch mittlerweile platzt sie trotzdem ein wenig—ganz ohne mein Zutun.
Denn gestern berichtete die „Welt“ darüber, dass offenbar drei der sieben Attentäter von Paris als syrische Flüchtlinge getarnt auf der Balkanroute von Griechenland her einreisten.
Drei von sieben.
Das ist fast die Hälfte.
Und man weiß: Wenigstens einer von ihnen weilte zeitweilig auch in Feldkirchen.
Allen Ernstes!
Denn dort ließ er sich als Asylbewerber registrieren. Am 3. Oktober landete er mit 198 anderen auf der griechischen Insel Leros, wo man seine Fingerabdrücke nahm.
Am 7. Oktober taucht der Mann aus Mazedonien kommend in Serbien auf, wo er in Presevo einen Asylantrag stellt.
Am 8. Oktober wird er in Opatovac in Kroatien abermals registriert.
Wenige Stunden später reiste er über Ungarn nach Österreich weiter, bis er in Feldkirchen ankam.
Vielleicht war er zur selben Zeit dort wie ich. Wer weiß?
Vielleicht sind meine begeisterten Freunde und ich ihm begegnet.
Nun ist er tot.
Und mit ihm starben 130 Unschuldige in Paris.
Und der französische Präsident Hollande klingt wie Präsident Bush im September 2001.

Und noch immer strömen die Menschenmassen nach Deutschland herein. Allein im November waren es bisher 180.000. Rechnet man die Summe auf ein Jahr hoch, kommt man auf mehr als zwei Millionen Zuwanderer.
Atemberaubend.
Und das sind nur die Registrierten! Die Polizei geht davon aus, dass rund ein Drittel der Zureisenden überhaupt nicht erfasst wird, dass also weitere 90.000 eingewandert sind, von denen man nichts weiß.

Wann hat der Wahnsinn ein Ende?

Ich erinnere alle Christen in diesem Zusammenhang noch einmal an die Tatsache, dass wir uns noch bis nächsten September in einem Jubeljahr befinden, einer Superschmitta. Ein solches Jahr zeichnete sich in der Bibel durch eine absichtlich herbeigeführte Wirtschaftskatastrophe aus, da Israel in einem solchen Jahr nicht säen sollte.
Wer nicht sät, kann auch nicht ernten.
Stattdessen sollten die Felder den Sklaven, den Tagelöhnern und den Beisassen, ja auch den Vieh und den wilden Tieren überlassen werden. (3. Mose 25). Die sollten sich ungehindert daran bedienen dürfen—so wie die Fremden derzeit in den Genuss des deutschen Sozialstaats kommen, in den sie nichts eingezahlt haben.
Man kann davon ausgehen, dass in diesem Jahr der Superschmitta zehn Prozent des Bundeshaushalts für die Zureisenden ausgegeben werden wird.
Gott zweigt Deutschland den einbehaltenen Zehnten ab und widmet ihn um. (Wir sind hier keine Extrawurst. Das macht er mit anderen Völkern auch. Israel etwa musste deswegen 70 Jahre in die babylonische Gefangenschaft, (2. Chronik 36,21), wie von Jeremia vorhergesagt).

Die Europäer—und ganz besonders die Deutschen—halten sich grundsätzlich für sehr moralische und rational handelnde Wesen. In der gegenwärtigen Krise werden ihnen jedoch ihre Grenzen aufgezeigt. Eine Kanzlerin mit phlegmatischem Naturell handelt plötzlich untypisch, ja irrational, erklärt die Grenzen für quasi nicht existent, jedermann kann kommen, und es gibt niemanden auf weiter Flur, der ihr Einhalt zu gebieten vermag. Auch in Europa springt ihr niemand zur Seite. Im Gegenteil. Die französische Regierung dringt unmissverständlich auf ein Abstellen des Flüchtlingsstroms.
Frau Merkel hat sich in die Ecke gepinselt.
Na ja. Dazu ist ein Jubeljahr da.
Zu zeigen, dass selbst die Besten es ohne Gott nicht schaffen.
Ich hoffe, er dringt durch. Politiker und ihre Völker haben ja manchmal sture Schädel.

„Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade.“
Sprüche 3,34
„Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade.“
Jakobus 4,6
„Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade.“
1. Petrus 5,5

Freitag, 20. November 2015

Terror und Tabu

„Kann ein Hohlkopf Verstand gewinnen und ein Eselhengst als Mensch geboren werden?“
Hiob 11,12.

Obwohl man bei einem der Selbstmordattentäter von Paris einen syrischen Pass gefunden hat und genau weiß, wann er auf der griechischen Insel Leros ankam, nach Athen weiterverschifft wurde, in Serbien ankam und durch welchen Metalldetektor er im Lager in Kroatien ging, bevor er nach Paris verschwand, fordert die Bundesregierung vehement, die Flüchtlingsfrage auf gar keinen Fall mit der Terrorfrage zu verbinden.
Sie errichtet ein Tabu.
Wider besseres Wissen.
Der Refugee war nun mal ein Refujihadi.

In diesen Tagen fand eine Konferenz der wichtigsten Verbrechensbekämpfer im Land statt. Was den beiwohnenden Journalisten außerordentlich befremdete war die Tatsache, dass sich auch diese Polizisten an das Denkverbot hielten und tatsächlich nicht auf die Möglichkeit terroristischer „Flüchtlinge“ eingingen.
Das ist bedenklich.
Niemand ist so blind wie der, der nicht sehen will—bis es kracht, wie jetzt in Frankreich. Dann sieht man den Teufel wieder hinter jeder Mülltonne sitzen und schränkt die Rechte ganz normaler Bürger ein, ebenfalls wie jetzt in Frankreich. Statt auf Profiling zu setzen, wie etwa die Israelis, führt man ein Sicherheitstheater auf, wie die Amerikaner an ihren Flughäfen, und stellt noch die harmloseste Omi unter Generalverdacht.

Präsident Hollande hat dem Islamischen Staat den Krieg erklärt. Im Klartext: Er ist nicht gewillt, diese Strolche wie Kriminelle zu behandeln, also vor Gericht zu stellen, abzuurteilen, ein paar Jahre lang in Gefängnissen durchzufüttern, wo sie missionieren, und sie wieder laufenzulassen, damit sie weitermorden. Er ist bereit, sie auf dem Schlachtfeld zu töten—wobei der Boden Frankreichs hier das Schlachtfeld darstellt.
Mir scheint, der französische Präsident hat erkannt, dass sein Land sich in einem Kampf mit einem Feind befindet, der einen langen Atem hat, der nicht aufgeben wird und mit dem man nicht verhandeln kann. Für den gibt's nur Sieg oder Tod—und das schon seit 1400 Jahren.

Da Hollande den europäischen Bündnisfall ausgerufen hat—schließlich bedroht der IS ganz Europa—bringt er Deutschland in Zugzwang. Erstaunlicherweise ist die Krise bei uns jedoch noch nicht angekommen, trotz der räumlichen Nähe zu Frankreich. Während Osteuropa und der Kongress der USA für „Flüchtlinge“ aus Nahost die Grenzen dichtmachen will, die Terrorgefahr ist einfach zu groß, verschließt man bei uns vor der unangenehmen Realität die Augen und lässt weiterhin zigtausende unbekannter Fremder aus Krisengebieten ins Land.
Unsere Regierung bringt so die innere Sicherheit in Schieflage.
Warum?
Wer hat sie dazu ermächtigt?
Und wer hat Sie dazu ermächtigt, den deutschen Sozialstaat der ganzen Welt zur Verfügung zu stellen? („Es gibt keine Obergrenze für Asylanten.“) Die kommen ja nicht nach Deutschland, weil sie uns so mögen, sondern wegen unserer phänomenalen Sozialleistungen.

Holland möchte also mit soviel Unterstützung wie möglich gegen den IS in den Krieg ziehen. Doch ich stelle mir da die Frage: Weshalb sollten unsere europäischen jungen Männer ihre Köpfe in Syrien und dem Irak hinhalten, während hunderttausende wehrfähige junge Männer aus Syrien und dem Irak zu uns kommen, um sich hier auszuruhen?
Während die verschnaufen, führen wir für sie Krieg und unsere Frauen schmieren ihnen die Stullen?
Das kann nicht sein.
Ich plädiere dafür, die rund 800.000 wehrfähigen jungen Männer, die den Großteil der nahöstlichen Einwanderer ausmachen, der Wehrpflicht zu unterwerfen. Man kann sie in europäischen Uniformen stecken, ausbilden und unter dem Kommando europäischer Offiziere in Nahost für ihre geliebte Heimat kämpfen lassen. Mit einer solchen Armee kann man dem Islamischen Staat schon mal ordentlich Dampf unter dem Hintern machen.
Weshalb sollten wir das für sie tun?
Europa würde Nahost so auch nicht kolonisieren, sondern Landsleute würden die Ursachen für ihre eigene Flüchtlingskrise ausräumen.
Es wird wohl irgendwann so kommen, dass man das Potenzial dieser Leute für kriegerische Zwecke zur Befreiung ihrer Heimat nutzt. Ich fürchte jedoch, bis dahin wird noch geraume Zeit vergehen. Denn der IS hat bei uns in Deutschland (noch) nicht erfolgreich gemordet, (was Gott verhüten möge).

Hiob fragt, ob ein Hohlkopf Verstand gewinnen kann und ein Eselhengst als Mensch geboren werden kann.
Kann er.
Aus Sündern können Heilige werden, aus tatsachenverdrehenden Politikern und Journalisten können besonnene Realisten werden, aus religiösen Fanatikern (Saul von Tarsus) kann ein glühender Verfechter der Wahrheit werden (der Apostel Paulus). Alles was dazu nötig ist, ist eine Begegnung mit Jesus.

„Er sprach aber zu ihnen: Die Ernte zwar ist groß, die Arbeiter aber sind wenige. Bittet nun den Herrn der Ernte, daß er Arbeiter aussende in seine Ernte.“ (Lukas 10,2).

Bitte den Herrn um Arbeiter für seine Ernte.
Gerade jetzt!

Donnerstag, 19. November 2015

Gemeindegebäude in Asien eingeweiht

„Gottes Mitarbeiter sind wir, Gottes Ackerfeld, Gottes Bau seid ihr.“
1. Korinther 3,9.

Wir haben dieses Jahr mal wieder eine bibeltreue christliche Gemeinde im südlichen Asien mit einem fünfstelligen Betrag bedacht, so dass sich diese ein Gemeindegebäude bauen konnte. Es ist fertig und schaut ganz gut aus, wie die Bilder, die mir unser Freund Stephan S. heute zukommen ließ, zeigen. Neulich wurde der Bau mit einem großen Gottesdienst eingeweiht.

Innen glänzt alles.


Die Gottesdienstbesucher, (einen von ihnen kenne ich persönlich), winken uns zu.

Vielen Dank an alle Geber, (ganz besonders die regelmäßigen), die solche Dinge möglichmachen.

"Mein Gott aber wird all eurem Mangel abhelfen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus." (Philipper 4, 19).

Dienstag, 17. November 2015

Der Glaube

Wir hatten zwei prima Gottesdienste mit Wyatt Brown, in denen er uns auf die Prinzipien des Glaubens hinwies. Der Glaube ist jene Kraft, die den Segen Gottes vom Himmel auf die Erde transportiert.
Der Satz „glauben heißt, nicht wissen“ ist falsch.
Zu glauben heißt, genau wissen.

„Der Glaube aber ist ... ein Überführtsein von Dingen, die man nicht sieht.“ (Hebräer 11,1).

Zwischen Überführtsein und Überzeugtsein besteht ein Unterschied.
Man kann von allen möglichen Dingen, die man nicht sieht, überzeugt sein, ohne dass diese Dinge wahr sein müssen.
Beim Überführtsein verhält sich das anders.
Überführtsein ist ein Wort aus der Jurisprudenz.
Wenn die Spuren im Schnee in gerader Linie vom Haus des Einbrechers zum Tatort führen und zurück, und wenn man das Diebesgut in seinem Haus findet, und ansonsten niemand infrage kommt, dann ist der Täter überführt. Man hat zwar nicht gesehen, wie er einbrach, doch die Indizien überführen ihn.
Es gibt ein Überführtsein vor Gericht. Und es gibt ein inneres Überführtsein, das der Geist Gottes bewerkstelligt.

„Ohne Glauben aber ist es unmöglich, [Gott] wohlzugefallen, denn wer Gott naht, muß glauben, daß er ist und denen, die ihn suchen, ein Belohner sein wird.“ (Hebräer 11,6).

Wir nahen uns Gott nicht nur im Gebet, sondern vor allem durch sein Wort, die Bibel. Wenn wir die Verheißungen, die wir dort finden, im Glauben annehmen, dann entfalten sie sich in unserem Leben.
So bricht der Himmel immer wieder auf die Erde durch.

Über solche Dinge sprach Pastor Wyatt.
Seine Botschaft ist diese Woche auf der Homepage zu finden. Happy hearing.

Samstag, 14. November 2015

Rev. Wyatt Brown heute im CGZ!

"Und es war große Freude in jener Stadt."
Apostelgeschichte 8,8

In Zeiten wie diesen brauchen wir das Wort Gottes mehr denn je. Deshalb freue ich mich, daß nach der schrecklichen Nacht von Paris heute ein fähiger Verkündiger des Evangeliums im CGZ zu uns sprechen wird:

Rev. Wyatt Brown aus Greenville in Südkarolina, USA, ist heute abend unser Gast (und morgen früh auch noch). Der Gottesdienst beginnt zur gewohnten Zeit um 19.30 Uhr und wird bis ca. 21 Uhr dauern.

Herzliche Einladung!

Fährt ein Montenegriner nach Paris--durch Rosenheim

"Wenn der HERR die Stadt nicht bewacht, wacht der Wächter vergebens."
Psalm 127, 1

Vor einigen Tagen fanden Schleierfahnder im Auto eines zufällig überprüften Montenegriners in einem Versteck den Sprengstoff TNT, Handgranaten, Pistolen, Maschinenpistolen, Revolver und Munition, und verhafteten ihn.
Der Mann schweigt gegenwärtig, doch man weiß, daß er nach Paris unterwegs war.

In Paris wiederum explodierte gestern eine Nacht des Terrors. Mittlerweile hat der Islamische Staat sich zu der Anschlagsserie bekannt. Acht ihrer dämonisierten "Brüder" verübten an verschiedenen Stellen in der französischen Hauptstadt Morde mit Sturmgewehren und Sprengstoffgürteln.
127 Menschen starben gestern.
Allein 112 kamen ums Leben, als sie während eines Death-Metal-Konzertes überfallen wurden. Diese Musik feiert die Dunkelheit und den Tod—und bekam plötzlich Besuch von beiden.

Alle Menschen guten Willens sprechen den Betroffenen ihre Anteilnahme aus, so natürlich auch wir. Möge der Herr den Verletzten und ihren Angehörigen und denen der Toten beistehen und sich ihnen offenbaren.
Anteilnahme allein reicht aber nicht. Auch vor Haß und Wut auf durchgeknallte Mohammedaner zu schäumen, das Messer in der Hose aufzuklappen und drastische Maßnahmen zu fordern ist nicht hilfreich.
Denn geistliche Probleme kann die Politik nicht lösen.

Normalerweise erfährt eine Person, eine Familie oder ein Land Schutz von Gott, (dem biblischen Gott!). Das gilt erst recht, wenn der Betreffende mit Gott geht, ihn bewußt in sein Leben eingeladen hat und freimütig bekennt, daß er von ihm abhängig ist. In dem Fall ist dieser Mensch für gewöhnlich eingehegt und von Gott umgeben wie mit einer Mauer.

Der Satan selber sagte zu Gott, als der Hiob lobte: "Hast du selbst nicht ihn und sein Haus und alles, was er hat, rings umhegt? Das Werk seiner Hände hast du gesegnet, und sein Besitz hat sich im Land ausgebreitet." (Hiob 1, 10).
Die Trübsal Hiobs resultierte aus der (temporären) Wegnahme dieses Schutzes. Der wurde allerdings bald wieder hergestellt und statt Vernichtung erntete Hiob doppelten Segen.

Sagt sich jedoch ein Land von Gott los und praktiziert das, was die Bibel Sünde nennt, dann verschwindet dieser Schutz nach und nach. In Hesekiel 22, 29-30 heißt es beispielsweise:
"Das Volk des Landes verübt Erpressung und begeht Raub, und den Elenden und Armen unterdrücken sie, und am Fremden handeln sie gegen das Recht. Und ich suchte einen Mann unter ihnen, der die Mauer zumauern und vor mir für das Land in den Riß treten könnte, damit ich es nicht verheeren müßte. Aber ich fand keinen."
Gott will nicht richten.
Er sucht nach Fürbittern!

Mich hat am Anfang des Jahres, als Krieger Allahs die Lästerer von Charlie Hebdo ermordeten, beeindruckt, daß Deutschland bisher von solchen Dingen verschont geblieben war. Die Hecke um Frankreich erschien mir löchriger.
Seit jedoch unsere Regierung unsere Grenzen preisgegeben hat (scheinbar grundlos und ohne Not) und täglich Abertausende Migranten unkontrolliert ins Land strömen, stelle ich fest, daß auch der geistliche Schutzwall um unser Land faktisch nicht mehr existiert. (Ein solcher würde die Migranten auf geheimnisvolle Weise abhalten, zu uns zu kommen. Stattdessen passiert das Gegenteil).
Die neue Situation ist noch nicht ausreichend in den Köpfen der Deutschen angekommen.
Geht es so weiter, dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich auch bei uns blutige Attentate ereignen. (Daß die Polizei den bewaffneten Montenegriner faßte, war ja "Zufall.")
Und was dann?
Der deutsche Michel ist ungeheuer schwer aus der Reserve zu locken. Doch wenn er mal tobt, dann gnade Gott allen, die ihm im Weg stehen.
Soweit darf es nicht kommen.

Was tun?

Vom Propheten Daniel ist ein wunderbares Fürbittgebet für seine damals untergegangene Nation überliefert. Es steht in Daniel 9 und ich empfehle, es mal genauer zu lesen. Dort bekennt der Prophet die Sünden seines Volkes und dessen Missetaten, und obwohl er sich nicht an ihnen beteiligt hat, sagt er "wir", wenn er betet.
Und Gott erhört ihn.
Gibt's unter uns Beter, die Gott erhört?
Ich meine, die gibt's sehr wohl.
Let's pray.

Mittwoch, 11. November 2015

St. Martin

Heute ist Martinstag.
Die letzten Tage war's recht warm für die Jahreszeit. Der ein oder andere mag da an die Klimaerwärmung gedacht haben. Doch das Phänomen ist uralt, gab's quasi schon immer, und heißt Martinssommer. Es handelt sich traditionell um die letzten warmen Tage im Jahr.
Die Erde hat sich in den letzten 18 Jahren nicht weiter erwärmt—was Klimagläubige (und den Staat) natürlich nicht abhält, aus der Fiktion Kapital zu schlagen.
Egal.

Martin war, bevor er Heiliger wurde, römischer Soldat und ist der Legende nach einem frierenden Bettler begegnet. Ohne lang rumzumachen zückte er sein Schwert und teilte den Mantel in zwei Hälften. Die eine behielt er und die anderen gab er dem Bedürftigen.
In der Nacht darauf erschien ihm Jesus in der Gestalt dieses Bettlers und bedankte sich bei ihm.

Martin hat seinen Nächsten so geliebt, wie sich selbst, (Matthäus 19,19):
Er gab nicht seinen ganzen Mantel weg, sondern soviel wie er entbehren konnte, ohne selbst Schaden zu nehmen. Er tat, was er konnte.
Er hat im Vorübergehen eine notwendige gute Tat getan und zog weiter.
Er hat den Bettler nicht an sich gebunden.
Er war sich im klaren darüber, dass er nicht in der Lage war, alle Probleme dieses Bettlers für immer lösen zu können. Er übernahm nicht dauerhaft die Verantwortung für ihn. Das musste der Mann schon selber machen.
Martin tat, was getan werden musste, als es getan werden musste.
Er gab, obwohl er selber nicht so viel hatte.
Und Jesus ehrte ihn.

„Wahrlich, ich sage euch, was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, habt ihr mir getan.“ (Matthäus 25,40).

Montag, 9. November 2015

Die 9. November der Deutschen

“In deiner Hand sind meine Zeiten; rette mich aus der Hand meiner Feinde und vor meinen Verfolgern.“
Psalm 31,16.

Heute ist mal wieder ein 9. November.
Die 9. November haben's irgendwie in sich.

Am 9.11.1620 sichteten die puritanischen Pilger auf der Mayflower zum ersten Mal Land. Sie gingen in Massachusetts von Bord und gründeten im Namen des Herrn ihre (ziemlich erfolgreiche) amerikanische Kolonie. Heute leben viele Latinos in den USA. Doch bis über 1990 hinaus stammten rund 23% der Amerikaner von Deutschen ab. Der Antiamerikanismus hierzulande ist daher immer auch ein Stückweit Selbsthaß.

Am 9.11.1918 dankte Kaiser Wilhelm II nach der Deutschen Revolution, die den Ersten Weltkrieg beendete, ab und zog sich in die Niederlande zurück. Die erste deutsche Republik wurde ausgerufen.

Am 9. November 1923 fand in München der Hitler-Putsch statt und scheiterte jämmerlich. Hitler wandert in den Knast, wo er Mein Kampf diktiert, eines der am weitesten verbreiteten ungelesenen Bücher der Welt. (Marx und Lenin lassen grüßen).

Am 9. November 1938 fand die Reichskristallnacht statt, die heute Reichspogromnacht heißt, weil sich das nicht so gut anhört. Kristall ist schließlich was Edles, und was damals passierte, hatte nichts Edles an sich. Die Läden jüdischer Bürger wurden zerstört und viele starben. Der offizielle Grund für diese Orgie der Gewalt war, dass ein junger jüdischer Feuerkopf einen deutschen Diplomaten erschossen hatte. Dieser Tag ist ein Schandmal in der Geschichte Deutschlands.

Am 9. November 1989 nun endlich öffnete sich die Berliner Mauer. Der zweite deutsche Unrechtsstaat fiel wimmernd in sich zusammen und im Jahr darauf kam die Wiedervereinigung.

Für den 9. November 2015 bleibt festzuhalten, dass abermals eine Revolution in Deutschland stattgefunden hat, bzw. immer noch stattfindet: die Merkel-Revolution der Transformation Deutschlands in eine andere Republik.

Nie befanden sich mehr Mohammedaner in Deutschland als in diesen Tagen.
Und sie werden bleiben.
Der bayerische Gemeindetag hat mal nachgerechnet und in der bayerischen Staatszeitung einen Artikel verfasst. Darin heißt es: Innerhalb der nächsten 5 Jahre wird sich die muslimische Bevölkerung Deutschlands auf rund 20 Millionen summieren.
Momentan sind sie 5,8 Millionen unter 81 Millionen Deutschen.
In 5 Jahren werden sie 20 Millionen sein und Deutschland etwa 95 Millionen Einwohner haben.
Und nun wird's interessant:
Deutsche haben eine Fruchtbarkeitsrate von 1,3 Kindern pro Paar.
Moslems bekommen im Schnitt 3,5 Kinder.

Um alles schön übersichtlich zu halten wollen wir mal mit runden Zahlen weiterarbeiten:
Gesamtbevölkerung: 100 Millionen.
Eingeborene: 80 Millionen.
Moslems: 20 Millionen.

Die 80 Millionen Deutschen werden 52 Millionen Kinder und 34 Millionen Enkel haben.
Die 20 Millionen Moslems werden 35 Millionen Kinder und 61 Millionen Enkel haben.

Zu Deutsch: in 2 Generationen werden doppelt so viele Moslems wie autochthone Deutsche in Deutschland leben. Alles was man dazu braucht, sind die Migranten, die nun kommen, und ihre nachgezogenen Familien. In dieser Rechnung ist noch kein einziger weiterer Migrant berücksichtigt, der nach Dezember 2016 zu uns kommt.

Frau Merkel scheint zu gelingen, was Bomber Harris und der Roten Armee nicht gelang: Deutschland (wie wir es kennen) von der Karte zu tilgen.
Ein Kulturabriss kündigt sich an, ein Gesicht wird neu geformt.
Das kann man wollen.
Doch darüber muss man mit den Leuten, die schon da sind, reden, ob sie das auch wollen. Tut man dies nicht, geht man unkalkulierbare Risiken ein.

Am 9. November 2016 wissen wir mehr.

Psalm 50,15 sprich zu mir in diesen Tagen wie selten zuvor: „Rufe mich an am Tag der Not. Ich will dich erretten und du wirst mich verherrlichen.“

Samstag, 7. November 2015

Wer behauptet, eine Predigt muss langweilig sein?

„Sie nahmen mit aller Bereitwilligkeit das Wort auf und untersuchten täglich die Schriften, ob dies sich so verhielte.“
Apostelgeschichte 17,11.

Ich war in dieser Woche mal einen Tag auf der Glaubenskonferenz des Gospel Life Centers in Feldkirchen bei München. Dort waren viele alte Bekannte zugegen: unser Freund Stephan Steinle, Mark und Janet Brazee, mit denen ich 1987 ein wenig in den Vereinigten Staaten umhergereist bin, Pastor Petr Haslr von Zoe Zürich aus der Schweiz, und natürlich John und Mirjana Angelina, die Ausrichter der Konferenz, die mal meine Pastoren waren.

Schön war's.

Ich habe auch zum ersten Mal Wyatt Brown gehört und wäre dabei beinahe vor Lachen vom Stuhl gefallen. Es ist es wirklich wahr, was man von ihm sagt: dass er ein unterhaltsamer Bibellehrer ist. Nächsten Samstag spricht er um 19:30 Uhr bei uns im CGZ. Am Sonntagmorgen ist er dann auch nochmal da und übernimmt den Gottesdienst um 10:30 Uhr.
Herzliche Einladung an alle.
Ich freue mich drauf.

Dienstag, 3. November 2015

Die Volkskirche und ihre schiefen Ebenen

„Er lehrte sie wie einer, der Vollmacht hat, und nicht wie ihre Schriftgelehrten.“
Matthäus 7,29.

Die Schriftgelehrten zur Zeit Jesu zeichneten sich durch eine außergewöhnliche Fähigkeit zur Differenzierung—ja zur Triangulation aus. Sie stellten eine Meinung in den Raum und argumentierten dann so kleinteilig, dass am Ende ihres Vortrags auch das Gegenteil ihrer anfänglich postulierten Meinung wahr sein konnte—und noch eine weitere.
Was die Schriftgelehrten nämlich auf gar keinen Fall wollten, war anecken.
So kam es, dass sie genaugenommen gar keine Meinung hatten, sondern in einem fort die Koryphäen ihrer jeweiligen theologischen Denkschule zitierten. Quasi zur Rückversicherung, falls doch mal was Kontroverses aus ihrem Mund entfleuchte.

„Rabbi Akiba sieht das so, Rabbi Hillel dagegen behauptet im Gegensatz zu Rabbi Schammai was Rabbi Menachem im Babyloner Talmudgespräch mit Rabbi Elijahu vor 27 Jahren so gesehen hat…“

Es muss zum Haareausraufen gewesen sein.
Zum Haareausraufen war mir in diesen Tagen, als ich ein evangelisches Magazin in die Hand bekommen habe. Eine richtig große Nummer der evangelischen Szene sagt darin wörtlich, „Zur Lösung von Konflikten taugen Waffen ganz bestimmt nicht.“
Das ist linker Mainstream und war aus seinem Mund nicht anders zu erwarten.
Doch sein nächster, unmittelbar folgender Satz lautet, „Aber zum Schutz von unmittelbar bedrohten Menschen, so wie wir ihn in einem funktionierenden Staat von der Polizei erwarten dürfen, dazu können Waffen unverzichtbar sein.“
Waffen taugen also nicht zur Lösung von Konflikten, außer wenn sie zur Lösung von Konflikten unverzichtbar sind.
Alles klar.
Der Mann möchte gern pazifistisch rüberkommen, dabei aber nicht unvernünftig klingen, (wobei aber Menschen, die unmittelbar bedroht werden, in den seltensten Fällen von bewaffneten Polizisten geschützt werden können. Die befinden sich dann nämlich meistens weit weg. Doch egal). Er möchte niemanden erschrecken. Ich verstehe das.
Er möchte den Kuchen irgendwie essen und gleichzeitig auf dem Teller behalten.
Auf gar keinen Fall will er, dass jemand denkt, er fände Waffen irgendwie gut.

Eine Seite weiter kommt eine weitere richtig große Nummer zu Wort. Diese Dame hat zwar ihren exponierten Job in der evangelischen Kirche aus nachvollziehbaren Gründen verloren. Doch sie wird in der Szene noch immer gern gehört. Sie sagt: „Das Christentum ist eine globalisierte Bewegung.“
Vollkommen richtig. Unanfechtbar.
Doch unmittelbar darauf kommt folgendes: „Wir sehen uns als Volk aus allen Völkern, nicht nur als eines von Glaubensgeschwistern.“
Wie meinen?
Christen sehen sich nicht nur als Volk von Glaubensgeschwistern?
Das Volk aus allen Völkern, der Leib Christi, ist genau das und nichts anderes: Ein Volk von Glaubensgeschwistern. Denn der Glaube an Jesus begründet diese Verwandtschaft ja. Ohne Glauben wären wir keine Geschwister.
Die Christen, ein Volk aus allen Völkern, das sich nicht nur als ein Volk von Glaubensgeschwistern begreift…?
Was soll das sein?
Gehören alle irgendwie Religiösen zu diesem Volk?
Ich denke, ich weiß was die gute Frau meint: Sie will niemandem auf den Schlips treten, sondern freundlich rüberkommen. Gut halt. Andere Religionen sollen sich auf gar keinen Fall ausgegrenzt fühlen. Das Christentum ist dann zwar ein exklusiver Verein, aber so exklusiv dann auch wieder nicht, dass da nicht auch noch Platz wäre für Menschen, die alles mögliche glauben.
Sämtliche Ansagen erschöpfen sich in einem wohlmeinenden Humanismus.

Dieses wolkige Gelaber, diese Beliebigkeit ist es, die Gevatter Luthers einst machtvolle Volkskirche killt.
Kein Wunder, dass Kirchen, die selbstgerechten Humanismus predigen, an Schwindsucht leiden.
Diejenigen Kirchen jedoch, die das Wort Gottes verkündigen und ihre Hoffnung auf den Herrn setzen, die haben weltweit Zulauf.
Unabhängig vom Herrn kann die Welt ihre Probleme nicht lösen. (Dem gottfernen, in seiner humanistischen Ideologie gefangenen Deutschland werden gegenwärtig auf erschütternde Weise die Grenzen seiner Rationalität aufgezeigt).
Jesus macht den Unterschied.
Das anzuerkennen ist der springende Punkt.

Samstag, 31. Oktober 2015

Waffen?

„Pastor, Hunderttausende junge Männer kommen aus Krisengebieten, in denen Krieg herrscht, über die österreichische Grenze nach Deutschland. Diese Jungs sind Gewalt gewöhnt. Das verunsichert viele. In Österreich braucht man für Schrotflinten keinen Waffenschein und so sind die dort momentan ausverkauft. Viele Leute machen darüber hinaus den Pistolenführerschein. Die Ösis rüsten auf. Sollten wir das auch tun? Was hältst du davon?“

Mensch Meier.
Heute ist Reformationstag und wir reden über Waffen.
Die mächtigste Waffe gegen die Probleme der Menschheit war, ist und bleibt das Evangelium von Jesus, denn es verändert die Herzen der Menschen, die daran glauben.
Und viele der jungen Wilden, die zu uns kommen, bekehren sich auch.
Aber natürlich nicht alle.
Die Sonderkommission Asyl, bzw. Zerm, der Kriminalpolizei Braunschweig hat herausgefunden, dass das größte Gefährdungspotenzial nicht von Syrern oder Irakern ausgeht, vor allem nicht, wenn es sich um Familien handelt, sondern von Kosovaren, Albanern und Afrikanern, hier besonders von Alleinreisenden aus dem Maghreb. Die Dunkelziffer von Straftaten, die sich in Migranteneinrichtungen ereignen, ist dabei naturgemäß unbekannt. Sonst wäre die Dunkelziffer ja keine Dunkelziffer mehr.
Nicht viele Migranten sind Gefährder.
Aber manche sind es.

Zu den Waffen:
In Österreich befinden sich etwa 900.000 Schusswaffen in Privatbesitz, (bei einer Bevölkerungszahl von etwa achteinhalb Millionen).
Das Land ist also bis an die Zähne bewaffnet.
Für die Schweiz gilt dasselbe. Wobei in den Schränken dort gar Sturmgewehre des Militärs stehen. Trotzdem sind beide Länder nicht für Chicagoer Verhältnisse bekannt.
Wobei die Waffengesetze in Chicago heutzutage extrem streng sind. Dort gibt es keinen einzigen Waffenladen. 2012 passierten dort trotzdem mehr als 1800 Morde. Im texanischen Houston hingegen, wo man Waffen sogar verdeckt tragen darf (mit einer Genehmigung, versteht sich), passierten nur 217. Immer noch zuviele, aber doch ein gewaltiger Unterschied.
Egal.
Deutschland ist nicht Österreich oder die Schweiz. Schon gleich gar nicht ist es Amerika. Es handhabt sein Waffenrecht sehr restriktiv. Ich rate deswegen niemandem, sich mit illegalen Waffen einzudecken. Wer Gründe hat, sich besonders gefährdet zu fühlen, etwa weil er allein oder außerhalb wohnt, der möge sich mit Pfefferspray oder einer Gaspistole eindecken.
Und einen Selbstverteidigungskurs mitmachen. (Wir werden irgendwann demnächst mal einen in der Gemeinde veranstalten; wofür hab ich einen Trainerschein?)
Und nicht in Paranoia verfallen.
Die Wahrscheinlichkeit, dass nichts passiert, ist viel größer als die Wahrscheinlichkeit, dass was passiert.

Jesus hat gegen robuste Selbstverteidigung nichts einzuwenden. (Die Rechte Backe-linke Backe-Aussage aus der Bergpredigt bezieht sich auf Beleidigungen und Unverschämtheiten, und nicht auf lebensbedrohliche Situationen). Vielmehr befiehlt der Herr seinen Jüngern, als er sie aussendet, sich ein Schwert zu organisieren und wenn das Geld nicht reicht, notfalls eine Garnitur Klamotten dafür zu verkaufen. Die Sicherheit seiner Verkündiger war ihm also durchaus wichtig.

In Lukas 12,39 sagt er: „Wenn der Hausherr gewußt hätte, zu welcher Stunde der Dieb kommen würde, so hätte er gewacht und nicht erlaubt, daß sein Haus durchgraben würde.“
Der Hausherr hätte sich und seine Habe verteidigt und Jesus befürwortet das.

Was der Herr nicht befürwortet ist das offensive bewaffnete Auftreten.
Als Petrus, (der erstaunlicherweise ein Schwert besaß), dem Malchus das Ohr abschlug, schimpfte Jesus und sagte, „Stecke dein Schwert wieder an seinen Ort! Denn alle, die das Schwert nehmen, werden durchs Schwert umkommen.“ (Matthäus 26,52).
Wer Wind sät, wird Sturm ernten. (Hosea 8,7).
Wer Gewalt sät, wird Gewalt ernten.
Wir aber sind Jünger des Friedefürsten.

Donnerstag, 29. Oktober 2015

Wyatt Brown spricht auch schon am Samstag

"Und es war große Freude in jener Stadt."
Apostelgeschichte 8, 8

Wyatt Brown aus Greenville, USA, spricht nun nicht erst am Sonntag, dem 15.11.2015, um 10.30 Uhr im CGZ, sondern kommt schon einen Tag früher und wird bereits am Samstag, 14.11., um 19.30 Uhr einen Gottesdienst halten. Wir werden ihn also zweimal erleben.

Pastor Wyatt ist ein überaus populärer Sprecher. weil er so unterhaltsam ist. Etliche aus der Gemeinde kennen ihn noch von früher und überschlagen sich fast vor Begeisterung darüber, daß er kommt. H.B. etwa erzählte mir haarklein, was Wyatt in der ein oder anderen Predigt vor 20 Jahren erzählt hat. Er lacht heute noch. (H.B., nicht W.B.).

Ich freue mich jedenfalls, daß es geklappt hat.

Pastor Brown ist nächste Woche übrigens Gastsprecher auf der Glaubenskonferenz des Gospel Life Centers in Feldkirchen bei München. Ich werd auch mal einen Tag dasein, so Gott will.

Mittwoch, 28. Oktober 2015

Ed Traut kommt nicht. Dafür kommt Wyatt Brown später

"Ich will aber nicht, daß euch unbekannt sei, Brüder, daß ich mir oft vorgenommen habe, zu euch zu kommen - und bis jetzt verhindert worden bin -, damit ich auch unter euch einige Frucht haben möchte, wie auch unter den übrigen Heiden."
Römer 1, 13

Unser Freund Ed Traut, Prediger im prophetischen Dienst aus RSA, bzw. San Antonio, hat seine Predigttour für diesen Herbst in Europa leider abgesagt. Grund ist ein Krankheitsfall in der Familie.
Der Gottesdienst mit ihm am 29.11.15 fällt deshalb aus.
Das ist wirklich bedauerlich und wir wünschen seiner Frau gute Besserung.
Ed wird dem Vernehmen nach im Frühjahr nach Norddeutschland kommen. Vielleicht beehrt er uns dann nächstes Jahr im Herbst wieder einmal.

Dafür kommt am Sonntag, 15. Novenber jedoch Pastor Wyatt Brown von der Grace Christian Church in Greenville, South Carolina, USA, zu uns und spricht im Sonntagsgottesdienst um 10.30 Uhr.
Er war einer der Lieblingsprediger meines Schwiegervaters zu Bibelschulzeiten in Tulsa, wo er immer mal wieder in Kenneth Hagins Rhema Bibelschule gepredigt hat. (Wyatt Brown, nicht mein Schwiegervater).

Näheres in Kürze.

Freitag, 23. Oktober 2015

You ain't seen nothin' yet

„Ihr wißt nichts und überlegt auch nicht, daß es euch nützlich ist, daß ein Mensch für das Volk sterbe und nicht die ganze Nation umkomme.“
Johannes 11,50.

Obige Aussage ist eine Weissagung des Hohepriesters Kaiphas. Es ging um Jesus, der für Israel sterben sollte.
Kaiphas bestätigt hier ein altbekanntes Prinzip: Einer muss notfalls leiden, damit es den Vielen gutgehen kann. Dabei muss es nicht immer gleich um Leben und Tod gehen. Der einsame Nachtwächter im mittelalterlichen Städtchen etwa litt, indem er auf seine Nachtruhe verzichtete, damit die anderen Bürger umso ruhiger schlafen konnten.

Dieses Prinzip gilt nicht zuletzt für Länder.
Wenn es bereits in der Mitte einer Gesellschaft knirscht, weil die sich kräftemäßig von einer übergroßen Menge Zuwanderer überfordert sieht, dann muss man unverzüglich wirksame Maßnahmen ergreifen, die zur Entspannung führen, bevor einem die Gesellschaft um die Ohren fliegt. Nicht nur, dass Deutsche in zunehmendem Maß ablehnend reagieren, sich radikalisieren und es zu Übergriffen, ja sogar Mordversuchen, an Politikern kommt. Auch die Zuwanderer werden zunehmend Probleme machen. Spätestens dann, wenn sie merken, dass sich die übergroßen Erwartungen, die sie in Deutschland gesetzt haben, nicht erfüllen werden. Islamisch geprägte Kulturen sind nicht für ihre Fähigkeit zur Selbstkritik bekannt.
Im Gegenteil.
Schuld haben üblicherweise andere: Die USA, die Ungläubigen, Israel, usw., und bald, wenn es sich nicht vorsieht, auch Deutschland. Der Unmut der Migranten wird sich Luft machen.
Es drohen also Gefahren von radikalen Inländern.
Und es drohen importierte Gefahren.
Vor diesen Gefahren muss die Regierung die Bevölkerung schützen. Dazu ist sie da. Das ist ihre ursprünglichste Aufgabe.
Sie muss die Grenzen schließen. Und wenn dies nicht umfassend zu bewerkstelligen ist, dann muss wenigstens auf allen Kanälen ein klares Signal gesendet werden, dass weitere Zuwanderer gegenwärtig nicht mehr willkommen sind.
Die wenigen müssen leiden, damit bei den vielen wieder Ruhe eingekehrt.
So schlimm ist es ja nicht. Sämtliche Zuwanderer kommen aus sicheren Drittstaaten zu uns. In denen können sie vorerst bleiben. Wenn sich herumspricht, dass Deutschland dichtgemacht hat, ebbt die Flut wieder ab und die Leute kehren in ihren Kulturkreis zurück, wenn es ihnen auf dem Balkan nicht gefällt.
Ganz ohne Härten für die Wanderer wird es nicht gehen.
Erspart man ihnen die aus falschverstandenem Humanismus, ist Deutschland dazu verurteilt, in ein paar Monaten ungleich größere Härten zu durchleben.

Unsere Regierung braucht weiterhin unser intensives Gebet.
Gegenwärtig drischt sie noch auf Facebook ein, weil dort irgendwelche Narren idiotische Parolen gepostet haben. Dieses belanglose Stammtischdampfgeplauder sollte man vollumfänglich ignorieren und dazu übergehen, die tatsächlichen Probleme des Landes lösen. Man rettet die Titanic nicht, indem man ihre Planken nochmal feucht aufwischt.

„Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens.“ (1. Korinther 14,33). Er steckt nicht hinter dem Wahnsinn dieser Zeit. Für Überforderung und Unordnung ist ein anderer zuständig: Das biblische Urtextwort diabolos wird im Deutschen gemeinhin mit Teufel übersetzt. Wörtlich bedeutet es jedoch: Durcheinanderwirbler.

Dennoch gilt nach wie vor: „Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden.“ (Matthäus 28,18).
Gott wird das Chaos unserer Tage für seine Zwecke nutzen. Mit unserem Gebet sorgen wir dafür, dass es nicht schlimmer wird als unbedingt nötig.

Dienstag, 20. Oktober 2015

Wem dienst du--wirklich?

"Und es geschah, als sie von ihm schieden, sprach Petrus zu Jesus: Meister, es ist gut, daß wir hier sind—und laß uns drei Hütten machen, dir eine und Mose eine und Elia eine. Und er wußte nicht, was er sagte."
Lukas 9,33.

Es hat Petrus auf dem Berg der Verklärung gut gefallen. Das ist verständlich. Denn es hat unglaublich angenehme Auswirkungen auf die Gefühle einer Person, wenn die Wolke der Herrlichkeit Gottes über sie kommt. Petrus wollte gar drei Hütten bauen und sich häuslich niederlassen, so sehr beeindruckte ihn das angenehme Gefühl der Gegenwart Gottes dort in der Bergeinsamkeit.
Er wollte gar nicht mehr fort.
Dort auf dem Berg waren die Mühen der Ebene so weit weg, die Emotionen der Jünger so positiv, ihre Besucher etwas so besonderes (Mose und Elia!), dass sie nie mehr weg wollten.
Wer könnte es ihnen verübeln?
Doch Gott der Vater selber sprach aus der Wolke und verwies Petrus auf Jesus: „Dies ist mein geliebter Sohn, ihn hört.“ Jesus führte die Jünger prompt wieder hinunter ins Tal, wo bereits ein großes Problem auf sie wartete.

Wir machen einen Fehler, wenn wir denken, die Bergerlebnisse der besonders innigen Gemeinschaft mit Gott sind das einzige was zählt im geistlichen Wandel.
Sie sind nicht die Norm, sondern eher selten.
Wenn wir ständig nach ihnen streben—und wenn sie sich einstellen, wir sie dauerhaft behalten wollen—dann handeln wir wie Petrus. Dann geht es uns wie ihm und auch wir „wissen nicht was wir sagen“, was unser Handeln in Wirklichkeit antreibt.
Wir dienen dann nämlich nicht Gott, sondern unseren Gefühlen. Und das führt zu Frust.

Gott mutet uns schon mal die Mühen der Ebene zu, denn dort wird die Arbeit getan, die getan werden muss. Besondere Gebetserfahrungen dienen der Rückversicherung und Ermutigung.
Beides ist notwendig.

Sonntag, 18. Oktober 2015

Wunderbarer Lobpreisgottesdienst

Die zwei Stunden mit John Angelina und Band gestern abend vergingen wie im Flug, das kann nicht nur mir so vor. Und man hat schon gemerkt, dass sich unter den Lobpreisern aus München speziell geschulte Stimmen und ehemalige Profi-Musiker gefunden haben. Sie haben ihre Aufgabe sehr ernst genommen und uns in die Gegenwart Gottes geführt.
Die haben sich wirklich ins Zeug gelegt. Der Trommler, Philipp Angelina, ist für den Gottesdienst sogar extra aus Kassel angereist und danach wieder zurückgefahren. Die anderen kehrten nach München zurück und leiteten heute früh den Lobpreis im Gospel Life Center, wo unser Freund Stephan Steinle gepredigt hat, da ihr Pastor bei uns blieb.

Der hat heute morgen im Gottesdienst über Gottes bedingungslose Liebe gepredigt. Eine sehr auferbauende Botschaft, die zurzeit auf der Startseite des Christlichen Glaubenszentrums kostenlos zu hören ist. Gleich mal rüberklicken: www.jchristus.de.

Danke auch allen Mitarbeitern, die wieder zum Gelingen des Abends (und des Morgens) beigetragen haben. Was täten wir ohne euch? Vergelt's euch Gott.

Samstag, 17. Oktober 2015

Praise Night um 18.00 Uhr

"Der HERR, ist meine Stärke und mein Loblied, und er ist mir zum Heil geworden."
Jesaja 12, 2

Nochmal ein kurzer Hinweis auf die Praise Night heute abend: Sie beginnt schon um 18.00 Uhr, nicht erst um 19.30 Uhr wie unsere Veranstaltungen sonst, und wird so um 20 Uhr enden.
Nicht daß jemand zu spät kommt.

Wir werden Gott erleben, Preis dem Herrn.

Freitag, 16. Oktober 2015

Der erste Tote

„Rette die, die zum Tode geschleppt werden, und die zur Schlachtung hinwanken, o halte sie zurück! Wenn du sagst: Siehe, wir wußten nichts davon! - ist es nicht so: der die Herzen prüft, er merkt es, und der auf deine Seele achthat, er weiß es? Er vergilt dem Menschen nach seinem Tun."
Sprüche 24,11-12.

Heute hat es den ersten toten „Flüchtling“ an einer europäische Grenze gegeben. Afghanen durchschnitten einen Grenzzaun und begaben sich auf bulgarisches Territorium. Die Gruppe, die daraufhin von Grenzsoldaten zur Umkehr und zum Verlassen des Landes aufgefordert wurde, hatte immerhin Kompaniestärke und soll selbst bewaffnet gewesen sein. Als die Afghanen der Aufforderung der Grenzer nicht nachkamen, sondern weitermarschierten, feuerte ein Soldat einen Warnschuss ab. Der Querschläger traf einen Migranten im Hals und der Mann starb.
Nun ist es also passiert.
Der Migrationswahnsinn unserer Tage hat sein erstes bedauerliches und vermeidbares Opfer gefordert.
Es hat erstaunlich lange gedauert.
Denn wenn eine große Gruppe mutmaßlich bewaffneter Männer das Territorium eines fremden Staates betritt, dann ist das eine ernste Angelegenheit. Gemeinhin spricht man dann von einer Invasion. Vor allem wenn die Gruppe sich nicht abweisen lässt, sondern weitermarschiert.

Es ist heller Wahnsinn, riesige Mengen (eine Division jeden Tag) noch dazu kulturfremder Menschen meist ohne Pässe ins Land zu lassen, wie Deutschland dies derzeit gegen alle Regel und gegen alle Vernunft praktiziert. Denn wer kommt denn da?
Leute, die es wissen müssen, teilen außerdem mit, dass rund 50 Prozent derjenigen, die in Aufnahmelager unterwegs sind, verschwinden.
Wo gehen die hin?
Wer durchstreift da unser Land?

Es mag ein wenig melodramatisch wirken, den obigen Vers aus den Sprüchen von Salomo mit dem Tod dieses Afghanen in Verbindung zu bringen. Doch der Mann und seine 50-60 Kumpane wären möglicherweise nie vom Hindukusch aufgebrochen, hätte Frau Merkel nicht ihre missverständlichen Äußerungen zum deutschen Asylrecht in die Welt gesetzt und sie angelockt.
In gewisser Weise hat sie deshalb Mitschuld am Tod dieses Wanderers.

Frau Bundeskanzlerin: Es ist Zeit, sich zu korrigieren. Senden Sie ein Signal, dass es so nicht weitergehen kann, bevor es noch mehr Tote gibt. Verschaffen Sie den Regeln wieder Geltung. Kehren Sie zurück zur Gesetzestreue, bevor hier das Chaos ausbricht und man Sie aus dem Amt fegt.

Dienstag, 13. Oktober 2015

Praise Night: die Band

"Du bist heilig, der du wohnst unter den Lobgesängen Israels."
Psalm 22, 4

Freue mich aufs Wochenende, denn da kommt, wie gesagt, John Angelina aus München und wir feiern Praise Night.

Pastor John kommt mit vier Sängern, Gitarre, Bass, Percussions, Keyboard und Trompete. Da wird richtig was los sein auf der Bühne. (Unsere Bands beschäftigen maximal sieben Musiker, wenn ich mich nicht irre). Musik- und andere CDs und Bücher von John wird's auch geben. Auf einem Cover hat er noch lange Haare und schaut aus wie Albrecht Dürer. Jaja, der ist vielseitig. (Malen tut er, soweit ich weiß, aber nicht).

Wir machen lebendigen Lobpreis und der Herr wird sich als der Lebendige erweisen. Preis dem Herrn.

"Alles, was Atem hat, lobe den Herrn! Halleluja!"
Psalm 150, 6.

Freitag, 9. Oktober 2015

Merkel im Strom der Migranten und Matthäus 13

„Und es werden Zeichen sein an Sonne und Mond und Sternen und auf der Erde Angst der Nationen in Ratlosigkeit bei brausendem und wogendem Meer.“
Lukas 21,25.

Das Meer ist in der Bibel oft Symbol für wogende Menschenmengen.

Christen sind zwar nicht von der Welt, doch wir leben in ihr und wir wollen, dass es den Ländern, in denen wir leben, gut geht. Deutschland durchlebt durch den Migrantensturm eine Krise wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr. Nun hat sich die Bundeskanzlerin, Frau Dr. Merkel, im Fernsehen bei Anne Will eine Stunde lang zu Wort gemeldet, um ihre Handhabung dieser Krise den Deutschen darzulegen.
Und ich muss sagen, ich bin ein wenig fassungslos.
Denn Frau Merkel gab unumwunden zu, sich in Zweckoptimismus zu üben. Ihr „Wir schaffen das“ ließ die Frage „Wollen wir das schaffen?“ überhaupt nicht zu. Zu ihrer Haltung gäbe es keine Alternative, denn die Leute kämen sowieso, ob uns dies nun recht sei oder nicht, und es sei doch schön, dass Millionen Deutschland lieben.
Doch was, wenn die nur Deutschlands Millionen lieben?
Bei Licht besehen sind diese Aussagen nicht weniger als ein Offenbarungseid.
„Stellen Sie sich vor, wir würden sagen, wir schaffen das nicht,“ sagte die Bundeskanzlerin zu Frau Will. Vielleicht vermutet sie, dass die Deutschen dann der Mut verlassen und Chaos ausbrechen würde.
Dabei herrschen vielerorts bereits chaotischer Zustände und die Helfer sind am Ende ihrer Kräfte.
Mittellose Menschen kampieren vor dem Landesamt für Soziales und Gesundheit in Berlin, Horden von unregistrierten Zuwanderern harren in Regen und Kälte in Freilassing aus. Die Helfer wissen nicht wohin mit ihnen. Passau fühlt sich überrannt. Jeden Tag wandert eine Kleinstadt ein, völlig unkontrolliert, und die Regierungschefin sagt, da könne man nichts machen. Die Grenzen dichtzumachen ginge nicht, denn die seien einfach zu lang. Zäune wolle man nicht, denn die brächten nichts.

Das heutige Europa panische Angst vor Zäunen, Grenzen, Mauern.
Aber warum?
Zäune, Grenzen und Mauern sind zunächst einmal nur neutrale Werkzeuge. Es kommt darauf an, was man mit ihnen macht. Eine Gefängnismauer ist etwas anderes als eine Stadtmauer. Die eine will Menschen einsperren, die andere will ihnen Schutz geben. Sind wir so traumatisiert von unserer kommunistischen Vergangenheit, dass wir nicht mehr zwischen Mauer und Mauer zu unterscheiden vermögen?
Gute Zäune machen gute Nachbarn sagt man im Angelsächsischen. Diese Sicht kann ich in diesen Tagen bestens nachvollziehen.

Auf die Frage der Moderatorin, ob es nun nicht angebracht wäre, ein Statement abzulassen, das den Migrationswilligen in aller Welt klarmacht, dass Deutschland vor erst bedient sei, dass es sein Fassungsvermögen erreicht habe und weitere Zuwanderer nicht mehr aufnehmen werde, entgegnete Merkel: „Mit Sicherheit nicht.“
Die Frau, die einseitig europäisches Recht außer Kraft setzte und Migranten in Ungarn gestattet hatte, nach Deutschland weiterzureisen, die mit ihren (vielleicht sogar unabsichtlichen) Lockrufen für diesen Migrantenstrom maßgeblich verantwortlich ist, weigert sich nun ein begrenzendes Machtwort zu sprechen.
Warum?
Deutschland ächzt und krächzt unter dieser Last. Warum mutet sie uns noch mehr zu? Was ist ihr Plan?
Man ist versucht, ihr zu unterstellen, sie arbeite bewusst auf eine Entgleisung Deutschlands hin. Dabei soll sie doch Schaden von Deutschland wenden und seinen Nutzen mehren.
Was für ein Denken liegt da zu Grunde?
Hat sie vor, ganz Europa zu destabilisieren? Italien und Frankreich, von Griechenland ganz zu schweigen, sind schwache, hoch verschuldete Länder, die nicht in der Lage sind, sich aus eigener Kraft zu reformieren. Wenn Deutschland fällt, fällt ganz Europa wie ein Kartenhaus mit ihm. Will sie dann aus den Trümmern dieser Staaten ein neues Europa erschaffen? Eine Europäische Superunion?
Ein Berater von Präsident Obama hat ja einst gesagt, man solle keine Krise (politisch) ungenutzt lassen.
Da ich aber kein Verschwörungstheoretiker bin, vermute ich, dass sie mit dieser Situation einfach nur überfordert ist. Vielleicht wurde diese Frau bisher einfach nur maßlos überschätzt. Mittlerweile erfährt sie Zuspruch für ihr (Nicht)Tun nur noch von der extremen Linken, die Deutschland noch nie besonders gemocht hat.
Es wäre Zeit für ein konstruktives Misstrauensvotum im Bundestag. Ein durchsetzungsfähiger Leiter, dem klar ist, was die Stunde geschlagen hat, muss er.
Für Frau Merkel scheint das schlimmstmögliche Szenario zu sein, als unfreundlich zu gelten. Ein Graus wäre ihr, Bilder wie jede von der ungarischen Grenze auch aus Deutschland im Fernsehen anschauen zu müssen. Um dies zu verhindern nimmt sie eine Transformation der deutschen Gesellschaft in Kauf.
Wollen wir das?
Nein, das wollen wir nicht. Wir wollen Deutschland erhalten, wie es ist. Ich frage mich, wie Herr Schäuble das sieht. Vielleicht wäre es an der Zeit, ihn mal machen zu lassen. In meinen Augen wäre er von vornherein der bessere Kanzler gewesen. Doch er ist halt keine Frau.

Man ist versucht, an Matthäus 13 zu denken, wo Jesus das Gleichnis vom Unkraut im Acker bringt.
Ein Mann hatte guten Samen auf sein Feld gesät, und nun kam in der Nacht sein Feind und säte Unkraut. Genaugenommen war es Lolch, der in den frühen Stadien genauso aussieht wie Weizen. Selbst der Fachmann kann beide nicht unterscheiden. Erst am Fruchtstand kann man erkennen, welcher Art die Pflanze ist: Weizen oder Lolch.
Die beiden sind nicht dasselbe.
Aus Weizen macht man Brot. (In Bayern sogar Bier. Die behaupten, das sei flüssiges Brot).
Lolch hingegen ist leicht giftig, führt zu Schwindel und Übelkeit und wirkt leicht betäubend.
Als die Diener dieses Landwirts schließlich merkten, dass Unkraut im Weizen wuchs, wollten sie es umgehend ausreißen, also Gewalt anwenden. Doch der weise Bauer hielt davon nichts. Lasst alles gemeinsam wachsen und sortiert erst bei der Ernte, befahl er. Wenn ihr jetzt durchs Feld geht und das Unkraut ausreißt, dann beschädigt ihr auch den Weizen.
Erst zur Erntezeit wurde aussortiert.

Nun könnte man versucht sein, all die vielen Migranten, die gegenwärtig wie von einer unsichtbaren Macht in unser Land gesät werden, über einen Kamm zu scheren und kollektiv als Unkraut zu bezeichnen.
Doch damit macht man es sich zu leicht.
Diejenigen, die da sind und ein Bleiberecht bekommen, sollte man in der Tat integrieren, selbst wenn sie Mohammedaner sind. Denn hier in unserem Land sind Sie den Zwängen ihrer Kultur nicht länger ausgesetzt. Viele beginnen für sich selbst zu denken und sich zu fragen, ob die erzwungenen Überzeugungen, die sie mit sich tragen, überhaupt Überzeugungen sind. Viele finden zur Wahrheit und machen sich frei von der Gebundenheit ihres Heidentums. Mir sind persönlich Menschen bekannt, die einst fanatische, mordbereite Moslems waren. Heute sind sie geisterfüllte christliche Pastoren.
Menschen können sich ändern.
Auch hinterfragt nun vielleicht der ein oder andere Otto Normaldeutsche seine eigene meist ziemlich wurstige Haltung zum Glauben seiner Väter.
Das wäre doch schon mal was.
Und wenn Migranten straffällig werden, dann werden sie verurteilt, bestraft und abgeschoben. Basta.

Es gibt über dieses Thema noch mehr zu sagen. Vielleicht gehe ich nochmal drauf ein.

„Wenn aber diese Dinge anfangen zu geschehen, so blickt auf und hebt eure Häupter empor, weil eure Erlösung naht.“ (Lukas 21,28).